Nachhaltigkeitsbericht 2021

Nachhaltigkeit steht bei BÜFA weiterhin im Fokus. 2020 war geprägt durch die Coronapandemie: Auswirkungen der globalen Krise zeigten sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft und ein „Weiter-so-wie-vorher“ wird es auch nach der Pandemie nicht geben. Zeitweilig hatte die Pandemie als Nebeneffekt sogar verringerte CO2-Emissionen aufgrund eingeschränkter Mobilität. Doch auch nach der Krise brauchen wir langfristige Ziele und nachhaltige Maßnahmen. Deshalb setzt BÜFA auf nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse, um das Thema Nachhaltigkeit auf allen Ebenen und an allen BÜFA-Standorten voranzutreiben.

In unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht finden sich alle Maßnahmen und Projekte der BÜFA-Gruppe aus den strategischen Bereichen Nachhaltigkeit, Innovationen und Digitalisierung. Der Bericht ist abrufbar auf der Unternehmenswebsite.

BÜFA Reinigungssysteme baut Webinarangebot aus

Keine Teilnahme an Texcare International 2021

Alternative digitale Dienstleistungen für Kunden im Fokus

In 2021 konzentriert sich BÜFA Reinigungssysteme darauf, seine erfolgreichen Onlineangebote auszuweiten. Die Nachfrage nach Webinaren ist vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie gestiegen. Aus diesem Grund wird das Oldenburger Unternehmen in 2021 auch nicht auf der Texcare International in Frankfurt ausstellen.

„Die nach wie vor unübersichtliche Lage hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie hat uns zu dieser Entscheidung geführt, die wir sehr bedauern“, erläutert Dominique Suttheimer, Vertriebsleiter bei BÜFA Reinigungssysteme.

Oberste Priorität habe die Gesundheit der Mitarbeitenden und Kunden, das gesundheitliche Wohl stehe über allen wirtschaftlichen Erwägungen, so Sebastian Specht, Geschäftsführer bei BÜFA Reinigungssysteme.

Wichtig seien auf dieser Messe insbesondere auch die internationalen Kontakte. Ungeachtet der aktuellen Corona-Entwicklungen herrsche aber große Unsicherheit hinsichtlich der Reiseflexibilität von Kunden und Geschäftspartnern im Herbst – international wie auch in Deutschland. „Sicher ist jedoch, dass wir in 2022 auf der ExpoDetergo in Mailand wieder mit von der Partie sind“, bestätigt Dominique Suttheimer.

BÜFA Reinigungssysteme wird daher seine Produkte, Innovationen und zentralen Botschaften, die präsentiert werden sollten, Kunden und Geschäftspartnern über Onlineangebote nahebringen.

Geplant sind daher auch rund um die Texcare drei Webinare: Nassreinigung im Rahmen von BÜFA Care 4.0, ökologisches Waschen und Textilreinigung mit SENSENE TM als ökologische Alternative zu Perchlorethylen.

Im Webinar „Nassreinigung im Rahmen von BÜFA Care 4.0“ wird explizit auf die Nassreinigung eingegangen, die in der Vergangenheit viel Know-how bedurfte und von vielen Ausnahmen bei der Pflege von empfindlicher Obergarderobe geprägt war. BÜFA Care 4.0. ist eine Komplettlösung für die wässrige Pflege unterschiedlichster Wäscheposten inklusive der innovativen Nassreinigung. Im Webinar werden live Textilien nass gereinigt und Fragen von den Teilnehmenden beantwortet.

Im zweiten Webinarangebot dreht sich alles rund um das Thema ökologisches Waschen. Ökologische Produkte haben oftmals den Ruf, nicht so effektiv wie traditionelle Produkte und zudem deutlich teurer zu sein. In dieser Onlineschulung werden nicht nur diese Annahmen mit Blick auf die BÜFA-Produkte widerlegt. Ökologische Produkte ermöglichen den Anwendern auch, sich von Wettbewerbern durch ein positives Image abzuheben. Hierfür wird begleitendes Werbematerial zur Verfügung gestellt.

Mit dem Onlineangebot „Textilreinigung mit SENSENE TM als ökologische Alternative zu Perchlorethylen“ gehen die Experten von BÜFA Reinigungssysteme auf die Anwendung von SENSENE TM ein, der bislang einzigen gleichwertigen Reinigungsalternative zu Perchlorethylen.

