BÜFA auf der Ausbildungsmesse Job4u

Am Freitag und Samstag, den 10. und 11. September, ist das BÜFA-Team aus Ausbildungsleiterin, Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern auf der diesjährigen Job4u Messe in Oldenburg vertreten. Am neuen BÜFA-Stand im kürzlich veröffentlichten Azubi-Design präsentiert das Team das Familienunternehmen BÜFA, die verschiedenen Ausbildungsberufe und die zahlreichen Benefits während der Ausbildung.

Nachdem die große Ausbildungsmesse im letzten Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie digital umgesetzt wurde, findet sie in diesem Jahr mit hohen Hygienestandards wieder in Präsenz statt. „Wir freuen uns, wieder persönliche Gespräche zu führen und erstmals unser neues Azubi-Design auf einer Messe präsentieren zu können“, so Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs.

Alle Informationen zur Ausbildung bei BÜFA sind auch auf der neuen Ausbildungswebsite www.buefa-ausbildung.de abrufbar.

Volle Fahrt in Richtung Ausbildung!

Guerilla-Aktion zum Go Live der neuen Azubi-Website

Zusammen mit EWE Go hat BÜFA am Freitag, den 3. September 2021, eine Guerilla-Aktion umgesetzt. Die ungewöhnliche Vermarktungsaktion hatte das Ziel, Aufmerksamkeit auf die neue Ausbildungswebsite www.buefa-ausbildung.de zu lenken. Darüber hinaus war sie Auftakt für die zweimonatige Kampagne, bei der insgesamt 60 EWE Go-Roller ab sofort und bis Ende Oktober im BÜFA-Design durch Oldenburg fahren.

Um die Roller „einzuweihen“ sind 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Azubis in kleinen Gruppen durch die Stadt gefahren und haben viele Giveaways im Oldenburger Umkreis verteilt, Gespräche mit potenziellen Bewerbern für eine Ausbildung bei BÜFA geführt und über die Ausbildungsinhalte und das Familienunternehmen informiert.

EWE Go Roller im BÜFA Design

Neue Ausbildungswebsite von BÜFA ist online

Lebendiger, frischer Auftritt für die Profis von morgen

Am Mittwoch, den 1. September, hat BÜFA eine neue Ausbildungswebsite veröffentlicht. Die Seite ist unter www.buefa-ausbildung.de abrufbar und zeigt die verschiedenen Ausbildungsberufe sowie das Miteinander und Arbeiten in dem Oldenburger Unternehmen der chemischen Industrie. Das lebendige und abwechslungsreiche Design der Website soll die Zielgruppe der jungen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ansprechen und die Vielfalt der Ausbildung bei BÜFA auch bildlich aufgreifen. Der neue Claim „BÜFA. Wir bilden aus, was dich voranbringt“ fasst das Ausbildungskonzept und den Qualitätsanspruch an die Ausbildung bei BÜFA zusammen. An der Konzeption und inhaltlichen Gestaltung der neuen Website haben Auszubildende aus verschiedenen Bereichen mitgewirkt. In Bildern, persönlichen Texten und Videos bekommen Website-Besucherinnen und -Besucher neben wichtigen Informationen auch Einblicke in die Unternehmenskultur des Familienunternehmens.

Im Fokus des neuen Ausbildungsmarketingkonzepts stehen BÜFA-Auszubildende mit ihren privaten Interessen – von Reisen über Autoschrauben bis hin zum Gaming. In ihren Hobbies sind die jungen Erwachsenen schon perfekt ausgebildet – das nötige Fachwissen erlernen sie in der mehrfach ausgezeichneten Ausbildung bei BÜFA. Darüber hinaus hat neben der beruflichen auch die persönliche Entwicklung der zukünftigen Fach- und Führungskräfte einen hohen Stellenwert bei BÜFA. Der neue Claim für den Ausbildungsbereich unterstützt diese Philosophie einmal mehr.

Das Bewerbungsportal für Ausbildungsplätze 2022 ist bereits geöffnet und ist direkt über die Website www.buefa-ausbildung.de erreichbar.

