Ausbildungsstart bei BÜFA

Oldenburger Familienunternehmen begrüßt zwölf Berufseinsteigende

Das Oldenburger Familienunternehmen BÜFA begrüßte am Montag, den 1. August 2022, zwölf neue Auszubildende. Ihren ersten Tag verbrachten die Berufseinsteigenden im Innovationsdorf von ZUKUNFT.unternehmen in der alten BÜFA-Glashalle in Oldenburg. Nachdem die neuen Auszubildenden bereits Ende Juni beim BÜFA-Willkommenstag die ersten Kontakte knüpfen konnten, war die Wiedersehensfreude am Morgen groß. Ging es beim Kennenlerntag um Teambuilding, so standen am ersten Ausbildungstag wichtige Informationen über BÜFA im Mittelpunkt: Unternehmensgrundsätze, Betriebsordnung sowie organisatorische Aspekte. Nach dieser Einführung in die Unternehmensgruppe und einem gemeinsamen Mittagessen mit den Ausbildern starteten die neuen Auszubildenden in ihren jeweiligen Teams an den BÜFA-Standorten.

An insgesamt vier Standorten in Oldenburg, Hude und Rastede sowie in Kooperation mit Plixxent Oldenburg bildet BÜFA aktuell 50 junge Menschen aus. In acht Berufen in den Bereichen Labor, Produktion, Logistik und im (digitalen) kaufmännischen Bereich erhalten die Berufseinsteigenden eine mehrfach ausgezeichnete, vielseitige und zukunftsorientierte Ausbildung.
„Auch in diesem Jahr konnten wir wieder alle Ausbildungsplätze besetzen und freuen uns, dass wir die Berufseinsteigenden in den nächsten Jahren auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg begleiten dürfen“, erläutert Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs, die mit den Ausbilderinnen der Fachabteilungen die neuen Kolleginnen und Kollegen willkommen hieß. Der Mix aus fachlicher und persönlicher Entwicklung steht im Zentrum der Ausbildung bei BÜFA. Neben den Fähigkeiten, die sie für ihren beruflichen Werdegang benötigen, bekommen die jungen Menschen viele Möglichkeiten, sich persönlich zu entfalten. Bei einem intensiven, mehrtägigen Workshop auf der Nordseeinsel Juist erleben die Auszubildenden einen Perspektivwechsel: buchstäblich beim Flugtraining im Motorsegler sowie bei der erlebnispädagogischen Projektarbeit. Am Ende stehen ein Hilfspilotenschein, wichtige Schlüsselkompetenzen für das Arbeitsleben sowie neue Impulse für die weitere Persönlichkeitsentwicklung. Ein weiteres Highlight in der Ausbildung bei BÜFA ist die mittlerweile seit zwei Jahren etablierte Azubi-Firma Grüne Tierwelt. Eigenverantwortliches, selbstständiges Arbeiten steht in dem agilen Start-Up an erster Stelle. Über den Onlineshop www.gruene-tierwelt.de vertreiben die BÜFA-Auszubildenden ein selbst ausgewähltes Sortiment nachhaltiger Tierprodukte. Alle Aufgaben – vom Einkauf der Produkte über die Vermarktung des Shops bis hin zur strategischen Weiterentwicklung – übernehmen die jungen Start Upper selbst. Auf diese Weise lernen sie als Team die Strukturen und Tätigkeiten eines Unternehmens nicht nur in ihrer Ausbildungsabteilung, sondern im kleinen Rahmen auch in eigener Regie kennen. Ihre Ausbilder sowie die Kolleginnen der Fachabteilungen bei BÜFA stehen ihnen jederzeit als Mentoren zur Seite. In regelmäßigen Abständen präsentieren die Auszubildenden einem Gremium aus Fachexpertinnen ihre Ergebnisse und Planungen, sodass die Lernerfolge kontrolliert werden können. „Uns ist es wichtig, dass die angehenden Fachkräfte schnell eigenverantwortlich arbeiten und eigene Ideen einbringen können. Die familiäre, offene Unternehmenskultur bei BÜFA bietet den Auszubildenden hierfür optimale Voraussetzungen“, führt Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs aus.

Das nächste Bewerbungsjahr für die Ausbildung ab August 2023 bringt Neuerungen bei BÜFA mit sich. Erstmals bildet das Chemieunternehmen Verfahrensmechaniker in Kooperation mit dem Schiffsbauunternehmen Fassmer im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch aus. Zudem können sich Berufseinsteigende nach mehrjähriger Pause bei BÜFA wieder zum Fachinformatiker für Systemintegration ausbilden lassen. „Wir bekennen uns weiterhin klar zu unserem Ausbildungsauftrag und bieten jungen Menschen einen professionellen Berufseinstieg in einem zukunftssicheren Unternehmen“, schließt Sabine Hinrichs.