Perchlorethylen ist nach wie vor das am häufigsten verwendete Lösemittel in der Textilreinigung weltweit. Dennoch steht es zunehmend in der Diskussion, weil es bei unsachgemäßer Verwendung zur langfristigen Umweltverschmutzung beiträgt. SENSENE TM ist ein modifizierter Alkohol, mit einer teils höheren Reinigungskraft. Darüber hinaus wird auf die Rückgewinnung von SENSENE durch die Kontaktwasseraufbereitung bei unterschiedlichen Maschinenherstellern eingegangen, um den Verbrauch an SENSENE und die hiermit verbundenen Kosten, wie auch den Umwelteintrag zu reduzieren.

BÜFA steuert sicher durch das Coronajahr

  • Wachstum auch im europäischen Auslandsgeschäft trotz volatiler Märkte
  • Nachhaltigkeit im Unternehmen verstärkt im Fokus

Trotz des massiven Einflusses durch die Corona-Krise konnte BÜFA ein gutes Ergebnis in 2020 erzielen. Auch in den neuen europäischen Gesellschaften ist es im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, die nicht unerheblichen Auswirkungen der Krise zu meistern und profitabel zu wachsen. Zugleich hat das Oldenburger Chemieunternehmen seine Beschäftigten mit zahlreichen Maßnahmen sicher durch die Pandemie begleitet. Für die laufende Geschäftsentwicklung bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die teils starken Preiserhöhungen bei den Rohstoffen sowie Risiken und Einschränkungen bei der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Rohstoffen und Handelswaren weiter auswirken werden.

Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe konnte im Vergleich zu 2019 um rund 8 Prozent von 224 Mio. EUR auf 244 Mio. EUR gesteigert werden. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr noch einmal um rund 8,5 % auf 166 tausend Tonnen erhöht. Das ordentliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte vor allem auch durch den Aufbau und Zukauf der neuen Standorte in Europa auf über 12 Mio. EUR gesteigert werden (Vorjahr 9,1 Mio. EUR).

„Das Jahr 2020 war herausfordernd, aber wir sind robust durch die Pandemie gekommen“, fasst Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen. Die Corona-Pandemie habe die bisherige Arbeitswelt von einem auf den anderen Tag verändert: Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten seien ebenso eingeführt worden wie isolierte Schichten, verstärktes Arbeiten von zu Hause und zahlreiche digitale Kommunikationstechniken. „Unter all diesen Umständen konnten wir dennoch gemeinsam mit unseren Beschäftigten in vielen Bereichen die Weichen für unser zukünftiges Wachstum stellen“, so Thalmann weiter.

Im Coronajahr 2020 zeigten sich die Märkte durch veränderte Rahmenbedingungen sehr volatil. Während es im Bereich der Desinfektionsmittel und bei einzelnen Rohstoffen wie Ethanol, Isopropylalkohol oder Glycerin extrem hohe Nachfragen gab, entwickelte sich im vergangenen Frühjahr der europäische Composites-Bereich aufgrund von Betriebsschließungen und unterbrochenen Lieferketten stark rückläufig. „Insgesamt sind wir jedoch weiterhin breit und stabil aufgestellt sowie sehr solide finanziert. Die Eigenmittelquote liegt auf Gruppenebene bei rund 50 Prozent der Bilanzsumme“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke.

Aufgrund der besonderen Versorgungssituation von Rohstoffen wirkten sich die klassischen Chemiehandelsgeschäfte insbesondere auch in den Benelux-Ländern und im Export positiv auf den Gesamtumsatz von BÜFA aus. Darüber hinaus wurde im Spätsommer 2020 das neue Hochregallager am Standort Hude-Altmoorhausen in Betrieb genommen, um die logistischen Potenziale weiter erhöhen zu können. Hinzu kamen die Investitionen in neue und moderne Abfülleinrichtungen, um zukünftig Abläufe noch effizienter zu gestalten.

