BÜFA-Gruppe belegt 2. Platz bei Responsible Care-Wettbewerb des VCI Nord

Das Oldenburger Chemieunternehmen optimiert zusammen mit Studierenden seine Nachhaltigkeitsstrategie

Gestern fand in Laatzen die Preisübergabe für die Gewinner des diesjährigen Responsible Care-Wettbewerbs statt. Dazu hat der VCI Nord folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Die BÜFA-Gruppe aus Oldenburg hat beim Responsible Care-Wettbewerb des Verbands der Chemischen Industrie Landesverband Nord (VCI Nord) den 2. Preis gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für ein Kooperationsprojekt mit der Leuphana Universität Lüneburg, in dem Studierende erarbeitet haben, wie die BÜFA-Gruppe die „17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs)“ optimal in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integrieren kann.

Anfang dieses Jahres hat BÜFA zusammen mit 23 Studierenden des MBA Studiengangs „Sustainability Management“ innerhalb eines einwöchigen digitalen Workshops maßgeschneiderte Strategien und Maßnahmen erarbeitet. Begleitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger, einer der meistzitierten Wissenschaftler im Fachgebiet Nachhaltigkeitsmanagement.

Aus der Zusammenarbeit sind praxisnahe Konzepte für die verschiedenen Geschäftsfelder des Unternehmens entstanden – etwa für den Ausbau des nachhaltigen Produktportfolios, den Rohstoffeinkauf und vor allem auch die Kommunikation darüber. “Mit dem Claim ‚Neue Chemie‘ fassen wir den Anspruch an unser Handeln in zwei Wörtern zusammen: Wir denken Chemie neu, um Lösungen für eine nachhaltigere Welt zu ermöglichen. Dabei ist Nachhaltigkeit seit vielen Jahren tief in der Unternehmensphilosophie von BÜFA verankert“, erläutert Yvonne Burmann, Business Development Officer bei BÜFA. Um alle Mitarbeitenden des Unternehmens hinter diesem Anspruch zu versammeln, haben die Workshop-Teilnehmenden konkrete Handlungsempfehlungen für eine gute Nachhaltigkeitskommunikation in Richtung der eigenen Belegschaft erarbeitet. Dazu gehört zum Beispiel, die Kolleginnen und Kollegen stärker in Nachhaltigkeitsprojekte einzubinden oder sie über Wettbewerbe, wie etwa zum CO2-Fußabdruck, für nachhaltiges Wirtschaften zu sensibilisieren. Für die Kommunikation nach außen über den Nachhaltigkeitsbericht wurden außerdem aktuelle Erfassungslücken ermittelt und die Weichen für eine Überarbeitung hin zu einem interaktiven Bericht nach den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) gestellt.

Die Jury des VCI Nord um Dr. Peter Prinz (Geschäftsführer der VYNOVA Wilhelmshaven GmbH und Vorstandsvorsitzender des VCI Nord), Frank Quiring (Mitglied der Geschäftsführung des Rheingold Instituts) und Marike Vornkahl (Fachsekretärin der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Landesbezirk Nord) lobt, wie die globalen Werte (SDGs) auf die eigene Unternehmensstruktur heruntergebrochen wurden. Bemerkenswert sei die sehr offene Auseinandersetzung mit globalen Zielen und der Bedeutung für das eigene Unternehmen sowie der starke Wille, proaktiv transparent und ehrlich nach außen zu kommunizieren.

Über Responsible Care:

Die weltweite Responsible Care Initiative ist in Deutschland Teil der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ und steht für den Willen der chemischen Industrie, ihre Leistungen zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt zu optimieren und zwar freiwillig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Unternehmen mit besonderen Projekten können sich im Rahmen der Initiative einmal jährlich um den Responsible Care-Preis des VCI Nord bewerben. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Dialog – unser Beitrag zur Transparenz“.

Über die BÜFA-Gruppe:

Die BÜFA-Gruppe ist ein unabhängiges, mittelständisches Unternehmen der Chemischen Industrie. BÜFA wurde 1883 in Oldenburg gegründet und ist heute international in den Geschäftsfeldern Chemicals, Cleaning und Composites tätig. Das Unternehmen stellt innovative, umweltbewusste und gezielt einsetzbare Produkte und Systeme her, die in Branchen wie der Bahnindustrie, der Windenergie, der Lebensmittel- oder der Reinigungsindustrie eingesetzt werden.

