Produktinnovation bei BÜFA Reinigungssysteme

BÜFA DIAS-OL – Ein neuartiges Desinfektionsmittel für die Textilreinigung, das Keime auf den Textilien entfernt.

Es ist eine Innovation und das Ergebnis intensiver Forschung und Entwicklung: Mitte März hat BÜFA Reinigungssysteme mit BÜFA DIAS-OL („Desinfection in all solvents“) ein Desinfektionsmittel zur Behandlung von Textilien auf den Markt gebracht. Ab sofort gibt es erstmals ein Desinfektionsreinigungsverfahren für Textilreinigungsmaschinen.

Bisher gab es im Bereich der Textilreinigung keine existierenden Standards, Normen oder Wirkstoffe zur Desinfektion. Im Zuge der Corona-Pandemie gaben Branchenverbände der Textilreinigung im April 2020 den Impuls, ein Desinfektionsmittel für alle gängigen Lösemittel in der Textilreinigung zu entwickeln. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen gründete BÜFA Reinigungssysteme ein Forschungsteam, das mit viel Expertise in die Produktentwicklung ging. Anhand von zukünftigen Erfahrungswerten wird das Forschungs- und Entwicklungsteam das Produkt stetig optimieren.

In Rekordzeit konnte das Problem „gelöst“ werden. Ein Produkt, das bei korrekter Anwendung alle Arten behüllter Viren zerstört. Zu diesen zählen auch das Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen Mutanten.

Durch die Verwendung von DIAS-OL in einem speziellen Badverfahren lassen sich behüllte Viren, Bakterien und Hefepilze schon bei niedrigen Temperaturen farb- und faserschonend beseitigen.

Die Wirksamkeit dieser Produktneuheit bestätigen unabhängige Labore, die das Produkt nach EN 1276 und EN 13727 (Bakterien), EN 1650 und EN 13624 (Hefen) sowie EN 14476 (behüllte Viren) geprüft haben.

Weitere Informationen zum Produkt sind unter https://www.buefa.de/de/cleaning/produkte/waescherei-textilreinigung/buefa-dias-ol/ abrufbar.

Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Natascha Fontanella übernimmt Geschäftsführung bei BÜFA Chemikalien

Natascha Fontanella hat im Februar die Geschäftsführung bei BÜFA Chemikalien GmbH & Co. KG übernommen, nachdem sie bereits Mitte letzten Jahres unser Team verstärkt hat und die Nachfolge von Ronald IJzer als Bereichsleiterin für den gesamten Geschäftsbereich Chemicals angetreten ist. Ronald IJzer wird sich zukünftig auf die Aktivitäten des Geschäftsbereiches in Benelux und die niederländische Tochtergesellschaft ViVoChem in Almelo konzentrieren.

„Wir bedanken uns bei Ronald IJzer für sein großes Engagement, das er nun weiter bei ViVoChem einbringen wird. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir Natascha Fontanella für BÜFA begeistern konnten“, so Felix Thalmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei BÜFA.

Natascha Fontanella ist bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der chemischen Industrie tätig und bringt für ihre neue Aufgabe eine Fülle an Management- und Führungserfahrung mit. Zuletzt war sie als Global Vice President Procurement bei Galata Chemicals tätig und Geschäftsführerin der Galata Chemicals GmbH. Die gebürtige Mannheimerin ist Diplom-Betriebswirtin mit einem Master of Business Administration.

„Unter Ronald IJzer’s Leitung ist der Geschäftsbereich Chemicals bedeutend gewachsen und sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Ich freue mich, mit dem Führungsteam und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Geschäftsfeld erfolgreich weiterzuentwickeln “, erklärt Natascha Fontanella.