Mit dem Kauf von AOC (UK) Ltd. in Großbritannien Anfang 2020 sowie dem Aus- und Aufbau des Distributionsgeschäftes im Bereich der Composites-Aktivitäten in Europa wurden zugleich wichtige Grundsteine für eine profitablere Entwicklung gelegt. „Auch hier ist erfolgreiche Arbeit geleistet worden, wenngleich der Einfluss der Pandemie auf die Geschäftsentwicklung nicht unerheblich war“, berichtet Ramke.

Bereits im vierten Quartal 2020 hatte sich im Composite-Bereich die Nachfrage aber wieder stabilisiert. Seit Jahresbeginn 2021 werden die Kapazitäten europaweit sogar auf Vollauslastung hochgefahren, da vor allem im Bausektor und im Freizeitbereich eine hohe Nachfrage nach Composite-Bauteilen besteht.

„Insgesamt stehen wir aktuell nach Ablauf des ersten Quartals 2021 in der BÜFA-Gruppe durchaus gut da. Dennoch beeinflussen die Preisentwicklungen und die Versorgungssicherheit nach wie vor das Tagesgeschäft. Der weitere Verlauf des Jahres bleibe daher herausfordernd“, so Ramke.

Ungeachtet der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie  ist und bleibt auch die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema bei BÜFA. Mit verschiedenen Maßnahmen stärkt das Oldenburger Chemieunternehmen nachhaltiges Handeln auf allen Unternehmensebenen. Auf den Prüfstand kommen dafür kontinuierlich sowohl Produkte als auch Prozesse. Gemeinsam mit Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurden beispielsweise in Workshops und Seminarmodulen im Herbst und Winter des vergangenen Jahres Konzepte für innovative Logistiklösungen, Digitalisierungslösungen im Kundenservice oder für regionale Klima-Projekte erarbeitet.

Darüber hinaus hat sich BÜFA in diesem Jahr noch ein großes Ziel gesteckt: „Wir wollen an unseren deutschen Standorten unsere Emissionen im direkten Einflussbereich klimaneutral stellen“, schildert Thalmann. Dafür unterstütze das Unternehmen in einem ersten Schritt Kompensationsprojekte wie die Wiedervernässung von Mooren. „Zugleich arbeiten wir in Projekten aber daran, unsere CO₂-Emissionen langfristig zu vermindern oder zu vermeiden“, erläutert der vorsitzende Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe weiter. So sei die Installation einer Photovoltaikanlage genauso in Prüfung wie das Kanister-Recycling oder das Vorantreiben von E-Mobilität. „Für uns ist klar, dass Nachhaltigkeit der Indikator für erfolgreiche, wettbewerbsfähige Unternehmen sein wird“, ist Thalmann überzeugt.

BÜFA spendet medizinische Mund-Nasen-Schutze an BBS Wechloy

2.000 Masken anlässlich Rückkehr in regulären Schulbetrieb

Anlässlich der Rückkehr der Schülerinnen und Schüler in den regulären Schulbetrieb Ende Mai spendet BÜFA den Berufsbildenden Schulen Wechloy in Oldenburg 2.000 medizinische Mund-Nasen-Schutze. Das Oldenburger Familienunternehmen möchte so einen Beitrag zum Hygienekonzept der Schule und zur weiteren Eindämmung der Pandemie leisten.

An der BBS Wechloy absolvieren auch einige Auszubildende von BÜFA ihren theoretischen Ausbildungsteil. Die Schülervertretung der Berufsbildenden Schulen Wechloy hat die medizinischen Masken während der Pausen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler verteilt.

Bildunterschrift: (v.l.) Daniel Nolan (Lehrer BBS Wechloy), Sören Eilers und Alexandra Beyer (beide Schülervertretung BBS Wechloy), Benjamin Krauhausen (Auszubildender BÜFA), Oliver Pundt (Schulleiter BBS Wechloy), Diana Piehler (Lead Buyer indirect procurement BÜFA), Birte-Marie Strupeit (Lehrerin BBS Wechloy)

 

Neues digitales Angebot bei BÜFA Reinigungssysteme

Ab sofort Webinare für internationale Kunden im Bereich Textilpflege und Wäschereien

BÜFA Reinigungssysteme geht neue Wege im Kundenservice: Ab sofort bietet der Oldenburger Hersteller von Wasch- und Reinigungsmitteln seinen internationalen Kunden Webinare mit Experten aus den Bereichen Textilpflege und Wäschereien an. Corona-bedingt sind Vor-Ort-Seminare oder Auslandsreisen kaum oder gar nicht mehr möglich. Aus diesem Grund hat BÜFA Reinigungssysteme seine Schulungen in den digitalen Raum verlegt, um den Kunden dennoch einen individuellen und weltweiten Rundum-Service zu bieten.