BÜFA begrüßt neue Auszubildende

17 Berufseinsteiger starten beim Oldenburger Familienunternehmen ihre Ausbildung

Das Oldenburger Familienunternehmen BÜFA begrüßte am Montag, den 2. August 2021, 17 neue Auszubildende. An drei Standorten in Oldenburg, Hude-Altmoorhausen und Rastede-Liethe sowie in Kooperation mit Plixxent Oldenburg bildet das mittelständische Unternehmen der chemischen Industrie aktuell insgesamt 49 junge Menschen aus. Damit hält das Traditionsunternehmen auch in diesen herausfordernden Zeiten seine hohe Anzahl an Auszubildenden. In acht Berufen in den Bereichen Labor, Produktion, Logistik und im (digitalen) kaufmännischen Bereich erhalten die Berufseinsteiger eine mehrfach ausgezeichnete, gut strukturierte und zukunftsorientierte Ausbildung bei BÜFA.

Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei BÜFA, und die Ausbilderinnen hießen die neuen Kolleginnen und Kollegen im Innovationsdorf ZUKUNFT.unternehmen in Ohmstede  willkommen: „Wir freuen uns, dass wir erneut so viele Auszubildende begrüßen dürfen und die Ausbildung bei BÜFA mit Highlights wie der Azubi-Firma Grüne Tierwelt punkten kann.“ Die eigenständige Arbeit in der Azubi-Firma ist ein Alleinstellungsmerkmal und seit diesem Jahr auch fester Bestandteil der Ausbildung bei BÜFA. In dem Start-Up, das nachhaltige Tierprodukte über den Onlineshop www.gruene-tierwelt.de vertreibt, lernen die Berufseinsteiger die Strukturen und Tätigkeiten eines Unternehmens im kleinen Rahmen kennen. Von der Websiteoptimierung über die Weiterentwicklung des Produktportfolios bis hin zur Vermarktung des Shops und der Produkte übernehmen die Startupper alle Aufgaben selbst. Unternehmensbereiche wie Einkauf, Logistik und E-Commerce lernen sie somit nicht nur in den Geschäftsfeldern der BÜFA-Gruppe, sondern in einem agilen, selbstbestimmten Umfeld kennen. Außerdem erfahren sie, was es bedeutet, ein kleines Unternehmen zu leiten. Dabei erlernen sie nicht nur die fachlichen Fähigkeiten in den verschiedenen Bereichen, sondern entwickeln auch soziale Kompetenzen individuell und im Team weiter.

Dieser Mix aus fachlicher und persönlicher Entwicklung steht im Zentrum der Ausbildung bei BÜFA. Die Ausbilder, aber auch die Mitarbeitenden aus den Fachabteilungen stehen den jungen Kolleginnen und Kollegen dabei jederzeit coachend zur Seite. Neben dieser fundierten fachlichen Ausbildung legt BÜFA großen Wert auf die Unterstützung der individuellen Entwicklung der Berufseinsteiger: „In einem innovativen aber dennoch beständigen und professionellen Umfeld wollen wir die jungen Menschen optimal auf ihren weiteren Werdegang vorbereiten. Die Vielfalt der BÜFA-Gruppe und die familiäre Unternehmenskultur bieten den Auszubildenden beste Voraussetzungen, um sich beruflich und persönlich zu entfalten“, ergänzt Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs.

Die Azubi-Firma Grüne Tierwelt entwickelt sich weiter

Seit November 2020 ist die Azubi-Firma von BÜFA Grüne Tierwelt nun schon mit ihrem Webshop www.gruene-tierwelt.de für nachhaltigen Tierbedarf online und entwickelt sich stetig weiter.

Neben kontinuierlicher Websiteoptimierung arbeiten die Azubis stetig daran, das Sortiment um ökologisch nachhaltige Produkte für den Tierbedarf zu erweitern. Bis heute konnten schon für jede Tiersparte neue Produkte integriert werden, beispielsweise nachhaltig hergestelltes Spielzeug und vegane Reinigungsartikel.

