BÜFA Thermoplastic Composites erweitert mit neuer Partnerschaft nachhaltiges Produktportfolio

BÜFA Thermoplastic Composites bietet ab sofort naturfaserbasierte Thermoplasthalbzeuge aus Flachs von BPREG Composites an

Die Reduzierung der Umweltbelastung erhält in Unternehmen einen immer höheren Stellenwert. Um diesem Ziel näher zu kommen, ist der Ersatz, beziehungsweise die gezielte Verwendung von synthetischen Materialien wie Glas- und Kohlenstofffasern sinnvoll. Aufgrund dessen steigt die Nachfrage nach Naturfasern. Diesen Trend erkennt auch das Oldenburger Unternehmen BÜFA Thermoplastic Composites als Anbieter von Rohstoffen und Halbzeugen für die Herstellung thermoplastischer Leichtbauteile. In Kooperation mit BPREG Composites, Lieferant von naturfaserbasierten Verbundwerkstoffen, bedienen sie die steigende Nachfrage an nachhaltigen Werkstoffen. Genauer gesagt handelt es sich bei den Produkten um unidirektionale Tapes, sogenannte UD-Tapes, sowie um Gewebe für faserverstärkte Laminate. Die angebotenen thermoplastischen Halbzeuge bestehen aus einer Polypropylen Polymermatrix verstärkt mit Flachsfasern.

 

„Die Prepregs, also die vorimprägnierte textile Faser-Matrix-Halbzeuge, von BPREG Composites sind thermoplastische Platten, die mit ausgerichteten Naturfasern verstärkt sind. Sie kombinieren die Vorteile der Rezyklierbarkeit und Formbarkeit von Thermoplasten mit einer kohlenstoffneutralen biobasierten Verstärkung. Die Einsparpotentiale bei anfallenden Produktionsabfällen entlasten die Umwelt“, erklärt Dirk Punke, Geschäftsführer von BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG. „Für Anwendungen, die über die Rezyklierbarkeit hinausgehen sollen, gibt es zudem Lösungen mit biologisch abbaubaren Thermoplasten“, so Punke weiter.

 

Die UD-Tapes und Gewebe lassen sich mit den Verfahren Tapelegen, Thermoformen, Vakuumformen, Pressen und Spritzgießen (Hinterspritzen sowie Überspritzen) verarbeiten. Dies bedeutet kurze Zykluszeiten bei hoher Designflexibilität für biobasierte Verbundwerkstofflösungen. Durch anwendungsspezifische Faserorientierungen und Schichtdicken werden diese Materialien zum Beispiel in der Innenarchitektur bei Wandpaneelen, Kabinen, Design- und Luxusmöbeln oder auch bei Innenverkleidungen von Flugzeugen verwendet. Ebenfalls eignen sich die thermoplastischen Halbzeuge aus Flachs für dünne und gleichzeitig leichte Lärmschutzwände.

 

Das Team von BPREG Composites hat sich auf industrielle Angebote für naturfaserbasierte Leichtbautechnologien spezialisiert. Aufgrund ihres Nachhaltigkeitsgedankens stimmt das Unternehmen mit der Philosophie von BÜFA Thermoplastic Composites überein. „Für uns sind nicht nur die Produkte eines Lieferanten ausschlaggebend, sondern eben auch die positive Einstellung eines Unternehmens. Im Hinblick auf neue Entwicklungen ergänzt BPREG Composites das Lieferantenportfolio ideal, auch für mögliche Zusammenarbeiten mit weiteren Partnern“, ergänzt Punke abschließend. Weitere Informationen über die naturfaserbasierten Halbzeuge sowie das gesamte Produktportfolio erhalten Interessierte unter www.thermoplasticcomposites.de.

 

Über BÜFA Thermoplastic Composites

BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG, mit dem Hauptsitz in Oldenburg, Deutschland, ist ein Unternehmen der Oldenburger BÜFA-Gruppe und wurde 2019 gegründet. Die Ausgründung spezialisiert sich auf den Vertrieb von Rohstoffen und Halbzeugen für die Herstellung von Bauteilen aus lang- und endlosfaserverstärkten Thermoplasten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Material aus nachwachsenden Rohstoffen.

Die BÜFA-Gruppe pflegt ganz im Sinne seiner hohen ethischen Werte eine faire, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit. In den Unternehmensgrundsätzen verankert orientiert sich BÜFA streng am Prinzip der Nachhaltigkeit. BÜFA setzt auf „Neue Chemie“ und verbindet Wirt­schaftlichkeit mit gesellschaftlicher Verantwortung.