Die englischsprachigen Webinare finden im firmeneigenen Technikum und mit Experten von BÜFA und der Maschinenindustrie statt. Die Seminarleiter zeigen unterschiedliche Waschverfahren und Dosiertechniken in der Praxis, vermitteln Theoriewissen und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Auf diese Weise können Kunden weltweit mit den BÜFA-Experten und Branchenbegleitern ins Gespräch kommen.

Das digitale Angebot soll zukünftig weiter ausgebaut werden und auch nach der Pandemie das Portfolio von BÜFA Reinigungssysteme ergänzen. Weitere Informationen zu den Webinaren, den Ansprechpartnern in den jeweiligen Ländern und zur Anmeldung sind unter https://www.buefa.de/de/cleaning/service/schulungen-seminare/webinare/ abrufbar.

Produktinnovation bei BÜFA Reinigungssysteme

BÜFA DIAS-OL – Ein neuartiges Desinfektionsmittel für die Textilreinigung, das Keime auf den Textilien entfernt.

Es ist eine Innovation und das Ergebnis intensiver Forschung und Entwicklung: Mitte März hat BÜFA Reinigungssysteme mit BÜFA DIAS-OL („Desinfection in all solvents“) ein Desinfektionsmittel zur Behandlung von Textilien auf den Markt gebracht. Ab sofort gibt es erstmals ein Desinfektionsreinigungsverfahren für Textilreinigungsmaschinen.

Bisher gab es im Bereich der Textilreinigung keine existierenden Standards, Normen oder Wirkstoffe zur Desinfektion. Im Zuge der Corona-Pandemie gaben Branchenverbände der Textilreinigung im April 2020 den Impuls, ein Desinfektionsmittel für alle gängigen Lösemittel in der Textilreinigung zu entwickeln. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen gründete BÜFA Reinigungssysteme ein Forschungsteam, das mit viel Expertise in die Produktentwicklung ging. Anhand von zukünftigen Erfahrungswerten wird das Forschungs- und Entwicklungsteam das Produkt stetig optimieren.

In Rekordzeit konnte das Problem „gelöst“ werden. Ein Produkt, das bei korrekter Anwendung alle Arten behüllter Viren zerstört. Zu diesen zählen auch das Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen Mutanten.

Durch die Verwendung von DIAS-OL in einem speziellen Badverfahren lassen sich behüllte Viren, Bakterien und Hefepilze schon bei niedrigen Temperaturen farb- und faserschonend beseitigen.

Die Wirksamkeit dieser Produktneuheit bestätigen unabhängige Labore, die das Produkt nach EN 1276 und EN 13727 (Bakterien), EN 1650 und EN 13624 (Hefen) sowie EN 14476 (behüllte Viren) geprüft haben.

Weitere Informationen zum Produkt sind unter https://www.buefa.de/de/cleaning/produkte/waescherei-textilreinigung/buefa-dias-ol/ abrufbar.

Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Natascha Fontanella übernimmt Geschäftsführung bei BÜFA Chemikalien

Natascha Fontanella hat im Februar die Geschäftsführung bei BÜFA Chemikalien GmbH & Co. KG übernommen, nachdem sie bereits Mitte letzten Jahres unser Team verstärkt hat und die Nachfolge von Ronald IJzer als Bereichsleiterin für den gesamten Geschäftsbereich Chemicals angetreten ist. Ronald IJzer wird sich zukünftig auf die Aktivitäten des Geschäftsbereiches in Benelux und die niederländische Tochtergesellschaft ViVoChem in Almelo konzentrieren.

„Wir bedanken uns bei Ronald IJzer für sein großes Engagement, das er nun weiter bei ViVoChem einbringen wird. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir Natascha Fontanella für BÜFA begeistern konnten“, so Felix Thalmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei BÜFA.