BÜFA expandiert weiter im europäischen Ausland

Oldenburger Chemieunternehmen gewinnt durch Übernahme und strategische Partnerschaft im Geschäftsfeld Cleaning internationale Partner dazu

Die BÜFA-Gruppe expandiert weiter in Europa und gewinnt erstmals im Cleaning-Bereich internationale Partner dazu. Das Oldenburger Unternehmen der chemischen Industrie übernimmt die niederländische TriStar Gruppe und geht gleichzeitig eine strategische Partnerschaft mit der schwedischen Unternehmensgruppe MacSerien ein.

Um den aktuellen Herausforderungen der Reinigungsbranche zu begegnen, erweitert BÜFA Reinigungssysteme sein Portfolio, seine Expertise in weiteren Branchen sowie seine Präsenz in Mittel- und Nordeuropa. Bisher war der Bereich Cleaning vorrangig auf den deutschen Markt fokussiert. Mit dem Zusammenschluss der drei Unternehmen werden Produktion und Vertrieb in Europa weiter ausgebaut. Ein großer strategischer Vorteil der Expansion besteht darin, dass nun international Kunden bedient werden können, da Vertrieb und technischer Service in vielen Ländern vor Ort bereit stehen. Produkte von BÜFA Reinigungssysteme erreichen damit die Märkte der DACH-Region, Benelux, der skandinavischen Staaten und Estland. Die beiden Partner passen dabei mit ihrer nachhaltigen Unternehmensphilosophie optimal zur BÜFA-Gruppe und können mit eigenen innovativen Lösungen das Angebot zielgerichtet erweitern. „Der Bereich BÜFA Cleaning verdoppelt mit den Partnern TriStar und MacSerien nicht nur seine Mitarbeitenden und fast sein Umsatzvolumen, sondern gewinnt neue Möglichkeiten und Märkte dazu“, betont Sebastian Specht, Mitglied des Management Teams der BÜFA-Gruppe mit dem Verantwortungsbereich Cleaning.

TriStar Industries besteht seit 1991 und ist ein etablierter Hersteller von Industriereinigungsprodukten in den Niederlanden. Mit Standorten in den Niederlanden und UK sowie einem Umsatz von rund 10 Millionen Euro bedient TriStar europaweit verschiedene Branchen. Im Fokus stehen Reinigungssysteme für die chemische Industrie, die Lebensmittelbranche sowie Farben, Druckfarben und Klebstoffe. Zugleich ist das Unternehmen spezialisiert auf Lohnfertigung und Private Label.

„Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltige Lösungen die Zukunft der Reinigungsbranche prägen werden. Als Team haben wir uns immer darauf konzentriert, das Unternehmen so zu entwickeln, dass wir unseren Kunden vor diesem Hintergrund den besten Service und die beste Lösung bieten können. Der Beitritt zur BÜFA-Gruppe gibt uns die Möglichkeit, die Stärken beider Unternehmen zu bündeln“, so Paul van den Berg, CEO der TriStar Group.

Die MacSerien Group ist mit zwei Produktionsstandorten in Schweden und Estland sowie weiteren Vertriebsstandorten in Teilen von Skandinavien vertreten. 2021 erzielte der Reinigungsproduktehersteller 12 Millionen Euro Umsatz. Die Produkte kommen vor allem in den Bereichen Autoreinigung, Wasseraufbereitung, Gastronomie und verschiedenen Industriezweigen zum Einsatz. Zu den Innovationen MacSeriens gehören wasserfreie Chemikalien und eine nachhaltige Wiederaufbereitung von Wasser zur Unterstützung einer umweltbewussten Kreislaufwirtschaft. „Ich bin überzeugt, dass wir zusammen mit BÜFA hierzu einen positiven Beitrag leisten können, indem wir neuartige Reinigungslösungen mit Rücksicht auf uns und unseren Planeten liefern. Wir setzen uns dafür ein – ganz wie unser Unternehmensclaim besagt: ‚For a cleaner world‘“, erläutert David Eriksson, Geschäftsführer von MacSerien.

Mit der Übernahme von TriStar und der Partnerschaft mit MacSerien wird BÜFA Reinigungssysteme nicht nur internationaler, sondern festigt auch seine Position als einer der führenden Anbieter von Reinigungs-, Desinfektions- und Pflegeprodukten sowie spezialisierten Services. „Nachdem wir in den letzten Jahren im Bereich Chemicals und Composites Standorte in Europa gewonnen haben, wollen wir nun auch im Bereich Cleaning international wachsen und uns strategisch mit Nachhaltigkeitstechnologien verstärken“, erläutert Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe die beiden neuen Partnerschaften.