chembid verstärkt Management-Team mit neuem CEO

Neue Führung bei chembid: Nachdem Evonik zu Jahresbeginn als Investor bei chembid eingestiegen ist, stellt sich auch die Geschäftsführung neu auf. Seit Januar 2021 ist Stefan Schweikart als CEO bei chembid tätig. Er verantwortet die Bereiche Strategie, Vertrieb und Marketing und treibt zusammen mit dem Geschäftsführer und CTO Marc Riley die Weiterentwicklung der SaaS-Plattform voran.  Daten sind das Herzstück von chembid, der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien. Tagtäglich erfasst und analysiert chembid Millionen an Produkt- und Marktdaten und stellt diese über die chembid Plattform in Form von intelligenten Lösungen für Einkäufer und Anbieter von Chemikalien bereit. Mit Stefan Schweikart verstärkt chembid das Management nun mit einem Experten in den Bereichen B2B-Produktdaten und digitale Dienste. Stefan Schweikart steigt als CEO bei chembid ein und übernimmt die Rolle von Christian Bürger, der die Plattform seit Gründung begleitet hat. „Ich bin überzeugt, dass chembid mit Stefan Schweikart als neuem CEO und gemeinsam mit den Gesellschaftern BÜFA, Evonik und Stockmeier die Digitalisierung der Chemiebranche weiter vorantreiben wird“, so Felix Thalmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei BÜFA. Schweikart verantwortet ab sofort alle Strategie, Vertriebs- und Marketingaktivitäten des SaaS-Unternehmens. Neben seiner langjährigen Erfahrung im Management digitaler Unternehmen bringt Schweikart fundierte Kenntnisse im Bereich Produktdaten mit. Vor seinem Einstieg bei chembid hat er als Managing Director den Aufbau globaler digitaler Product-Data-Management Dienste im B2B-Sektor verantwortet.

Als CEO möchte er eine auf den Kundennutzen ausgerichtete Unternehmens- und Produktstrategie umsetzen. „chembid ist angetreten, um Kunden aus der Chemiebranche mit datengetriebenen SaaS-Lösungen bei der Digitalisierung zu begleiten. Seit Gründung hat chembid bereits entscheidende Impulse als die umfassendste Suchmaschine für Chemieprodukte gesetzt. Gemeinsam mit dem Team möchte ich diesen Erfolgskurs fortführen und chembid weltweit als die Anlaufstelle für Markt- und Produktdaten für die chemische Industrie positionieren,“ führt Stefan Schweikart aus. Neben dem Ausbau der chembid Suchmaschine liegt der Fokus auf den damit verbundenen PRO Services und der Entwicklung neuer marktrelevanter Features. Über das chembid Dashboard können Nutzer bereits heute den Chemikalienmarkt und wertvolle Marktdaten, wie die aktuelle Nachfrage, weltweite Neukundenpotenziale und Preisentwicklungen, stetig im Blick behalten.

Über chembid:

Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffen bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

chembid gewinnt Evonik als Investor

Die Suchmaschine und Market Intelligence Plattform chembid startet mit einem neuen strategischen Partner in das Jahr. Hauptinvestor der Finanzierungsrunde und neuer Shareholder von chembid ist Evonik Venture Capital. Mit dem Investment soll der Aufbau einer unabhängigen Vermarktungsplattform für die chemische Industrie weiter vorangetrieben werden.

Die weltweit größte Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien chembid hat mit Evonik, einem der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie, einen weiteren starken Partner aus der für sie wichtigen Chemiebranche von sich überzeugt. „chembid ist ein vielversprechendes, innovatives Software-as-a-Service-Unternehmen. In den letzten Jahren hat chembid erfolgreich die Entwicklung der Plattform vorangetrieben und einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Chemiebranche geleistet. Evonik verfügt über großes Know-How und umfassende Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung und digitale Plattformen. Das macht chembid und Evonik zu idealen Partnern“, erklärt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital.