Natascha Fontanella ist bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der chemischen Industrie tätig und bringt für ihre neue Aufgabe eine Fülle an Management- und Führungserfahrung mit. Zuletzt war sie als Global Vice President Procurement bei Galata Chemicals tätig und Geschäftsführerin der Galata Chemicals GmbH. Die gebürtige Mannheimerin ist Diplom-Betriebswirtin mit einem Master of Business Administration.

„Unter Ronald IJzer’s Leitung ist der Geschäftsbereich Chemicals bedeutend gewachsen und sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Ich freue mich, mit dem Führungsteam und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Geschäftsfeld erfolgreich weiterzuentwickeln “, erklärt Natascha Fontanella.

chembid verstärkt Management-Team mit neuem CEO

Neue Führung bei chembid: Nachdem Evonik zu Jahresbeginn als Investor bei chembid eingestiegen ist, stellt sich auch die Geschäftsführung neu auf. Seit Januar 2021 ist Stefan Schweikart als CEO bei chembid tätig. Er verantwortet die Bereiche Strategie, Vertrieb und Marketing und treibt zusammen mit dem Geschäftsführer und CTO Marc Riley die Weiterentwicklung der SaaS-Plattform voran.  Daten sind das Herzstück von chembid, der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien. Tagtäglich erfasst und analysiert chembid Millionen an Produkt- und Marktdaten und stellt diese über die chembid Plattform in Form von intelligenten Lösungen für Einkäufer und Anbieter von Chemikalien bereit. Mit Stefan Schweikart verstärkt chembid das Management nun mit einem Experten in den Bereichen B2B-Produktdaten und digitale Dienste. Stefan Schweikart steigt als CEO bei chembid ein und übernimmt die Rolle von Christian Bürger, der die Plattform seit Gründung begleitet hat. „Ich bin überzeugt, dass chembid mit Stefan Schweikart als neuem CEO und gemeinsam mit den Gesellschaftern BÜFA, Evonik und Stockmeier die Digitalisierung der Chemiebranche weiter vorantreiben wird“, so Felix Thalmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei BÜFA. Schweikart verantwortet ab sofort alle Strategie, Vertriebs- und Marketingaktivitäten des SaaS-Unternehmens. Neben seiner langjährigen Erfahrung im Management digitaler Unternehmen bringt Schweikart fundierte Kenntnisse im Bereich Produktdaten mit. Vor seinem Einstieg bei chembid hat er als Managing Director den Aufbau globaler digitaler Product-Data-Management Dienste im B2B-Sektor verantwortet.

Als CEO möchte er eine auf den Kundennutzen ausgerichtete Unternehmens- und Produktstrategie umsetzen. „chembid ist angetreten, um Kunden aus der Chemiebranche mit datengetriebenen SaaS-Lösungen bei der Digitalisierung zu begleiten. Seit Gründung hat chembid bereits entscheidende Impulse als die umfassendste Suchmaschine für Chemieprodukte gesetzt. Gemeinsam mit dem Team möchte ich diesen Erfolgskurs fortführen und chembid weltweit als die Anlaufstelle für Markt- und Produktdaten für die chemische Industrie positionieren,“ führt Stefan Schweikart aus. Neben dem Ausbau der chembid Suchmaschine liegt der Fokus auf den damit verbundenen PRO Services und der Entwicklung neuer marktrelevanter Features. Über das chembid Dashboard können Nutzer bereits heute den Chemikalienmarkt und wertvolle Marktdaten, wie die aktuelle Nachfrage, weltweite Neukundenpotenziale und Preisentwicklungen, stetig im Blick behalten.

Über chembid:

Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffen bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

chembid gewinnt Evonik als Investor

Die Suchmaschine und Market Intelligence Plattform chembid startet mit einem neuen strategischen Partner in das Jahr. Hauptinvestor der Finanzierungsrunde und neuer Shareholder von chembid ist Evonik Venture Capital. Mit dem Investment soll der Aufbau einer unabhängigen Vermarktungsplattform für die chemische Industrie weiter vorangetrieben werden.

Die weltweit größte Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien chembid hat mit Evonik, einem der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie, einen weiteren starken Partner aus der für sie wichtigen Chemiebranche von sich überzeugt. „chembid ist ein vielversprechendes, innovatives Software-as-a-Service-Unternehmen. In den letzten Jahren hat chembid erfolgreich die Entwicklung der Plattform vorangetrieben und einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Chemiebranche geleistet. Evonik verfügt über großes Know-How und umfassende Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung und digitale Plattformen. Das macht chembid und Evonik zu idealen Partnern“, erklärt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital.