Feuerwehreinsatz bei BÜFA Chemikalien in Hude

Am Dienstag, den 5. Juli 2022, kam es gegen 14.50 Uhr am Standort von BÜFA Chemikalien in Hude zu einer sichtbaren Dampfentwicklung. Die Feuerwehr war sofort vor Ort, konnte die Ursache identifizieren und die Dampfentwicklung eindämmen. Für Mitarbeitende und Anwohner hat zu keiner Zeit Gefahr bestanden.

BÜFA erhält Sonderpreis für innovative Produktlösung „DIAS-OL“

Jury der Fachzeitschrift WRP würdigt Entwicklung des desinfizierenden Reinigungsverfahrens für Textilreinigungsmaschinen

2021 hat BÜFA ein Desinfektionsmittel zur Behandlung von Textilien auf den Markt gebracht, das vollumfänglich auch gegen Corona-Viren wirksam ist. BÜFA DIAS-OL („Desinfection in all solvents“) ist das Ergebnis intensiver Forschung gemeinsam mit weiteren Unternehmen.

Seit der Markteinführung von BÜFA DIAS-OL gibt es weltweit überhaupt erstmals ein Desinfektionsreinigungsverfahren für Textilreinigungsmaschinen. Im Zuge der Corona-Pandemie gaben Branchenverbände der Textilreinigung im April 2020 den Impuls, ein Desinfektionsmittel für alle gängigen Lösemittel in der Textilreinigung zu entwickeln.

Das von BÜFA ins Leben gerufene Forschungsteam entwickelte in Kooperation mit anderen Unternehmen in Rekordzeit BÜFA DIAS-OL. Das Produkt inaktiviert bei korrekter Anwendung alle Arten behüllter Viren, zu denen auch das Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen Mutanten gehören. Durch die Verwendung der innovativen Produktlösung in einem speziellen Badverfahren lassen sich behüllte Viren, Bakterien und Hefepilze schon bei niedrigen Temperaturen und kurzer Einwirkzeit farb- und faserschonend beseitigen.

Für diese Entwicklung erhält BÜFA nun den WRP-Star in der Kategorie „Innovative Lösung“. „Es ist eine große Ehre, den Preis für dieses innovative Produkt entgegennehmen zu dürfen, das in einer beispiellosen Kooperation entwickelt wurde“, freut sich Dr. Alexander Rohde, Team Forschung und Entwicklung bei BÜFA Reinigungssysteme.

Die Markteinführung von BÜFA DIAS-OL war der erste Schritt. In enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der gesamten Branche arbeitet das BÜFA-Forschungsteam nun daran, das Produkt zukunftssicher aufzustellen. Das bedeutet, kontinuierliche Normungsarbeit zu leisten.

Der WRP Star wird jedes Jahr von der Fachzeitschrift WRP (Wäscherei + Reinigungspraxis) ausgelobt. Mit dem Preis würdigt WRP vorbildliche Textilpflegebetriebe. Zu den Gewinnern gehören Wäschereien, Textilservicedienstleistern und Reinigungen, die sich in unterschiedlichen Kategorien auszeichnen.

Dr. Alexander Rohde mit dem WRP-Preis und dem Produkt DIAS-OL

BÜFA receives special prize for innovative product solution „DIAS-OL“
Jury of the trade journal WRP honours development of disinfecting cleaning process for textile cleaning machines

In 2021, BÜFA launched a disinfectant for the treatment of textiles that is also fully effective against corona viruses. BÜFA DIAS-OL („Disinfection in all solvents“) is the result of intensive research in cooperation with other companies.

Since the market launch of BÜFA DIAS-OL, there has been a disinfection cleaning process for textile cleaning machines for the first time anywhere in the world. In the wake of the Corona pandemic, textile cleaning industry associations gave the impetus in April 2020 to develop a disinfectant for all common solvents used in textile cleaning.

The research team set up by BÜFA developed BÜFA DIAS-OL in cooperation with other companies. When used correctly, the product inactivates all types of enveloped viruses, including the coronavirus SARS-CoV-2 and its mutants. By using the innovative product solution in a special bath process, enveloped viruses, bacteria and yeast fungi can be removed even at low temperatures and for a short time, without damaging colours or fibres.

For this development, BÜFA now receives the WRP Star in the category „Innovative Solution“. „It is a great honour to be able to accept the award for this innovative product, which was developed in an unprecedented cooperation,“ says a delighted Dr Alexander Rohde, Research and Development Team at BÜFA Reinigungssysteme.

The market launch of BÜFA DIAS-OL was the first step. In close cooperation with partners from the entire industry, the BÜFA research team is now working on making the product future-proof. This means doing continuous standardisation work.

The WRP Star is awarded every year by the trade journal WRP (Wäscherei + Reinigungspraxis). With the award, WRP recognises exemplary textile care companies. Winners include laundries, textile service providers and dry cleaners who excel in various categories.