Über den Studiengang Sustainability Management:

Der MBA Sustainability Management am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg qualifiziert Studierende berufsbegleitend, nachhaltige Lösungen für Unternehmen und Organisationen zu entwickeln und umzusetzen. Der 2003 von Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger eingeführte Studiengang bereitet Absolventen und Absolventinnen als weltweit erster universitärer „Green MBA“ darauf vor, reale Nachhaltigkeitsprobleme wirksam zu lösen und zugleich den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens zu stärken.

Über den VCI Nord:

Der VCI Nord ist ein Landesverband des Verbandes der Chemischen Industrie. Er vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 300 Mitgliedsunternehmen mit knapp 70.000 Beschäftigten in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen. Weitere Kernaufgaben des Verbandes sind die Fortbildung von Lehrkräften, die Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts sowie die Förderung von Kontakten zwischen Hochschulen und Wirtschaft.

Kontakt:

Alexander Warstat

Pressesprecher

Verband der Chemischen Industrie e. V.
Landesverband Nord

Sankt-Florian-Weg 1, 30880 Laatzen

Tel:.    +49 (0) 511 984 90 39

Mobil: +49 (0) 172 457 46 77

warstat@lv-nord.vci.de

www.vci-nord.de

PRIMAKLIMA zertifiziert BÜFA als klimaneutral

Im Zuge unseres ökologischen Engagements kompensiert BÜFA die an den deutschen Standorten in Oldenburg, Hude und Rastede verursachten CO2-Emissionen durch die Zusammenarbeit mit PRIMAKLIMA, Moorfutures und atmosfair. Damit haben wir unser Ziel erreicht in 2021 Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen.

PRIMAKLIMA ist ein gemeinnütziger Verein, der sich national und international für die Pflanzung neuer Wälder sowie die Rettung gefährdeter Wälder einsetzt. Die Maßnahmen dienen dem Ziel der Reduzierung von CO2 in der Atmosphäre. Durch die jährliche Erstellung eines Corporate Carbon Footprint (CCF), der auf Grundlage des Greenhouse Gas Protocols berechnet wird, ermittelt BÜFA seine CO2-Emissionen. In 2021 unterstützt das Oldenburger Chemieunternehmen nun die Pflanzung neuer Wälder, die Stromerzeugung aus Senfernteresten in Indien, die Entwicklung von effizienten Kochsystemen für Familien in Nigeria, die Erbauung von Biogasanlagen für Haushalte in Kenia sowie die Wiedervernässung des Königsmoors im Kreis Rendsburg-Eckenförde. In einem ersten Schritt gleicht BÜFA mit diesen Projekten die verursachten CO2-Emissionen aus.

Darüber hinaus sollen zukünftig CO2-Emissionen auch durch weitere Maßnahmen vermindert oder vermieden werden, unter anderem durch die Installation von Photovoltaik-Anlagen, durch E-Mobilität oder durch Kanister-Recycling.

Weitere Informationen zu den Projekten von PRIMAKLIMA: PRIMAKLIMA e.V. – Unsere Projekte

 

 

PRIMAKLIMA certifies BÜFA as climate neutral

As part of our ecological commitment, BÜFA compensates the CO2 emissions caused at the German sites in Oldenburg, Hude and Rastede by cooperating with PRIMAKLIMA, Moorfutures and atmosfair. We have thus achieved our goal of climate neutrality in Germany in 2021.

PRIMAKLIMA is a non-profit organization that works nationally and internationally to plant new forests and save endangered ones. The measures serve the goal of reducing CO2 in the atmosphere. BÜFA determines its CO2 emissions by annually preparing a Corporate Carbon Footprint (CCF), which is calculated accordance to the Greenhouse Gas Protocol. In 2021, the Oldenburg-based chemical company is now supporting the planting of new forests, the production of electricity from mustard residues in India, the development of efficient cooking systems for families in Nigeria, the construction of biogas plants for households in Kenya and the rewetting of the Königsmoor moor in the Rendsburg-Eckenförde district. As a first step, BÜFA is compensating its CO2 emissions with these projects.

In addition, CO2 emissions will also be reduced or avoided in the future with further measures, including the installation of photovoltaic systems, e-mobility and canister recycling.