 

BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG

Ansprechpartner:                           

Michelle Oepping

Stubbenweg 40

26125 Oldenburg

Tel.: +49441 9317 906

E-Mail: michelle.oepping@buefa.de

chembid verstärkt Management-Team mit neuem CEO

Neue Führung bei chembid: Nachdem Evonik zu Jahresbeginn als Investor bei chembid eingestiegen ist, stellt sich auch die Geschäftsführung neu auf. Seit Januar 2021 ist Stefan Schweikart als CEO bei chembid tätig. Er verantwortet die Bereiche Strategie, Vertrieb und Marketing und treibt zusammen mit dem Geschäftsführer und CTO Marc Riley die Weiterentwicklung der SaaS-Plattform voran.  Daten sind das Herzstück von chembid, der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien. Tagtäglich erfasst und analysiert chembid Millionen an Produkt- und Marktdaten und stellt diese über die chembid Plattform in Form von intelligenten Lösungen für Einkäufer und Anbieter von Chemikalien bereit. Mit Stefan Schweikart verstärkt chembid das Management nun mit einem Experten in den Bereichen B2B-Produktdaten und digitale Dienste. Stefan Schweikart steigt als CEO bei chembid ein und übernimmt die Rolle von Christian Bürger, der die Plattform seit Gründung begleitet hat. „Ich bin überzeugt, dass chembid mit Stefan Schweikart als neuem CEO und gemeinsam mit den Gesellschaftern BÜFA, Evonik und Stockmeier die Digitalisierung der Chemiebranche weiter vorantreiben wird“, so Felix Thalmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei BÜFA. Schweikart verantwortet ab sofort alle Strategie, Vertriebs- und Marketingaktivitäten des SaaS-Unternehmens. Neben seiner langjährigen Erfahrung im Management digitaler Unternehmen bringt Schweikart fundierte Kenntnisse im Bereich Produktdaten mit. Vor seinem Einstieg bei chembid hat er als Managing Director den Aufbau globaler digitaler Product-Data-Management Dienste im B2B-Sektor verantwortet.

Als CEO möchte er eine auf den Kundennutzen ausgerichtete Unternehmens- und Produktstrategie umsetzen. „chembid ist angetreten, um Kunden aus der Chemiebranche mit datengetriebenen SaaS-Lösungen bei der Digitalisierung zu begleiten. Seit Gründung hat chembid bereits entscheidende Impulse als die umfassendste Suchmaschine für Chemieprodukte gesetzt. Gemeinsam mit dem Team möchte ich diesen Erfolgskurs fortführen und chembid weltweit als die Anlaufstelle für Markt- und Produktdaten für die chemische Industrie positionieren,“ führt Stefan Schweikart aus. Neben dem Ausbau der chembid Suchmaschine liegt der Fokus auf den damit verbundenen PRO Services und der Entwicklung neuer marktrelevanter Features. Über das chembid Dashboard können Nutzer bereits heute den Chemikalienmarkt und wertvolle Marktdaten, wie die aktuelle Nachfrage, weltweite Neukundenpotenziale und Preisentwicklungen, stetig im Blick behalten.

Über chembid:

Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffen bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

chembid gewinnt Evonik als Investor

Die Suchmaschine und Market Intelligence Plattform chembid startet mit einem neuen strategischen Partner in das Jahr. Hauptinvestor der Finanzierungsrunde und neuer Shareholder von chembid ist Evonik Venture Capital. Mit dem Investment soll der Aufbau einer unabhängigen Vermarktungsplattform für die chemische Industrie weiter vorangetrieben werden.

Die weltweit größte Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien chembid hat mit Evonik, einem der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie, einen weiteren starken Partner aus der für sie wichtigen Chemiebranche von sich überzeugt. „chembid ist ein vielversprechendes, innovatives Software-as-a-Service-Unternehmen. In den letzten Jahren hat chembid erfolgreich die Entwicklung der Plattform vorangetrieben und einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Chemiebranche geleistet. Evonik verfügt über großes Know-How und umfassende Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung und digitale Plattformen. Das macht chembid und Evonik zu idealen Partnern“, erklärt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital.