Anfang 2021 bekam die Grüne Tierwelt hochmotivierten Zuwachs. Die Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr wurden erfolgreich eingearbeitet und übernahmen direkt ihre eigenen anspruchsvollen Aufgaben in der Azubi-Firma. Mit neuen Teammitgliedern entwickelten sich innovative Ideen, Kooperationen wurden geschlossen und interne Strukturen erneuert. Die Auszubildenden aus dem dritten Lehrjahr hingegen zogen sich aus der Azubi-Firma zurück, um sich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Darüber hinaus konnte die Grüne Tierwelt Mitte Juni mit dem gleichnamigen Instagram-Kanal ihre Präsenz auch auf Social Media ausweiten. Konzeption, Gestaltung sowie der Content liegen eigenverantwortlich beim Redaktionsteam der Azubi-Firma. Auf dem Kanal entstehen Beiträge rund um den nachhaltigen Tierbedarf: Neben Posts und Stories über die verschiedensten Produkte und deren Anwendung sowie kleinen Gewinnspielen geben die Auszubildenden einen Einblick hinter die Kulissen der Grünen Tierwelt.

Für die Zukunft planen die Auszubildenden neue Kooperationen und Sortimentserweiterungen. Anfang August wird das Team um neue BÜFA-Auszubildende und somit zusätzliche kreative Ideen erweitert.

BÜFA-Azubis hoch hinaus

BÜFA Azubis des 1. Lehrjahres auf dem Weg nach Juist

Berufseinsteiger stärken in Workshops auf Juist ihre Persönlichkeit und lernen fliegen

Im Zeitraum von Montag, den 26. Juli bis Mittwoch, den 4. August 2021, verlassen die Auszubildenden des 1. Lehrjahres ihre Stammabteilungen bei BÜFA, um gemeinsam auf der ostfriesischen Insel Juist in Workshops, Projektarbeiten und Segelflugstunden ihre Soft Skills und persönlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die jährliche im Ausbildungsrahmenplan von BÜFA verankerte Reise in die Jugendbildungsstätte Theodor Wuppermann e.V. Juist musste im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie entfallen. Unter genauer Beobachtung der aktuellen Coronazahlen und mit einem umfangreichen Hygienekonzept, zu dem auch regelmäßige Tests und eine halbe Auslastung gehören, kann die Fahrt in diesem Jahr stattfinden.

Ziel des 10-tägigen Ausflugs ist die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden. „Die individuelle persönliche Weiterentwicklung unserer Auszubildenden ist ein zentrales Element unserer Ausbildung bei BÜFA. Durch das selbstständige Fliegen mit einem Motorsegler, Brandungspaddeln und einer kreativen Projektarbeit lernen die Azubis neue Herausforderungen zu meistern und über ihre eigenen Grenzen hinauszuwachsen“, so Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei BÜFA. Die Auszubildenden entwickeln in diesem Rahmen ihre sozialen Kompetenzen und wichtige Soft Skills wie Team- und Kommunikationsfähigkeit weiter. Seit vielen Jahren setzt BÜFA dabei auf das ganzheitliche erlebnispädagogische Konzept der Jugendbildungsstätte Juist, die vor 65 Jahren u.a. von Theodor Wuppermann aus der Gesellschafterfamilie des Oldenburger Traditionsunternehmens BÜFA gegründet wurde.

„Wir freuen uns über das positive Feedback unserer Auszubildenden zu diesem besonderen Ausbildungspart bei BÜFA. Auch zukünftig legen wir neben der ausgezeichneten fachlichen Ausbildung besonderen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Berufseinsteiger. Und auch die Bewerbersituation stimmt uns positiv: In diesen herausfordernden Zeiten konnte BÜFA wieder in allen Bereichen Ausbildungsplätze anbieten und diese besetzen“, führt Sabine Hinrichs weiter aus.