Further information on PRIMAKLIMA’s projects: PRIMAKLIMA e.V. – Our Projects

Tierische Therapeutin auf vier Pfoten

Mit tiergestützter Pädagogik fördert die Grundschule Nadorst die sozio-emotionale, körperliche und seelische Entwicklung ihrer Grundschulkinder. Schulleiterin Sabine Stehno und Schul-Sozialarbeiterin Kerstin Pößiger haben dieses Konzept an der Grundschule Nadorst in Oldenburg eingeführt. Nun ist das tierische Angebot mit dem Projekt „Präventionsarbeit mit tiergestützter Pädagogik“ ausgeweitet worden. Die wertvolle Zusammenarbeit zwischen Tier und Kindern, die während der langen Phase der Pandemie umso wichtiger für die jüngsten Schülerinnen und Schüler geworden ist, wird von BÜFA finanziell unterstützt.

Gerade haben die Grundschulkinder noch laut auf dem Schulhof während der Pause getobt, jetzt ist es ganz leise in der Klasse 1a – „Hundestunde“ lautet das nächste Fach. Gespannt und konzentriert hören sie der Hundetrainerin Marion Hartmann-Duzat zu. Heute lernen die Kinder spielerisch, welcher Körperteil wo bei Nila, der Labradorhündin, zu finden ist, was sie mag und was nicht. Und sie erteilen Nila in kleinen Trainingseinheiten sogar Kommandos, probieren sich aus oder trauen sich auch mehr zu.

Seit rund drei Jahren ist Nila, die Therapie-Begleithündin, zusammen mit ihrer Trainerin Marion Hartmann-Duzat regelmäßig an der Grundschule im Einsatz. Mit dem aktuellen Projekt wird die tiergestützte Pädagogik noch intensiver in den Schulalltag eingebunden. Denn möglichst viele Kinder sollen die Chance erhalten, Begegnungen, Kontakt und Umgang mit der Labrador-Hündin zu haben. Manchmal ist sie Seelentrösterin, manchmal Mutmacherin für die Kinder, manchmal schafft sie einfach nur ein gutes Klassenklima oder weckt viele soziale Kompetenzen bei den Kindern. So oder so, allein die Anwesenheit von Nila hat einen grundsätzlich positiven Einfluss auf die Schülerinnen und Schüler und so ist sie gar nicht mehr aus dem Alltag der Grundschule Nadorst wegzudenken.

 

„Hundestunde“ an der Grundschule Nadorst: Die Schülerinnen und Schüler lernen mit und über Labradorhündin Nila.

BÜFA investiert in European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)

Venture-Capital-Fonds unterstützt als wichtiges Finanzinstrument die Erreichung der europäischen Klimaziele im Rahmen des EU-Green Deal

Beteiligung für BÜFA ein konsequenter Schritt, innovative, nachhaltige Impulse zu mehr Kreislaufwirtschaft zu erhalten

In der dritten Finanzierungsrunde beteiligt sich BÜFA am European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Der in 2020 gegründete Venture-Capital-Fonds stellt Finanzierungen ausschließlich für innovative Projekte und Unternehmen aus der Bioökonomie und der bioökonomischen Kreislaufwirtschaft in Europa bereit. Damit unterstützt der ECBF die wichtigen Ziele des Europäischen Grünen Deals (European Green Deal), mit zahlreichen Maßnahmen wie dem Fit-for-55-Paket bis 2050 erster klimaneutraler Kontinent zu werden.

Neben Kooperationen und Beteiligungen an Startups sowie eigenen Ausgründungen ist für BÜFA die Investition in den ECBF ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Das Oldenburger Chemieunternehmen, das seine Emissionen im direkten Einflussbereich an den deutschen Standorten in 2021 klimaneutral stellen wird, will langfristig Prozesse, Produkte und Dienstleistungen nachhaltig gestalten.

„Die Nachhaltigkeit wird der Erfolgsfaktor für wettbewerbsfähige, zukunftsgerichtete Unternehmen sein“, zeigt sich Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe überzeugt. Neben der eigenen Forschung und Entwicklung sei es auch von elementarer Bedeutung, Impulse von außen zu bekommen. „Mit unserem Engagement beim ECBF erhalten wir ausgezeichnete Einblicke in nachhaltige Innovationen und können frühzeitig erfolgversprechende Trends identifizieren“, so Thalmann weiter.