Evonik wird das Wissen aus der Entwicklung und dem Betrieb seines digitalen Marktplatzes OneTwoChem® in die chembid-Plattform einbringen und seine eigene Plattform nicht weiter betreiben. Die Fokussierung auf eine unabhängige Plattform stärkt den globalen Vermarktungsansatz. Mit der Integration des digitalen Laborassistenten COATINO®, den Evonik im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat, baut chembid zusätzlich ihre Plattform-Services aus. Neben seiner Produktempfehlungs-Funktion bietet COATINO® einen Sprachassistenten für die Lackindustrie, der Antworten auf komplexe Fragen zu Rezepturen und Inhaltsstoffen von Lacken gibt.
Mithilfe von Evonik, BÜFA und Stockmeier möchte chembid weitere Meilensteine in ihrer Erfolgsgeschichte erreichen. Fokus liegt dabei auf einem dynamischen Wachstum und dem Ausbau des Produkt- und Serviceangebots mittels neuer Technologien. „Ziel ist es, chembid als zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Chemikalienmarkt zu positionieren und echte Mehrwerte für alle Akteure der chemischen Lieferkette zu schaffen. Sowohl unser neuer Partner Evonik als auch die bestehenden Gesellschafter BÜFA und Stockmeier können uns hierbei mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk unterstützen und zum digitalen Erfolg von chembid beitragen,“ sagt Marc Riley, Geschäftsführer und CTO bei chembid.
Mit dem chembid Dashboard hat das SaaS-Unternehmen im vergangenen Jahr zusätzlich zur Suchmaschine einen innovativen Service geschaffen, der exklusive Marktinformationen, wie Preisentwicklungen, Neukundenpotenziale und aktuelle Nachfrage bereitstellt. Technologien, wie KI basierte Analysen und intelligente Algorithmen, sollen Geschäftsentscheidungen für Einkäufer sowie Anbieter von Chemikalien in Zukunft noch einfacher machen.
Über die finanziellen Bedingungen des Deals haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Über Evonik
Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 13,1 Mrd. € und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,15 Mrd. €. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 32.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag.

Über chembid
Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffe bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

Pressekontakt:
chembid GmbH
Wiebke Mikolajczyk
Tel.: +49 (0)441 36116 326
E-Mail: wiebke.mikolajczyk@chembid.com
Marie-Curie-Straße 1
26129 Oldenburg
Deutschland

BÜFA unterstützt soziale Projekte in Oldenburg

Oldenburger Familienunternehmen gibt finanzielle Unterstützung sowie Spende aus Desinfektionsmittel und medizinischen Masken

Das Familienunternehmen BÜFA hat vier Oldenburger Initiativen jeweils 1.000 Euro sowie Desinfektionsmittel und Masken gespendet, um die sozialen Projekte und Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Nicht nur in der Corona-Pandemie stehen die Initiativen vor täglichen Herausforderungen, jedoch erschwert die Krise den Alltag zusätzlich. Aus diesem Grund fördert BÜFA das Projekt KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land, die Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom, die TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. sowie die inklusive Freizeitstätte KIEK-IN der SELAM Lebenshilfe.

„Die vier ganz unterschiedlichen Initiativen zeigen die Vielfalt der Hilfsprojekte in Oldenburg. Als Oldenburger Traditionsunternehmen engagieren wir uns gerne für die sozialen Angebote in der Region, um diese in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen“, so Felix Thalmann, CEO der BÜFA-Gruppe. Neben einer Geldspende stellt das Unternehmen der chemischen Industrie den Projekten auch Desinfektionsmittel aus dem eigenen Sortiment sowie medizinische Masken zur Verfügung.

Bildunterschrift: v.l. Mareike Kampen (Abteilungsleiterin Freizeit, SELAM Lebenshilfe), Hille Ballin (TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.), Felix Thalmann (CEO BÜFA-Gruppe), Hauke Hayen mit Tilda (Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom), Ute Dorczok (Vorstand und Einrichtungsleitung KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land), Prof. Dr. Michael Albani (Vorstand KIOLA e.V.), Foto: BÜFA

BÜFA geht neue Wege mit „Azubi-Firma“ und Beteiligung an Startup

  • Auszubildende gründen bei BÜFA ihr eigenes „Unternehmen“
  • Chemieunternehmen beteiligt sich an Oldenburger Startup InProSens

Das Jahr 2020 ist geprägt durch die Corona-Pandemie und ihre zahlreichen Auswirkungen. So hat der Lockdown im Frühjahr auch bei BÜFA Spuren in der Geschäftsentwicklung hinterlassen. Im Verlauf des Jahres hat sich jedoch eine schrittweise Erholung abgezeichnet: „BÜFA ist durch die Corona-Pandemie sowohl positiv als auch negativ geprägt worden“, fasst Ralf Ramke, kaufmännischer Geschäftsführer bei BÜFA, zusammen.

Die durch das neuartige Virus hervorgerufene weltweite Krise bedeutet für BÜFA aber nicht Stillstand. Vielmehr werden neue Ideen oder auch Partnerschaften mit Startups und Neugründungen vorangetrieben.