Evonik wird das Wissen aus der Entwicklung und dem Betrieb seines digitalen Marktplatzes OneTwoChem® in die chembid-Plattform einbringen und seine eigene Plattform nicht weiter betreiben. Die Fokussierung auf eine unabhängige Plattform stärkt den globalen Vermarktungsansatz. Mit der Integration des digitalen Laborassistenten COATINO®, den Evonik im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat, baut chembid zusätzlich ihre Plattform-Services aus. Neben seiner Produktempfehlungs-Funktion bietet COATINO® einen Sprachassistenten für die Lackindustrie, der Antworten auf komplexe Fragen zu Rezepturen und Inhaltsstoffen von Lacken gibt.
Mithilfe von Evonik, BÜFA und Stockmeier möchte chembid weitere Meilensteine in ihrer Erfolgsgeschichte erreichen. Fokus liegt dabei auf einem dynamischen Wachstum und dem Ausbau des Produkt- und Serviceangebots mittels neuer Technologien. „Ziel ist es, chembid als zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Chemikalienmarkt zu positionieren und echte Mehrwerte für alle Akteure der chemischen Lieferkette zu schaffen. Sowohl unser neuer Partner Evonik als auch die bestehenden Gesellschafter BÜFA und Stockmeier können uns hierbei mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk unterstützen und zum digitalen Erfolg von chembid beitragen,“ sagt Marc Riley, Geschäftsführer und CTO bei chembid.
Mit dem chembid Dashboard hat das SaaS-Unternehmen im vergangenen Jahr zusätzlich zur Suchmaschine einen innovativen Service geschaffen, der exklusive Marktinformationen, wie Preisentwicklungen, Neukundenpotenziale und aktuelle Nachfrage bereitstellt. Technologien, wie KI basierte Analysen und intelligente Algorithmen, sollen Geschäftsentscheidungen für Einkäufer sowie Anbieter von Chemikalien in Zukunft noch einfacher machen.
Über die finanziellen Bedingungen des Deals haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Über Evonik
Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 13,1 Mrd. € und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,15 Mrd. €. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 32.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag.

Über chembid
Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffe bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

Pressekontakt:
chembid GmbH
Wiebke Mikolajczyk
Tel.: +49 (0)441 36116 326
E-Mail: wiebke.mikolajczyk@chembid.com
Marie-Curie-Straße 1
26129 Oldenburg
Deutschland

BÜFA unterstützt soziale Projekte in Oldenburg

Oldenburger Familienunternehmen gibt finanzielle Unterstützung sowie Spende aus Desinfektionsmittel und medizinischen Masken

Das Familienunternehmen BÜFA hat vier Oldenburger Initiativen jeweils 1.000 Euro sowie Desinfektionsmittel und Masken gespendet, um die sozialen Projekte und Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Nicht nur in der Corona-Pandemie stehen die Initiativen vor täglichen Herausforderungen, jedoch erschwert die Krise den Alltag zusätzlich. Aus diesem Grund fördert BÜFA das Projekt KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land, die Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom, die TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. sowie die inklusive Freizeitstätte KIEK-IN der SELAM Lebenshilfe.

„Die vier ganz unterschiedlichen Initiativen zeigen die Vielfalt der Hilfsprojekte in Oldenburg. Als Oldenburger Traditionsunternehmen engagieren wir uns gerne für die sozialen Angebote in der Region, um diese in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen“, so Felix Thalmann, CEO der BÜFA-Gruppe. Neben einer Geldspende stellt das Unternehmen der chemischen Industrie den Projekten auch Desinfektionsmittel aus dem eigenen Sortiment sowie medizinische Masken zur Verfügung.

Bildunterschrift: v.l. Mareike Kampen (Abteilungsleiterin Freizeit, SELAM Lebenshilfe), Hille Ballin (TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.), Felix Thalmann (CEO BÜFA-Gruppe), Hauke Hayen mit Tilda (Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom), Ute Dorczok (Vorstand und Einrichtungsleitung KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land), Prof. Dr. Michael Albani (Vorstand KIOLA e.V.), Foto: BÜFA