Evonik wird das Wissen aus der Entwicklung und dem Betrieb seines digitalen Marktplatzes OneTwoChem® in die chembid-Plattform einbringen und seine eigene Plattform nicht weiter betreiben. Die Fokussierung auf eine unabhängige Plattform stärkt den globalen Vermarktungsansatz. Mit der Integration des digitalen Laborassistenten COATINO®, den Evonik im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat, baut chembid zusätzlich ihre Plattform-Services aus. Neben seiner Produktempfehlungs-Funktion bietet COATINO® einen Sprachassistenten für die Lackindustrie, der Antworten auf komplexe Fragen zu Rezepturen und Inhaltsstoffen von Lacken gibt.
Mithilfe von Evonik, BÜFA und Stockmeier möchte chembid weitere Meilensteine in ihrer Erfolgsgeschichte erreichen. Fokus liegt dabei auf einem dynamischen Wachstum und dem Ausbau des Produkt- und Serviceangebots mittels neuer Technologien. „Ziel ist es, chembid als zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Chemikalienmarkt zu positionieren und echte Mehrwerte für alle Akteure der chemischen Lieferkette zu schaffen. Sowohl unser neuer Partner Evonik als auch die bestehenden Gesellschafter BÜFA und Stockmeier können uns hierbei mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk unterstützen und zum digitalen Erfolg von chembid beitragen,“ sagt Marc Riley, Geschäftsführer und CTO bei chembid.
Mit dem chembid Dashboard hat das SaaS-Unternehmen im vergangenen Jahr zusätzlich zur Suchmaschine einen innovativen Service geschaffen, der exklusive Marktinformationen, wie Preisentwicklungen, Neukundenpotenziale und aktuelle Nachfrage bereitstellt. Technologien, wie KI basierte Analysen und intelligente Algorithmen, sollen Geschäftsentscheidungen für Einkäufer sowie Anbieter von Chemikalien in Zukunft noch einfacher machen.
Über die finanziellen Bedingungen des Deals haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Über Evonik
Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 13,1 Mrd. € und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,15 Mrd. €. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 32.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag.

Über chembid
Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffe bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

Pressekontakt:
chembid GmbH
Wiebke Mikolajczyk
Tel.: +49 (0)441 36116 326
E-Mail: wiebke.mikolajczyk@chembid.com
Marie-Curie-Straße 1
26129 Oldenburg
Deutschland

BÜFA unterstützt soziale Projekte in Oldenburg

Oldenburger Familienunternehmen gibt finanzielle Unterstützung sowie Spende aus Desinfektionsmittel und medizinischen Masken

Das Familienunternehmen BÜFA hat vier Oldenburger Initiativen jeweils 1.000 Euro sowie Desinfektionsmittel und Masken gespendet, um die sozialen Projekte und Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Nicht nur in der Corona-Pandemie stehen die Initiativen vor täglichen Herausforderungen, jedoch erschwert die Krise den Alltag zusätzlich. Aus diesem Grund fördert BÜFA das Projekt KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land, die Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom, die TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. sowie die inklusive Freizeitstätte KIEK-IN der SELAM Lebenshilfe.

„Die vier ganz unterschiedlichen Initiativen zeigen die Vielfalt der Hilfsprojekte in Oldenburg. Als Oldenburger Traditionsunternehmen engagieren wir uns gerne für die sozialen Angebote in der Region, um diese in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen“, so Felix Thalmann, CEO der BÜFA-Gruppe. Neben einer Geldspende stellt das Unternehmen der chemischen Industrie den Projekten auch Desinfektionsmittel aus dem eigenen Sortiment sowie medizinische Masken zur Verfügung.

Bildunterschrift: v.l. Mareike Kampen (Abteilungsleiterin Freizeit, SELAM Lebenshilfe), Hille Ballin (TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.), Felix Thalmann (CEO BÜFA-Gruppe), Hauke Hayen mit Tilda (Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom), Ute Dorczok (Vorstand und Einrichtungsleitung KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land), Prof. Dr. Michael Albani (Vorstand KIOLA e.V.), Foto: BÜFA

BÜFA erhält Kennzeichnung „Wir sind dabei.“ der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit

Ende des Jahres wurde BÜFA die Kennzeichnung „Wir sind dabei.“ der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit verliehen. Die Auszeichnung des niedersächsischen Umweltministeriums würdigt besonderes Engagement in der betrieblichen Nachhaltigkeit. BÜFA erhält das Siegel „Wir sind dabei.“ u.a. für die Zertifizierungen des Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001 und des Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001. Im sozialen Bereich wurde BÜFA für die nachhaltige Personalpolitik mit zahlreichen Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit und Unternehmenskultur mit dem Zertifikat „Demografiefest 4.0 – Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“ prämiert. Außerdem konnte BÜFA durch die Betriebsvereinbarung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Unterstützung bei Pflegefällen in der Familie sowie eine im Niedersachsenvergleich überdurchschnittlich hohe Auszubildenden-Quote überzeugen.