Bei dem Oldenburger Familienunternehmen hat eine zukunftsorientierte, ausgezeichnete Aus­­bildung lange Tradition. Bereits vor der Corona-Pandemie ist bei BÜFA aber im Rahmen des Ausbildungskonzeptes ein weiteres Highlight entwickelt worden: die BÜFA-Auszubildenden haben in diesem Jahr eine eigenes „Unternehmen“ gegründet. „Bei BÜFA legen wir schon immer großen Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung, in der auch eigenständig Aufgabenbereiche übernommen werden sollen“, berichtet Felix Thalmann, verantwortlicher Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe. „Hier sind wir sogar noch einen Schritt weitergegangen: von Fachkräften der BÜFA lediglich beratend begleitet, haben unsere Auszubildenden von der Idee bis zur Realisierung auch alle relevanten Funktionen innerhalb einer neuen Azubi-Firma übernommen“, ergänzt Thalmann.

Entstanden ist eine Azubi-Firma mit dem Online-Shop www.gruene-tierwelt.de. Die Idee dazu wurde zu Beginn der Corona-Pandemie geboren. „Wir haben uns gefragt, was den Menschen wohl in diesen außergewöhnlichen Zeiten wirklich wichtig ist“, erzählt die Auszubildende Anna Pfeifer, wie die Idee zur „Firma“ entstand. „Mit einem tierischen Begleiter waren und sind viele Menschen nicht so einsam zu Hause“, so Pfeifer weiter. Für die Azubis war es daher eine logische Konsequenz, hochwertige, ökologische Produkte für Tiere anzubieten – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit von BÜFA.

Seit Anfang November 2020 bieten sie im neuen Online-Shop ein kleines Produktportfolio für Hunde, Katzen und Pferde, das nach und nach erweitert werden soll. „Gestartet sind wir mit Produkten, die wir selbst schon kannten oder uns für unsere eigenen Tiere gewünscht haben“, schildert die Auszubildende Vanessa Fischer. „Künftig heißt es jetzt auch, Erfahrungswerte mit Produkten zu sammeln, das Sortiment sinnvoll anzupassen und Kundenbedürfnisse aufzugreifen“, gibt Fischer einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Azubi-Firma und fügt hinzu: „Hier lernen wir im Kleinen, wie das große Ganze – eine Firma – funktioniert.“

Aber nicht nur im Bereich Ausbildung geht BÜFA neue Wege. Im Geschäftsfeld Cleaning ist das Chemieunternehmen auch eine Beteiligung mit dem Oldenburger Startup InProSens eingegangen. InProSens entwickelt innovative Analysesysteme für die Prozessanalytik und Qualitätssicherung. Auf Grundlage von Detektionstechniken können zahlreiche Substanzen in fester oder flüssiger Form zerstörungsfrei in Sekundenschnelle in diversen industriellen Produktionsprozessen gemessen werden. „Mit der Sensortechnik dieses jungen Unterneh­mens ergänzen wir hervorragend unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio bei BÜFA Reinigungssysteme“, begründet Felix Thalmann das Engagement.

Eingesetzt werden soll der neuartige Nahinfrarotsensor NIRScreen zur Identifizierung von Textilmaterialen und zur Analyse von Verschmutzungen auf Textilien. Denn sowohl jede Gewebesorte ist beim Waschen und Reinigen unterschiedlich zu behandeln als auch jede Art von Fleck. „Der Fleckendetektor von InProSens unterstützt auf diese Art und Weise die effektive und schonende Reinigung von Textilgeweben in Kombination mit unseren Produkten“, so Thalmann.

Zusätzlich kann der Sensor auch zur Identitätsprüfung von häufig gefälschten Materialien eingesetzt werden. Beispielsweise können mithilfe des Sensors Echtleder- und Kunstleder­artikel eindeutig identifiziert und unterschieden werden.

Seit 2018 agiert InProSens als eigenständiges Unternehmen, das aus der Universität Oldenburg ausgegründet worden ist. Neben dem EXIST-Gründerstipendium vom Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie an der Universität Oldenburg weisen die Gründer bereits jahrelange Erfahrung im Bereich der Entwicklung von Sensorik und Analysegeräten auf. Zum Kernteam gehören die Chemiker René und Alexandra Ungermann, der Wirt­schaftsinformatiker Thore Stratmann sowie der Systemelektroniker Janek Willms.