Nachhaltigkeitsbericht 2021

Nachhaltigkeit steht bei BÜFA weiterhin im Fokus. 2020 war geprägt durch die Coronapandemie: Auswirkungen der globalen Krise zeigten sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft und ein „Weiter-so-wie-vorher“ wird es auch nach der Pandemie nicht geben. Zeitweilig hatte die Pandemie als Nebeneffekt sogar verringerte CO2-Emissionen aufgrund eingeschränkter Mobilität. Doch auch nach der Krise brauchen wir langfristige Ziele und nachhaltige Maßnahmen. Deshalb setzt BÜFA auf nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse, um das Thema Nachhaltigkeit auf allen Ebenen und an allen BÜFA-Standorten voranzutreiben.

In unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht finden sich alle Maßnahmen und Projekte der BÜFA-Gruppe aus den strategischen Bereichen Nachhaltigkeit, Innovationen und Digitalisierung. Der Bericht ist abrufbar auf der Unternehmenswebsite.

BÜFA Reinigungssysteme baut Webinarangebot aus

Keine Teilnahme an Texcare International 2021

Alternative digitale Dienstleistungen für Kunden im Fokus

In 2021 konzentriert sich BÜFA Reinigungssysteme darauf, seine erfolgreichen Onlineangebote auszuweiten. Die Nachfrage nach Webinaren ist vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie gestiegen. Aus diesem Grund wird das Oldenburger Unternehmen in 2021 auch nicht auf der Texcare International in Frankfurt ausstellen.

„Die nach wie vor unübersichtliche Lage hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie hat uns zu dieser Entscheidung geführt, die wir sehr bedauern“, erläutert Dominique Suttheimer, Vertriebsleiter bei BÜFA Reinigungssysteme.

Oberste Priorität habe die Gesundheit der Mitarbeitenden und Kunden, das gesundheitliche Wohl stehe über allen wirtschaftlichen Erwägungen, so Sebastian Specht, Geschäftsführer bei BÜFA Reinigungssysteme.

Wichtig seien auf dieser Messe insbesondere auch die internationalen Kontakte. Ungeachtet der aktuellen Corona-Entwicklungen herrsche aber große Unsicherheit hinsichtlich der Reiseflexibilität von Kunden und Geschäftspartnern im Herbst – international wie auch in Deutschland. „Sicher ist jedoch, dass wir in 2022 auf der ExpoDetergo in Mailand wieder mit von der Partie sind“, bestätigt Dominique Suttheimer.

BÜFA Reinigungssysteme wird daher seine Produkte, Innovationen und zentralen Botschaften, die präsentiert werden sollten, Kunden und Geschäftspartnern über Onlineangebote nahebringen.

Geplant sind daher auch rund um die Texcare drei Webinare: Nassreinigung im Rahmen von BÜFA Care 4.0, ökologisches Waschen und Textilreinigung mit SENSENE TM als ökologische Alternative zu Perchlorethylen.

Im Webinar „Nassreinigung im Rahmen von BÜFA Care 4.0“ wird explizit auf die Nassreinigung eingegangen, die in der Vergangenheit viel Know-how bedurfte und von vielen Ausnahmen bei der Pflege von empfindlicher Obergarderobe geprägt war. BÜFA Care 4.0. ist eine Komplettlösung für die wässrige Pflege unterschiedlichster Wäscheposten inklusive der innovativen Nassreinigung. Im Webinar werden live Textilien nass gereinigt und Fragen von den Teilnehmenden beantwortet.

Im zweiten Webinarangebot dreht sich alles rund um das Thema ökologisches Waschen. Ökologische Produkte haben oftmals den Ruf, nicht so effektiv wie traditionelle Produkte und zudem deutlich teurer zu sein. In dieser Onlineschulung werden nicht nur diese Annahmen mit Blick auf die BÜFA-Produkte widerlegt. Ökologische Produkte ermöglichen den Anwendern auch, sich von Wettbewerbern durch ein positives Image abzuheben. Hierfür wird begleitendes Werbematerial zur Verfügung gestellt.

Mit dem Onlineangebot „Textilreinigung mit SENSENE TM als ökologische Alternative zu Perchlorethylen“ gehen die Experten von BÜFA Reinigungssysteme auf die Anwendung von SENSENE TM ein, der bislang einzigen gleichwertigen Reinigungsalternative zu Perchlorethylen.

