BÜFA erzielt in 2019 gutes Geschäftsergebnis

• Ergebnis und Absatzmengen übertreffen angestrebte Planergebnisse
• Geschäftsentwicklung 2020 unter dem Einfluss der Corona-Krise

Das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA ist in 2019 weiter profitabel gewachsen. Entgegen des allgemeinen Branchentrends hat die BÜFA-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ausgesprochen gutes Ergebnis erzielt. Auch der Start ins Jahr 2020 verlief zunächst äußerst positiv. Mit Blick auf die laufende Geschäftsentwicklung spürt BÜFA aber die Auswirkungen der Corona-Krise.
Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe konnte im Vergleich zu 2018 um über 2 Prozent von 219 Mio. EUR auf 224 Mio. EUR gesteigert werden. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr noch einmal von 159 auf 165 tausend Tonnen erhöht. Das Ordentliche EBIT verbesserte sich wieder und liegt mit 9,1 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 5,6 Mio. EUR.
„Wir haben uns in einem durchaus schwierigen Marktumfeld mit innovativen Produkten gut behauptet und neue Märkte, etwa im Bereich der gewerblichen Wäschereien, erschlossen“, fasst Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe, zusammen. „Wir sind breit und stabil aufgestellt und auch insgesamt solide finanziert. Die Eigenmittelquote liegt weiterhin über 50 Prozent der Bilanzsumme.“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke.

Im ersten Quartal 2020 setzte sich die positive Geschäftsentwicklung noch unverändert fort. Mit dem Lockdown angesichts der Corona-Pandemie haben sich jedoch innerhalb kürzester Zeit veränderte Rahmenbedingungen in den einzelnen Geschäftsbereichen bei BÜFA ergeben. Bei BÜFA Reinigungssysteme schnellte im März der Absatz an Desinfektionsmitteln hoch. Um die extrem hohe Nachfrage zu bewältigen, sind zusätzliche Schichten unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingerichtet worden. Innerhalb von vier Wochen stieg der Umsatz von Personalhygieneprodukten um mehr als das Zehnfache an. Ebenso waren einzelne Rohstoffe, beispielsweise Ethanol, Isopropylalkohol oder Glycerin, in großen Mengen besonders nachgefragt. Stark rückläufig hat sich hingegen der gesamte europäische Composites-Bereich aufgrund von Betriebsschließungen und unterbrochenen Lieferketten gezeigt. Dies hat zu temporärer Kurzarbeit im Geschäftsfeld Composites geführt.
„Vor diesem Hintergrund werden wir insofern im Mai und Juni hinter unseren Erwartungen liegen“, resümiert Ralf Ramke. Basierend auf der aktuellen Prognose bewege sich die Geschäftsentwicklung der BÜFA-Gruppe frühestens ab der zweiten Jahreshälfte wieder in Richtung Plan. „Wir werden das laufende Geschäftsjahr voraussichtlich mit einem Ergebnis abschließen, dass zwischen dem von 2018 und 2019 liegen wird“, so Ramke weiter. Die Erreichung der Jahresziele für 2020 stellt das Unternehmen deshalb unter Vorbehalt.
„2020 wird zwar ein herausforderndes Jahr bedingt durch die weltwirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, nichtsdestotrotz wird sich unser Unternehmen auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten behaupten“, zeigt sich Thalmann positiv. BÜFA lege seinen Fokus konsequent auf die drei strategischen Handlungsfelder Digitalisierung, Innovationen und Nachhaltigkeit, um gestärkt aus der Krise gehen zu können.
So wird in wenigen Wochen das neue vollautomatisierte Hochregallager bei BÜFA Chemikalien in Hude-Altmoorhausen in Betrieb genommen. Rund 10.000 Palettenstellplätze zur Einlagerung von Rohstoffen aller Gefahrstoffklassen sind hier entstanden. „Mit unseren Lagerkapazitäten schaffen wir die Möglichkeit, globalisierte Lieferketten wieder ein Stück weit zu lokalisieren“, erläutert Thalmann.

Im April brachte das Oldenburger Familienunternehmen zudem einen Onlinegroßhandel für Chemikalien an den Start. Mit www.chemiekaufen.de digitalisiert BÜFA den Chemikalienhandel weiter und erschließt neue Vertriebswege. Geschäftskunden können hier derzeit über 800 Grund- und Spezialchemikalien für verschiedene Branchen bestellen und liefern lassen. Es bleibt allerdings nicht bei diesem einen Online-Shop, weitere sind schon in Planung.
Darüber hinaus kooperiert BÜFA mit dem Land Niedersachsen bei der Herstellung von Desinfektionsmitteln. Gemeinsam mit weiteren niedersächsischen Unternehmen soll nicht nur die kurzfristige, sondern die mittel- und langfristige Versorgung des Gesundheitswe-sens mit Schutzausrüstung sichergestellt werden. Zugleich hat sich BÜFA zur Aufgabe gemacht, im Geschäftsfeld Composites viruzide Oberflächen zu entwickeln, auf denen sich Keime nicht festsetzen können.

Ungeachtet dieser Entwicklungen verliert die BÜFA-Gruppe aber ein weiteres, wichtiges Thema nicht aus den Augen: „Nachhaltigkeit wird auch nach der Corona-Krise einen hohen Stellenwert besitzen. Aus diesem Grund halten wir mit unterschiedlichen Maßnahmen auch an unserem Ziel fest, BÜFA bis 2021 klimaneutral aufzustellen“, betont Thalmann die grundsätzliche Ausrichtung der Unternehmensgruppe.