 

(v.l.) Projektleiter Hans Zabel, und die Auszubildenden Carina Stanke, Dmitri Jaschutkin, Lars Plönzig, Laetitia Haase, Chiara Hagemann, Vanessa Fischer, Jana Baxmeyer, Leon Recknagel, Bjarne Göricke sowie Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs. Es fehlen die Auszubildenden: Anna Pfeifer, Sabrina Seifert

 

Ansprechpartnerin Presse:

Dr. Anette Koch-Wegener
Telefon: 0441 9317-175
E-Mail: anette.koch-wegener@buefa.de

 

Rekord-Ausbildungsjahr bei BÜFA

Mit 21 Auszubildenden starten beim Oldenburger Familienunternehmen so viele junge Menschen ins Berufsleben wie noch nie

Das Oldenburger Familienunternehmen BÜFA begrüßte am Montag und Dienstag, den 3. und 4. August, 19 Auszubildende, eine Jahrespraktikantin und einen Umschüler. An drei Standorten in Oldenburg, Hude-Altmoorhausen und Rastede-Liethe sowie in Kooperation mit Plixxent Oldenburg bildet das mittelständische Unternehmen der chemischen Industrie aktuell insgesamt 49 junge Menschen aus. Damit erlernen ab sofort so viele Auszubildende wie nie zuvor bei BÜFA einen Beruf. In acht Berufen in den Bereichen Labor, Produktion, Logistik und im (digitalen) kaufmännischen Bereich erhalten die Berufseinsteiger eine mehrfach ausgezeichnete, gut strukturierte und zukunftsorientierte Ausbildung bei BÜFA.

Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei BÜFA, und die Ausbildungsbeauftragten hießen die neuen Auszubildenden an zwei Tagen herzlich in der BÜFA Holding und bei BÜFA Composite Systems in Rastede willkommen: „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr so viele Berufseinsteiger bei uns begrüßen dürfen. Aus- und Weiterbildung haben bei BÜFA einen hohen Stellenwert, weshalb wir unsere Ausbildungen stetig optimieren und an die aktuellen Anforderungen des Arbeitsalltags anpassen.“ So wurde in diesem Jahr der Ausbildungsberuf der Industriekaufleute um einen neuen, digitalen Schwerpunkt erweitert. Die zukünftigen Industriekauffrauen und -männer erhalten beim Start-Up BÜFA Thermoplastic Composites u.a. Einblicke ins Online-Marketing im B2B-Bereich sowie ins digitale Kundenbeziehungsmanagement.

Mit einem Mix aus Aus- und Weiterbildung bietet BÜFA dem Nachwuchs eine gute berufliche Perspektive bei einem innovativen Arbeitgeber. Darüber hinaus haben die Auszubildenden die Möglichkeit zahlreicher Zusatzqualifizierungen der Berufsschulen oder auch zu Auslandsaufenthalten.

Neben dieser fundierten fachlichen Ausbildung legt BÜFA großen Wert auf die Unterstützung der individuellen Entwicklung der Berufseinsteiger. „Wir wollen die jungen Menschen optimal auf ihre berufliche Karriere vorbereiten. Dazu gehört auch, dass wir unseren Fach- und Führungskräften von morgen Strategien zur persönlichen Entwicklung, körperlichen und geistigen Fitness sowie zum Aufbau sozialer Kompetenzen mit auf den Weg geben“, erläutert Sabine Hinrichs das umfangreiche Ausbildungskonzept von BÜFA.

Die neuen Auszubildende bei BÜFA

BÜFA Chemikalien eröffnet hochmodernes Gefahrstofflager bei Oldenburg

Rundum-Service für Chemikalien in den Bereichen Warehousing, Konfektionierung und Distribution

Im August eröffnet BÜFA Chemikalien nach zweijähriger Bauphase in Hude-Altmoorhausen bei Oldenburg ein neues, hochmodernes Distributionszentrum. Von der Lagerung über die Abfüllung bis hin zur Lieferung bietet das Zentrum den Kunden einen sicheren und effizienten Rundum-Service für verschiedenste Chemikalien.

Das mit modernster Technik ausgestattete Gefahrstofflager bietet mit rund 10.000 Palettenstellplätzen ausreichend Raum für eine große Bandbreite unterschiedlichster Produkte. Innovative Technologien im vollautomatisierten Hochregallager gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard, effiziente Abläufe und ermöglichen die Verzahnung vielfältiger logistischer Prozesse. Die Kunden erhalten die Möglichkeit, Stoffe vieler Gefahrenklassen einzulagern, stückweise oder in ganzen Zügen auszulagern oder direkt just in time bei sich oder beim ihrem Kunden anzuliefern.

Im Bereich der Lohnabfüllung stehen vielseitige Verfahren und maßgeschneiderte Lösungen zur Auswahl. Unterschiedliche Chemikalien können automatisiert, direkt vom Tankwagen in IBC’s, Fässer und Kanister gefüllt werden. Eine separate Abfüllung für Lebens- und Futtermittel mit einer zertifizierten HACCP Abfüllung ergänzen das Serviceangebot.