Perchlorethylen ist nach wie vor das am häufigsten verwendete Lösemittel in der Textilreinigung weltweit. Dennoch steht es zunehmend in der Diskussion, weil es bei unsachgemäßer Verwendung zur langfristigen Umweltverschmutzung beiträgt. SENSENE TM ist ein modifizierter Alkohol, mit einer teils höheren Reinigungskraft. Darüber hinaus wird auf die Rückgewinnung von SENSENE durch die Kontaktwasseraufbereitung bei unterschiedlichen Maschinenherstellern eingegangen, um den Verbrauch an SENSENE und die hiermit verbundenen Kosten, wie auch den Umwelteintrag zu reduzieren.

BÜFA steuert sicher durch das Coronajahr

  • Wachstum auch im europäischen Auslandsgeschäft trotz volatiler Märkte
  • Nachhaltigkeit im Unternehmen verstärkt im Fokus

Trotz des massiven Einflusses durch die Corona-Krise konnte BÜFA ein gutes Ergebnis in 2020 erzielen. Auch in den neuen europäischen Gesellschaften ist es im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, die nicht unerheblichen Auswirkungen der Krise zu meistern und profitabel zu wachsen. Zugleich hat das Oldenburger Chemieunternehmen seine Beschäftigten mit zahlreichen Maßnahmen sicher durch die Pandemie begleitet. Für die laufende Geschäftsentwicklung bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die teils starken Preiserhöhungen bei den Rohstoffen sowie Risiken und Einschränkungen bei der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Rohstoffen und Handelswaren weiter auswirken werden.

Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe konnte im Vergleich zu 2019 um rund 8 Prozent von 224 Mio. EUR auf 244 Mio. EUR gesteigert werden. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr noch einmal um rund 8,5 % auf 166 tausend Tonnen erhöht. Das ordentliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte vor allem auch durch den Aufbau und Zukauf der neuen Standorte in Europa auf über 12 Mio. EUR gesteigert werden (Vorjahr 9,1 Mio. EUR).

„Das Jahr 2020 war herausfordernd, aber wir sind robust durch die Pandemie gekommen“, fasst Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen. Die Corona-Pandemie habe die bisherige Arbeitswelt von einem auf den anderen Tag verändert: Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten seien ebenso eingeführt worden wie isolierte Schichten, verstärktes Arbeiten von zu Hause und zahlreiche digitale Kommunikationstechniken. „Unter all diesen Umständen konnten wir dennoch gemeinsam mit unseren Beschäftigten in vielen Bereichen die Weichen für unser zukünftiges Wachstum stellen“, so Thalmann weiter.

Im Coronajahr 2020 zeigten sich die Märkte durch veränderte Rahmenbedingungen sehr volatil. Während es im Bereich der Desinfektionsmittel und bei einzelnen Rohstoffen wie Ethanol, Isopropylalkohol oder Glycerin extrem hohe Nachfragen gab, entwickelte sich im vergangenen Frühjahr der europäische Composites-Bereich aufgrund von Betriebsschließungen und unterbrochenen Lieferketten stark rückläufig. „Insgesamt sind wir jedoch weiterhin breit und stabil aufgestellt sowie sehr solide finanziert. Die Eigenmittelquote liegt auf Gruppenebene bei rund 50 Prozent der Bilanzsumme“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke.

Aufgrund der besonderen Versorgungssituation von Rohstoffen wirkten sich die klassischen Chemiehandelsgeschäfte insbesondere auch in den Benelux-Ländern und im Export positiv auf den Gesamtumsatz von BÜFA aus. Darüber hinaus wurde im Spätsommer 2020 das neue Hochregallager am Standort Hude-Altmoorhausen in Betrieb genommen, um die logistischen Potenziale weiter erhöhen zu können. Hinzu kamen die Investitionen in neue und moderne Abfülleinrichtungen, um zukünftig Abläufe noch effizienter zu gestalten.