Nachhaltigkeit ist neben Digitalisierung und Innovation eines der drei strategischen Handlungsfelder der BÜFA-Gruppe. Bis 2021 will BÜFA in den drei Geschäftsfeldern Chemicals, Cleaning und Composites die Emissionen im direkten Einflussbereich durch verschiedene Maßnahmen reduzieren und kompensieren sowie klimaneutral stellen. Auf diese Weise stellt sich die BÜFA-Gruppe wettbewerbsfähig auf und übernimmt vor allem Verantwortung für die Zukunft. Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei BÜFA finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

Bildunterschrift: Dr. Stephan Goettke, Chief Business Development Officer bei BÜFA, nimmt für BÜFA die Plakette von Frank Doods, Staatssekretär des niedersächsischen Umweltministeriums, entgegen. Foto: Niedersächsisches Umweltministerium

BÜFA präsentiert sich auf der ersten digitalen vocatium Oldenburg

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzen die Ausbildungsmesse zum ersten Kennenlernen

Am Donnerstag, den 26. November, präsentierte sich BÜFA auf der Ausbildungsmesse vocatium. Die Messe, die bereits im Mai als Präsenzmesse in Oldenburg stattfinden sollte, wurde aufgrund der aktuellen Situation in den digitalen Raum verlegt. Erstmals konnten Schülerinnen und Schüler die vocatium Oldenburg somit online besuchen.

Die Organisatoren der Ausbildungsmesse vom IfT Institut für Talententwicklung hatten im Vorfeld in 35 Schulen in Oldenburg und der Region mit Schülerinnen und Schülern gesprochen und Terminwünsche für die teilnehmenden Firmen entgegengenommen und koordiniert. In Video-Meetings stellten die Unternehmen ihre Ausbildungen vor und standen für Fragen zur Verfügung.

Neben Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs gaben drei BÜFA-Mitarbeiter und Auszubildende verschiedener Fachbereiche den Jugendlichen Einblicke in die Ausbildung bei BÜFA. Im Rahmen der vierstündigen Online-Veranstaltung fanden über 20 digitale Kennenlernen statt.

„Die digitale Ausbildungsmesse war vor dem aktuellen Hintergrund eine gute Alternative zu den persönlichen Treffen auf der Messe. Auch wenn diese digitalen Veranstaltungen niemals einen persönlichen Kontakt ersetzen können, so konnten wir individuelle Fragen beantworten und in ruhigem Umfeld einen ersten Eindruck gewinnen“, so Sabine Hinrichs. „Die Schülerinnen und Schüler waren durch das Homeschooling im Frühjahr gut auf diese Art der Gesprächsführung vorbereitet. Trotz der Corona-bedingten Herausforderungen sind wir bei BÜFA zukunftssicher aufgestellt und bilden im nächsten Jahr viele Berufe aus“, erklärt die Ausbildungsleiterin. Alle aktuellen Ausschreibungen sind auf der Karriere-Website einsehbar.

Die vocatium findet jährlich statt und wird vom IfT Institut für Talententwicklung organisiert. In diesem Jahr waren 28 Aussteller auf der digitalen Messe vertreten.

BÜFA geht neue Wege mit „Azubi-Firma“ und Beteiligung an Startup

  • Auszubildende gründen bei BÜFA ihr eigenes „Unternehmen“
  • Chemieunternehmen beteiligt sich an Oldenburger Startup InProSens

Das Jahr 2020 ist geprägt durch die Corona-Pandemie und ihre zahlreichen Auswirkungen. So hat der Lockdown im Frühjahr auch bei BÜFA Spuren in der Geschäftsentwicklung hinterlassen. Im Verlauf des Jahres hat sich jedoch eine schrittweise Erholung abgezeichnet: „BÜFA ist durch die Corona-Pandemie sowohl positiv als auch negativ geprägt worden“, fasst Ralf Ramke, kaufmännischer Geschäftsführer bei BÜFA, zusammen.