Gerade der kontinuierliche Austausch zwischen dem ECBF-Management, den Fondsinvestoren und Innovatoren bietet den großen Vorteil, gemeinsam Potenziale und Bedarfe zu erkennen und so zielgenau, auf den Markt abgestimmte Entwicklungen auf den Weg zu bringen.

Aktuell hat der in 2020 gestartete ECBF mit einem Zielvolumen von 250 Millionen Euro bereits knapp 200 Millionen Euro von privaten und öffentlichen Anlegern eingeworben und ist weiterhin für interessierte Investoren geöffnet. Neben dem Leadinvestor der Europäischen Investitionsbank (EIB) sind in den Fonds bereits zwölf finanzgetriebene und strategische Investoren aus fünf verschiedenen Ländern investiert. Darunter zum Beispiel Nestlé, NRW.BANK und Hettich Beteiligungen. In der dritten Auflage haben sich nun neben BÜFA, die Koehler-Gruppe und ein privater Investor am Fonds beteiligt.

„Die Investitionszusage der BÜFA erweitert das Markt Know-how des ECBF enorm, wovon unser Netzwerk, vor allem aber die Bioökonomie Unternehmen in unserem Portfolio profitieren werden. Wir freuen uns jetzt schon auf die konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführender Partner des ECBF, zur Beteiligung von BÜFA.

Seit dem Start des ECBF sind bereits erste Investitionen in Unternehmen erfolgt. Peel Pioneers B.V. etwa veredelt Orangenschalen zu wertvollen Produkten für Anwendungen in Lebensmitteln, Tierfutter und Kosmetika. Aphea.Bio wiederum wurde 2017 gegründet und konzentriert sich auf Produkte, die helfen, den Düngereinsatz zu reduzieren und Pilzkrankheiten bei Mais und Weizen nachhaltig zu bekämpfen.

Mehr Informationen zum ECBF unter www.ecbf.vc

 

BÜFA invests in European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)

Venture capital fund as an important financial instrument supports the achievement of European climate targets within the framework of the EU Green Deal

Participation for BÜFA a consistent step towards innovative, sustainable impulses for more circular economy

In its third round of financing, BÜFA is participating in the European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Established in 2020, the venture capital fund provides financing exclusively for innovative projects and companies in the bioeconomy and bioeconomic circular economy in Europe. In this way, the ECBF supports the important goals of the European Green Deal to become the first climate-neutral continent by 2050 with numerous measures such as the Fit for 55 package.

In addition to alliances and investments in startups and its own spin-offs, BÜFA’s investment in the ECBF is another important building block on the road to sustainability at all levels. The Oldenburg-based chemical company, which will neutralize its emissions in its direct sphere of influence at its German sites climate-neutral in 2021, aims to make its processes, products and services sustainable in the long term.

„Sustainability will be the success factor for competitive, future-oriented companies,“ Felix Thalmann, CEO of the BÜFA Group, is convinced. In addition to the company’s own research and development, he said, it is also of elementary importance to receive impulses from outside. „Our involvement with the ECBF gives us excellent insights into sustainable innovations and enables us to identify promising trends at an early stage,“ Thalmann continues.

The continuous exchange between the ECBF management, the fund investors and innovators in particular offers the great advantage of jointly identifying potential and needs and thus launching targeted developments tailored to the market.

Currently, the ECBF, which was launched in 2020 with a target volume of 250 million euros, has already raised almost 200 million euros from private and public investors and is still open to interested investors. In addition to the lead investor, the European Investment Bank (EIB), twelve finance-driven and strategic investors from five different countries have already invested in the fund. Among them are Nestlé, NRW.BANK and Hettich Beteiligungen. In the third edition, BÜFA, the Koehler Group and a private investor have now joined the fund.

„The investment commitment of BÜFA expands the market know-how of the ECBF enormously, from which our network, but especially the bioeconomy companies in our portfolio will benefit. We are already looking forward to a constructive cooperation,“ says Dr. Michael Brandkamp, Managing Partner of the ECBF, about BÜFA’s participation.

Since the launch of ECBF, the first investments in companies have already been made. Peel Pioneers B.V., for example, refines orange peels into valuable products for applications in food, animal feed and cosmetics. Aphea.Bio, on the other hand, was founded in 2017 and focuses on products that help reduce fertilizer use and sustainably combat fungal diseases in corn and wheat.

For more information about the ECBF, visit www.ecbf.vc