BÜFA-Hygieneprodukte im Fokus

Handdesinfektionsmittel und Flächendesinfektionsmittel finden breite Verwendung in der Region

Angesichts der aktuellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat BÜFA Reinigungssysteme, ein führender Anbieter für Reinigungs- und Desinfektionsmittel in Deutschland, die Produktion der Desinfektionsmittel stark ausgebaut. Am Standort in Oldenburg-Ohmstede werden nun im Zweischichtbetrieb das Handdesinfektionsmittel Antisept HD sowie das Flächendesinfektionsmittel Tolo-Sept AL hergestellt. Neben den Bestandskunden aus der Lebensmittelindustrie beliefert BÜFA derzeit auch zahlreiche neue Kunden aus dem medizinischen und kommunalen Bereich. „Unser momentaner Fokus liegt darauf, die Arbeit systemrelevanter, vor allem regionaler Unternehmen vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie sicherzustellen. Dafür haben wir die Produktionsmengen dieser beiden Desinfektionsmittel um Faktor 12 gesteigert, um unsere Kunden entsprechend der Kapazitäten in der Produktion und Fertigung bestmöglich versorgen zu können“, so Armin Schröder, Vertriebsleiter bei BÜFA Reinigungssysteme.

Viruzid und hautpflegend – Das Handdesinfektionsmittel Antisept HD

Bei Antisept HD handelt es sich um ein flüssiges Desinfektionskonzentrat auf alkoholischer Basis zur gebrauchsfertigen Händedesinfektion, das in einer Menge von mindestens 3 Milliliter unverdünnt für 30 Sekunden in den Händen verrieben wird. Das Desinfektionsmittel ist viruzid wirksam, inaktiviert somit auch das Coronavirus SARS CoV-2 und ist beim Verbund für angewandte Hygiene (VAH) im Bereich der hygienischen Händedesinfektion gelistet. Dabei ist das BÜFA-Produkt durch den Zusatz hautschützender und -pflegender Inhaltsstoffe gut hautverträglich. Darüber hinaus ist es frei von Farb- und Duftstoffen.

Schnell wirksam und materialschonend – Das Flächendesinfektionsmittel Tolo-Sept

Neben dem Handdesinfektionsmittel bietet BÜFA zudem das gebrauchsfertige Produkt Tolo-Sept für die sichere Zwischendesinfektion vorgereinigter und abgetrockneter Oberflächen. Das Flächendesinfektionsmittel ist auf alkoholischer Basis zubereitet, schnell wirksam und materialschonend. Das Produkt ist aufgrund seiner Inhaltstoffe aktuell in Anlehnung an die Empfehlungen der World Health Organizsation (WHO) als ausreichend viruzid zur Bekämpfung von SARS CoV-2 eingestuft und somit für den Einsatz gegen das Coronavirus freigegeben. Tolo-Sept wird in konzentrierter Form auf die vorgereinigte Oberfläche aufgesprüht.

Weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von BÜFA Reinigungssysteme sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie auf der Website.

 

BÜFA Thermoplastic Composites feiert einjähriges Bestehen

Die Neuausgründung für thermoplastische Kunststoffe blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Der Distributor für Rohstoffe und Halbzeuge für Bauteile aus lang- und endlosfaserverstärkten Thermoplasten, BÜFA Thermoplastic Composites, feiert im März einjähriges Jubiläum. Die Arbeiten im Hintergrund liefen schon länger: In 2018 wurden nicht nur die ersten Ideen zusammengetragen, auch die Gründung des Unternehmens selbst fand in diesem Jahr statt. Im März 2019 gab es dann den offiziellen Startschuss.

Im ersten Geschäftsjahr ist bereits einiges passiert: Es sind zwei weitere Mitarbeiter zum nun insgesamt vierköpfigen Team hinzugekommen, es gab einen Wechsel der Büroräume und neue Prozesse wurden etabliert. Dabei bekommt die Neuausgründung auch weiterhin tatkräftige Unterstützung aus der gesamten BÜFA-Gruppe. Außerdem konnte BÜFA Thermoplastic Composites weitere Partnerschaften schließen und somit das angebotene Produktportfolio erweitern. Geschäftsführer Dirk Punke blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück: „Wir haben es geschafft, eine Marke aufzubauen und konnten uns bereits im Markt etablieren. Natürlich ist es ein stetiger Prozess und wir stehen noch immer am Anfang, aber wir sind auf einem guten Weg und können stolz auf das sein, was wir bis jetzt geschafft haben. Mit Cordenka, SKYi, MaruHachi und Covestro haben wir zudem ausgezeichnete Partner finden können“.

Neben langfaserverstärkten Thermoplasten und Celluloseregeneratfasern bietet die Neuausgründung auch unidirektionale Tapes sowie faserverstärkte Laminate an. Letzteres wird sogar in Eigenproduktion gefertigt. „Unsere Produkte haben größtenteils ein Alleinstellungsmerkmal, wie zum Beispiel kompostierbare Kunststoffe. Genau das zeichnet uns als Distributor aus“, so Punke weiter. Mehr  Informationen über das Produktportfolio erhalten Interessierte unter thermoplasticcomposites.de.