Die durch das neuartige Virus hervorgerufene weltweite Krise bedeutet für BÜFA aber nicht Stillstand. Vielmehr werden neue Ideen oder auch Partnerschaften mit Startups und Neugründungen vorangetrieben.

Bei dem Oldenburger Familienunternehmen hat eine zukunftsorientierte, ausgezeichnete Aus­­bildung lange Tradition. Bereits vor der Corona-Pandemie ist bei BÜFA aber im Rahmen des Ausbildungskonzeptes ein weiteres Highlight entwickelt worden: die BÜFA-Auszubildenden haben in diesem Jahr eine eigenes „Unternehmen“ gegründet. „Bei BÜFA legen wir schon immer großen Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung, in der auch eigenständig Aufgabenbereiche übernommen werden sollen“, berichtet Felix Thalmann, verantwortlicher Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe. „Hier sind wir sogar noch einen Schritt weitergegangen: von Fachkräften der BÜFA lediglich beratend begleitet, haben unsere Auszubildenden von der Idee bis zur Realisierung auch alle relevanten Funktionen innerhalb einer neuen Azubi-Firma übernommen“, ergänzt Thalmann.

Entstanden ist eine Azubi-Firma mit dem Online-Shop www.gruene-tierwelt.de. Die Idee dazu wurde zu Beginn der Corona-Pandemie geboren. „Wir haben uns gefragt, was den Menschen wohl in diesen außergewöhnlichen Zeiten wirklich wichtig ist“, erzählt die Auszubildende Anna Pfeifer, wie die Idee zur „Firma“ entstand. „Mit einem tierischen Begleiter waren und sind viele Menschen nicht so einsam zu Hause“, so Pfeifer weiter. Für die Azubis war es daher eine logische Konsequenz, hochwertige, ökologische Produkte für Tiere anzubieten – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit von BÜFA.

Seit Anfang November 2020 bieten sie im neuen Online-Shop ein kleines Produktportfolio für Hunde, Katzen und Pferde, das nach und nach erweitert werden soll. „Gestartet sind wir mit Produkten, die wir selbst schon kannten oder uns für unsere eigenen Tiere gewünscht haben“, schildert die Auszubildende Vanessa Fischer. „Künftig heißt es jetzt auch, Erfahrungswerte mit Produkten zu sammeln, das Sortiment sinnvoll anzupassen und Kundenbedürfnisse aufzugreifen“, gibt Fischer einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Azubi-Firma und fügt hinzu: „Hier lernen wir im Kleinen, wie das große Ganze – eine Firma – funktioniert.“

Aber nicht nur im Bereich Ausbildung geht BÜFA neue Wege. Im Geschäftsfeld Cleaning ist das Chemieunternehmen auch eine Beteiligung mit dem Oldenburger Startup InProSens eingegangen. InProSens entwickelt innovative Analysesysteme für die Prozessanalytik und Qualitätssicherung. Auf Grundlage von Detektionstechniken können zahlreiche Substanzen in fester oder flüssiger Form zerstörungsfrei in Sekundenschnelle in diversen industriellen Produktionsprozessen gemessen werden. „Mit der Sensortechnik dieses jungen Unterneh­mens ergänzen wir hervorragend unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio bei BÜFA Reinigungssysteme“, begründet Felix Thalmann das Engagement.

Eingesetzt werden soll der neuartige Nahinfrarotsensor NIRScreen zur Identifizierung von Textilmaterialen und zur Analyse von Verschmutzungen auf Textilien. Denn sowohl jede Gewebesorte ist beim Waschen und Reinigen unterschiedlich zu behandeln als auch jede Art von Fleck. „Der Fleckendetektor von InProSens unterstützt auf diese Art und Weise die effektive und schonende Reinigung von Textilgeweben in Kombination mit unseren Produkten“, so Thalmann.

Zusätzlich kann der Sensor auch zur Identitätsprüfung von häufig gefälschten Materialien eingesetzt werden. Beispielsweise können mithilfe des Sensors Echtleder- und Kunstleder­artikel eindeutig identifiziert und unterschieden werden.