Durch das neue Distributionszentrum baut das Oldenburger Familienunternehmen BÜFA Chemikalien den Handel mit chemischen Rohstoffen weiter aus und schafft mehr Flexibilität für individuelle Kundenwünsche. Darüber hinaus wird das Dienstleistungsspektrum durch das moderne Zentrum signifikant erweitert. Weitere Informationen sind unter adrlager.de abrufbar.

Die BÜFA-Tochter VivoChem im niederländischen Almelo bietet seit 2011 ein Logistik- und Distributionslager mit über 10.000 Palettenstellplätzen. Weitere Informationen befinden sich auf der Website vivochem.de/warehousing.

 

BÜFA Chemikalien opens state-of-the-art hazardous material storage site near Oldenburg

Complete service for chemicals in the fields of warehousing, packaging and distribution

In August, BÜFA Chemikalien will be opening a new, state-of-the-art distribution centre in Hude-Altmoorhausen near Oldenburg after a two-year construction period. From storage and filling to delivery, the centre will provide customers with a safe and efficient complete service for a very wide range of chemicals.

The hazardous material storage site, which is equipped with state-of-the-art technology, provides sufficient space for a large range of different products with around 10,000 pallet bays. Innovative technologies in fully-automated high-bay warehouses ensure a high safety standard and efficient processes and make it possible to link a wide range of logistics processes. The customers have the opportunity to store materials belonging to lots of hazard classes, take them out of the warehouse either by the piece or in entire trains, or deliver them directly to their premises or to the customer “just in time”.

There is a wide range of procedures and tailor-made solutions to choose from when it comes to contract filling. Various chemicals can be filled into IBCs, barrels and canisters in an automated manner directly from the tanker. A separate filling process for food products and animal feed with certified HACCP filling supplements the range of services.

With the new distribution centre, the Oldenburg family business, BÜFA Chemikalien, is continuing to develop trade with chemical raw materials and is creating greater flexibility for individual customer requirements. Furthermore, the service spectrum will be expanded significantly by the addition of the modern centre. More information can be found at chemicals-warehousing.de.

VivoChem, the BÜFA subsidiary in the Dutch city of Almelo, has had a logistics and distribution warehouse with over 10,000 pallet bays since 2011. More information can be found on the website vivochem.de/warehousing.

Ansprechpartner / Contact person: Frauke Spille (frauke.spille@buefa.de)

BÜFA unterstützt Tafeln in der Region

Oldenburger Familienunternehmen spendet Desinfektionsmittel und Masken an Tafeln der Region

Das Oldenburger Traditionsunternehmen BÜFA spendet Desinfektionsmittel und Masken, um die Tafeln und Speisekammern in der Region bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Corona-Pandemie stellt die verschiedenen Hilfsorganisationen in Deutschland vor große Herausforderungen. Auch die Tafeln und Speisekammern in der Region mussten ihren regulären Betrieb zum Teil vorübergehend einstellen, um die Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden zu schützen. Mit neuen Konzepten, wie dezentralen Lebensmittel-Ausgaben oder Lieferdiensten, haben die Helferinnen und Helfer schnell Alternativen geschaffen. Die Einrichtungen haben ihren Betrieb so umgestellt, dass die Ausgabe der Lebensmittel möglichst kontaktarm umgesetzt werden kann.
Die Arbeit mit Lebensmitteln erfordert jederzeit und aktuell insbesondere hohe Hygienestandards. Das Oldenburger Familienunternehmen der chemischen Industrie BÜFA spendet deshalb eine Erstausstattung Handdesinfektionsmittel sowie Mund- und Nasenschutze an Tafeln und Speisekammern der Region. „Wir fühlen uns der Region sehr verbunden. Mit unserer Spende wollen wir einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie leisten und die ehrenamtlichen Helfer in Oldenburg und der Region bei ihrer wichtigen Aufgabe bestmöglich unterstützen“, so Felix Thalmann, Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe. Das Handdesinfektionsmittel wird bei BÜFA Reinigungssysteme in Oldenburg-Ohmstede hergestellt und ist voll viruzid wirksam, inaktiviert somit auch das Coronavirus SARS CoV-2.
„Die Spende kam für uns genau im richtigen Moment. Die Hygienemaßnahmen bei unserer täglichen Arbeit stellen uns vor große Herausforderungen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung in dieser für uns alle außergewöhnlichen Situation“, so die Vorsitzenden der ehrenamtlichen Einrichtungen Sabine Aden (DRK-Speisekammer Rastede), Inka Ibendahl (Oldenburger Tafel e.V.), Ulrich Hoffmann (Tischlein deck dich Edewecht e.V.) und Hans-Ulrich Plehn (Tafel Westerstede e.V.).