Mit dem Kauf von AOC (UK) Ltd. in Großbritannien Anfang 2020 sowie dem Aus- und Aufbau des Distributionsgeschäftes im Bereich der Composites-Aktivitäten in Europa wurden zugleich wichtige Grundsteine für eine profitablere Entwicklung gelegt. „Auch hier ist erfolgreiche Arbeit geleistet worden, wenngleich der Einfluss der Pandemie auf die Geschäftsentwicklung nicht unerheblich war“, berichtet Ramke.

Bereits im vierten Quartal 2020 hatte sich im Composite-Bereich die Nachfrage aber wieder stabilisiert. Seit Jahresbeginn 2021 werden die Kapazitäten europaweit sogar auf Vollauslastung hochgefahren, da vor allem im Bausektor und im Freizeitbereich eine hohe Nachfrage nach Composite-Bauteilen besteht.

„Insgesamt stehen wir aktuell nach Ablauf des ersten Quartals 2021 in der BÜFA-Gruppe durchaus gut da. Dennoch beeinflussen die Preisentwicklungen und die Versorgungssicherheit nach wie vor das Tagesgeschäft. Der weitere Verlauf des Jahres bleibe daher herausfordernd“, so Ramke.

Ungeachtet der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie  ist und bleibt auch die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema bei BÜFA. Mit verschiedenen Maßnahmen stärkt das Oldenburger Chemieunternehmen nachhaltiges Handeln auf allen Unternehmensebenen. Auf den Prüfstand kommen dafür kontinuierlich sowohl Produkte als auch Prozesse. Gemeinsam mit Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurden beispielsweise in Workshops und Seminarmodulen im Herbst und Winter des vergangenen Jahres Konzepte für innovative Logistiklösungen, Digitalisierungslösungen im Kundenservice oder für regionale Klima-Projekte erarbeitet.

Darüber hinaus hat sich BÜFA in diesem Jahr noch ein großes Ziel gesteckt: „Wir wollen an unseren deutschen Standorten unsere Emissionen im direkten Einflussbereich klimaneutral stellen“, schildert Thalmann. Dafür unterstütze das Unternehmen in einem ersten Schritt Kompensationsprojekte wie die Wiedervernässung von Mooren. „Zugleich arbeiten wir in Projekten aber daran, unsere CO₂-Emissionen langfristig zu vermindern oder zu vermeiden“, erläutert der vorsitzende Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe weiter. So sei die Installation einer Photovoltaikanlage genauso in Prüfung wie das Kanister-Recycling oder das Vorantreiben von E-Mobilität. „Für uns ist klar, dass Nachhaltigkeit der Indikator für erfolgreiche, wettbewerbsfähige Unternehmen sein wird“, ist Thalmann überzeugt.

BÜFA spendet medizinische Mund-Nasen-Schutze an BBS Wechloy

2.000 Masken anlässlich Rückkehr in regulären Schulbetrieb

Anlässlich der Rückkehr der Schülerinnen und Schüler in den regulären Schulbetrieb Ende Mai spendet BÜFA den Berufsbildenden Schulen Wechloy in Oldenburg 2.000 medizinische Mund-Nasen-Schutze. Das Oldenburger Familienunternehmen möchte so einen Beitrag zum Hygienekonzept der Schule und zur weiteren Eindämmung der Pandemie leisten.

An der BBS Wechloy absolvieren auch einige Auszubildende von BÜFA ihren theoretischen Ausbildungsteil. Die Schülervertretung der Berufsbildenden Schulen Wechloy hat die medizinischen Masken während der Pausen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler verteilt.

Bildunterschrift: (v.l.) Daniel Nolan (Lehrer BBS Wechloy), Sören Eilers und Alexandra Beyer (beide Schülervertretung BBS Wechloy), Benjamin Krauhausen (Auszubildender BÜFA), Oliver Pundt (Schulleiter BBS Wechloy), Diana Piehler (Lead Buyer indirect procurement BÜFA), Birte-Marie Strupeit (Lehrerin BBS Wechloy)