Seit 2018 agiert InProSens als eigenständiges Unternehmen, das aus der Universität Oldenburg ausgegründet worden ist. Neben dem EXIST-Gründerstipendium vom Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie an der Universität Oldenburg weisen die Gründer bereits jahrelange Erfahrung im Bereich der Entwicklung von Sensorik und Analysegeräten auf. Zum Kernteam gehören die Chemiker René und Alexandra Ungermann, der Wirt­schaftsinformatiker Thore Stratmann sowie der Systemelektroniker Janek Willms.

 

(v.l.) Projektleiter Hans Zabel, und die Auszubildenden Carina Stanke, Dmitri Jaschutkin, Lars Plönzig, Laetitia Haase, Chiara Hagemann, Vanessa Fischer, Jana Baxmeyer, Leon Recknagel, Bjarne Göricke sowie Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs. Es fehlen die Auszubildenden: Anna Pfeifer, Sabrina Seifert

 

Ansprechpartnerin Presse:

Dr. Anette Koch-Wegener
Telefon: 0441 9317-175
E-Mail: anette.koch-wegener@buefa.de

 

Start der Nachqualifizierung zur Produktionsfachkraft Chemie bei BÜFA

Bei BÜFA nehmen die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. Am Freitag, den 30. Oktober, hat die neue „Nachqualifizierung zur Produktionsfachkraft Chemie“ begonnen. Gemeinsam mit Mitarbeitenden verschiedener Unternehmen der Region nehmen sieben BÜFA-Mitarbeiter daran teil. Zwar arbeiten sie bereits seit einigen Jahren im Unternehmen, haben jedoch teilweise keine oder eine fachfremde Ausbildung. Bis Ende 2021 erhalten die Mitarbeiter wöchentliche Theoriestunden in Kooperation mit dem Bildungsanbieter arvaport; die praktische Vorbereitung findet im Betrieb statt. Am Ende steht die Abschlussprüfung bei der IHK. Stark gefördert wird die Qualifizierungsmaßnahme von der Agentur für Arbeit im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes.

„Ziel der Qualifizierung ist es, dass die Mitarbeiter ihr praktisch erworbenes Wissen vertiefen und erweitern können und somit auch besser auf eine stärkere Automatisierung und Prozessumstellungen im Unternehmen vorbereitet sind“, so Dr. Birgit Aka, Personalentwicklerin bei BÜFA. Die Nachqualifizierung ist eine von zahlreichen Maßnahmen, die BÜFA den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet, um Perspektiven, Kenntnisse und Fähigkeiten stetig zu erweitern und neuen Aufgabenfeldern optimal vorbereitet begegnen zu können.

Neue Azubi-Firma bei BÜFA – Launch des Onlineshops gruene-tierwelt.de

2020 wurden die BÜFA-Auszubildenden zu Gründern und haben ihr eigenes Start-Up ins Leben gerufen, das die drei strategischen Handlungsfelder Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit von BÜFA vereint. Nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitungen ist der Onlineshop www.gruene-tierwelt.de heute, am 2. November 2020, live gegangen. Im Shop finden Kunden ab sofort ökologische Tierpflege- und Haltungsprodukte. Konzept, Logistik, Einkauf oder auch die Gestaltung und Vermarktung des Onlineshops – in allen Bereichen des jungen Unternehmens waren und sind die jungen Gründer federführend.

Die neue Azubi-Firma ist ab sofort Bestandteil der Ausbildung bei BÜFA. Das etablierte Ausbildungskonzept des Oldenburger Familienunternehmens, das mit zahlreichen Maßnahmen stark auf die Entwicklung von Eigenverantwortung und Selbständigkeit der Lernenden zielt, wird nun um einen innovativen Ansatz erweitert. In kleinerem Rahmen erfahren die Berufseinsteiger, was es bedeutet ein Unternehmen zu gründen und zu führen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachabteilungen stehen ihnen dabei jederzeit beratend zur Seite. Auf diese Weise werden die Fach- und Führungskräfte von morgen optimal auf ihren weiteren Weg vorbereitet. Weitere Informationen zur Ausbildung bei BÜFA sind auf der Karriere-Seite abrufbar.