Bildunterschrift: (v.l.) Vorstand Erwin Bruns, die Ehrenamtlichen Ben Wagner und Daniel Göldenitz, die Vorsitzende Inka Ibendahl (alle Oldenburger Tafel), Vorsitzender Ulrich Hoffmann (Tischlein deck dich Edewecht), Vorsitzender Hans-Ulrich Plehn (Tafel Westerstede), Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe Felix Thalmann, Helfer Watzlaw Schulz, Sabine Aden, (Landesleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, DRK Landesverband Oldenburg), Jann Aden (Leiter DRK Speisekammer Rastede)

BÜFA erzielt in 2019 gutes Geschäftsergebnis

• Ergebnis und Absatzmengen übertreffen angestrebte Planergebnisse
• Geschäftsentwicklung 2020 unter dem Einfluss der Corona-Krise

Das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA ist in 2019 weiter profitabel gewachsen. Entgegen des allgemeinen Branchentrends hat die BÜFA-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ausgesprochen gutes Ergebnis erzielt. Auch der Start ins Jahr 2020 verlief zunächst äußerst positiv. Mit Blick auf die laufende Geschäftsentwicklung spürt BÜFA aber die Auswirkungen der Corona-Krise.
Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe konnte im Vergleich zu 2018 um über 2 Prozent von 219 Mio. EUR auf 224 Mio. EUR gesteigert werden. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr noch einmal von 159 auf 165 tausend Tonnen erhöht. Das Ordentliche EBIT verbesserte sich wieder und liegt mit 9,1 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 5,6 Mio. EUR.
„Wir haben uns in einem durchaus schwierigen Marktumfeld mit innovativen Produkten gut behauptet und neue Märkte, etwa im Bereich der gewerblichen Wäschereien, erschlossen“, fasst Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe, zusammen. „Wir sind breit und stabil aufgestellt und auch insgesamt solide finanziert. Die Eigenmittelquote liegt weiterhin über 50 Prozent der Bilanzsumme.“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke.

Im ersten Quartal 2020 setzte sich die positive Geschäftsentwicklung noch unverändert fort. Mit dem Lockdown angesichts der Corona-Pandemie haben sich jedoch innerhalb kürzester Zeit veränderte Rahmenbedingungen in den einzelnen Geschäftsbereichen bei BÜFA ergeben. Bei BÜFA Reinigungssysteme schnellte im März der Absatz an Desinfektionsmitteln hoch. Um die extrem hohe Nachfrage zu bewältigen, sind zusätzliche Schichten unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingerichtet worden. Innerhalb von vier Wochen stieg der Umsatz von Personalhygieneprodukten um mehr als das Zehnfache an. Ebenso waren einzelne Rohstoffe, beispielsweise Ethanol, Isopropylalkohol oder Glycerin, in großen Mengen besonders nachgefragt. Stark rückläufig hat sich hingegen der gesamte europäische Composites-Bereich aufgrund von Betriebsschließungen und unterbrochenen Lieferketten gezeigt. Dies hat zu temporärer Kurzarbeit im Geschäftsfeld Composites geführt.
„Vor diesem Hintergrund werden wir insofern im Mai und Juni hinter unseren Erwartungen liegen“, resümiert Ralf Ramke. Basierend auf der aktuellen Prognose bewege sich die Geschäftsentwicklung der BÜFA-Gruppe frühestens ab der zweiten Jahreshälfte wieder in Richtung Plan. „Wir werden das laufende Geschäftsjahr voraussichtlich mit einem Ergebnis abschließen, dass zwischen dem von 2018 und 2019 liegen wird“, so Ramke weiter. Die Erreichung der Jahresziele für 2020 stellt das Unternehmen deshalb unter Vorbehalt.
„2020 wird zwar ein herausforderndes Jahr bedingt durch die weltwirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, nichtsdestotrotz wird sich unser Unternehmen auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten behaupten“, zeigt sich Thalmann positiv. BÜFA lege seinen Fokus konsequent auf die drei strategischen Handlungsfelder Digitalisierung, Innovationen und Nachhaltigkeit, um gestärkt aus der Krise gehen zu können.
So wird in wenigen Wochen das neue vollautomatisierte Hochregallager bei BÜFA Chemikalien in Hude-Altmoorhausen in Betrieb genommen. Rund 10.000 Palettenstellplätze zur Einlagerung von Rohstoffen aller Gefahrstoffklassen sind hier entstanden. „Mit unseren Lagerkapazitäten schaffen wir die Möglichkeit, globalisierte Lieferketten wieder ein Stück weit zu lokalisieren“, erläutert Thalmann.

Im April brachte das Oldenburger Familienunternehmen zudem einen Onlinegroßhandel für Chemikalien an den Start. Mit www.chemiekaufen.de digitalisiert BÜFA den Chemikalienhandel weiter und erschließt neue Vertriebswege. Geschäftskunden können hier derzeit über 800 Grund- und Spezialchemikalien für verschiedene Branchen bestellen und liefern lassen. Es bleibt allerdings nicht bei diesem einen Online-Shop, weitere sind schon in Planung.
Darüber hinaus kooperiert BÜFA mit dem Land Niedersachsen bei der Herstellung von Desinfektionsmitteln. Gemeinsam mit weiteren niedersächsischen Unternehmen soll nicht nur die kurzfristige, sondern die mittel- und langfristige Versorgung des Gesundheitswe-sens mit Schutzausrüstung sichergestellt werden. Zugleich hat sich BÜFA zur Aufgabe gemacht, im Geschäftsfeld Composites viruzide Oberflächen zu entwickeln, auf denen sich Keime nicht festsetzen können.

Ungeachtet dieser Entwicklungen verliert die BÜFA-Gruppe aber ein weiteres, wichtiges Thema nicht aus den Augen: „Nachhaltigkeit wird auch nach der Corona-Krise einen hohen Stellenwert besitzen. Aus diesem Grund halten wir mit unterschiedlichen Maßnahmen auch an unserem Ziel fest, BÜFA bis 2021 klimaneutral aufzustellen“, betont Thalmann die grundsätzliche Ausrichtung der Unternehmensgruppe.

BÜFA-Hygieneprodukte im Fokus

Handdesinfektionsmittel und Flächendesinfektionsmittel finden breite Verwendung in der Region

Angesichts der aktuellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat BÜFA Reinigungssysteme, ein führender Anbieter für Reinigungs- und Desinfektionsmittel in Deutschland, die Produktion der Desinfektionsmittel stark ausgebaut. Am Standort in Oldenburg-Ohmstede werden nun im Zweischichtbetrieb das Handdesinfektionsmittel Antisept HD sowie das Flächendesinfektionsmittel Tolo-Sept AL hergestellt. Neben den Bestandskunden aus der Lebensmittelindustrie beliefert BÜFA derzeit auch zahlreiche neue Kunden aus dem medizinischen und kommunalen Bereich. „Unser momentaner Fokus liegt darauf, die Arbeit systemrelevanter, vor allem regionaler Unternehmen vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie sicherzustellen. Dafür haben wir die Produktionsmengen dieser beiden Desinfektionsmittel um Faktor 12 gesteigert, um unsere Kunden entsprechend der Kapazitäten in der Produktion und Fertigung bestmöglich versorgen zu können“, so Armin Schröder, Vertriebsleiter bei BÜFA Reinigungssysteme.

Viruzid und hautpflegend – Das Handdesinfektionsmittel Antisept HD

Bei Antisept HD handelt es sich um ein flüssiges Desinfektionskonzentrat auf alkoholischer Basis zur gebrauchsfertigen Händedesinfektion, das in einer Menge von mindestens 3 Milliliter unverdünnt für 30 Sekunden in den Händen verrieben wird. Das Desinfektionsmittel ist viruzid wirksam, inaktiviert somit auch das Coronavirus SARS CoV-2 und ist beim Verbund für angewandte Hygiene (VAH) im Bereich der hygienischen Händedesinfektion gelistet. Dabei ist das BÜFA-Produkt durch den Zusatz hautschützender und -pflegender Inhaltsstoffe gut hautverträglich. Darüber hinaus ist es frei von Farb- und Duftstoffen.

Schnell wirksam und materialschonend – Das Flächendesinfektionsmittel Tolo-Sept

Neben dem Handdesinfektionsmittel bietet BÜFA zudem das gebrauchsfertige Produkt Tolo-Sept für die sichere Zwischendesinfektion vorgereinigter und abgetrockneter Oberflächen. Das Flächendesinfektionsmittel ist auf alkoholischer Basis zubereitet, schnell wirksam und materialschonend. Das Produkt ist aufgrund seiner Inhaltstoffe aktuell in Anlehnung an die Empfehlungen der World Health Organizsation (WHO) als ausreichend viruzid zur Bekämpfung von SARS CoV-2 eingestuft und somit für den Einsatz gegen das Coronavirus freigegeben. Tolo-Sept wird in konzentrierter Form auf die vorgereinigte Oberfläche aufgesprüht.

Weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von BÜFA Reinigungssysteme sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie auf der Website.