BÜFA setzt Wachstum in 2021 fort

Positive Geschäftsdynamik aufgrund guter Rohstoffverfügbarkeit und Lagerkapazität 

Nachhaltigkeit wird auf allen Ebenen stark vorangetrieben 

Das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA hat im Geschäftsjahr 2021, das nach wie vor unter dem Einfluss der weltweiten Corona-Pandemie stand, eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung verzeichnen können. Dazu beigetragen haben gute Verfügbarkeiten von Rohstoffen und hohe Lagerkapazitäten trotz der internationalen Lieferengpässe. So konnte die BÜFA-Gruppe ihre Kunden durchgängig mit Produkten und Dienstleistungen versorgen. Im laufenden Geschäftsjahr bleibt die Situation aber hinsichtlich der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Rohstoffen und Handelswaren durch gestörte Lieferketten weiterhin herausfordernd.

Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe konnte im Vergleich zu 2020 deutlich von 244 Mio. EUR auf 343 Mio. EUR gesteigert werden. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr um rund 10 Prozent auf 251 tausend Tonnen erhöht. Das ordentliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 26 Mio. EUR. Zugleich ist BÜFA nach wie vor solide finanziert. Die Eigenmittelquote liegt auf Gruppenebene bei rund 50 Prozent der Bilanzsumme.

„Wir haben die vielen Widrigkeiten der Pandemie gut bewältigt und uns über die Unternehmensgruppe hinweg mit unterschiedlichen Ausprägungen positiv entwickelt “, resümiert Felix Thalmann, vorsitzender Ge­schäfts­führer der BÜFA-Gruppe. Während das Chemiehandelsgeschäft und der Composite-Bereich zulegen konnten, blieb die Entwicklung bei BÜFA Reinigungssysteme auch aufgrund von pandemisch bedingten Marktschwierigkeiten zunächst verhalten. „In allen Geschäftsfeldern mussten wir zudem die enormen Preissteigerungen bei den Rohstoffen zum Teil auch an unsere Kunden weitergeben“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke.

Insgesamt will BÜFA in den kommenden Jahren aber sein organisches Wachstum beschleunigen. „Gemeinsam mit unseren Beschäftigten haben wir dafür schon die Weichen gestellt. Aufgrund unserer Standorterweiterungen haben wir die Möglichkeiten für große Lagerkapazitäten sowie gute Verfügbarkeiten von Rohstoffen und damit für eine resilientere Lieferkette geschaffen. Diese Wettbewerbsvorteile wollen wir auch künftig erfolgreich nutzen“, erläutert Thalmann.

So zeigt sich das Geschäft von BÜFA im laufenden Jahr bisher dynamisch. Die Nachfrage war in allen Geschäftsbereichen in den vergangenen Monaten hoch. Welche Folgen neben der strikten Null-Covid Strategie Chinas der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben wird, bleibt jedoch abzuwarten. „In der Vergangenheit waren die Ukraine und Russland sowohl Absatz- als auch Bezugsgebiete. Hier haben wir nach dem russischen Überfall auf die Ukraine keine neuen Geschäfte mehr mit Russland abgeschlossen“, berichtet Ramke. Durch beide politischen Entwicklungen steigen aber immens die Preise für Energie und Rohstoffe. „Dadurch geraten nicht nur die Margen zusehends unter Druck, sondern auch die immer höheren Logistikkosten bereiten Sorgen“, führt Ramke weiter aus.

Trotz der schwierigen weltpolitischen Rahmenbedingungen konzentriert sich das Oldenburger Familienunternehmen weiter auf ein bedeutendes Thema unserer Zeit – die Nachhaltigkeit. Bereits in 2021 hat BÜFA durch Kompensationsmaßnahmen die Emissionen im direkten Einflussbereich an den deutschen Standorten klimaneutral gestellt. „Es war klar, dass Kompensieren nur ein erster Schritt sein würde“, betont Thalmann. Um die Klimaneutralität und die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu erreichen, habe sich BÜFA mit neuen internen Projekten ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesteckt.

Zum einen hat BÜFA begonnen, Produkte mit dem Product Carbon Footprint (PCF) zu bewerten. Mit dem PCF wird der Beitrag eines Produktes zum Klimawandel entlang seines gesamten Lebenszyklus gemessen und Transparenz geschaffen über die damit verbundenen Treibhausgasemissionen. Darüber hinaus wurde ein Screening des Rohstoffportfolios im Bereich Chemicals vorgenommen, das anhand von intern festgelegten Kriterien den Einfluss auf Mensch und Umwelt aufzeigt. Zudem werden für die Geschäftsfelder Cleaning und Composites ebenfalls Standards für Produkte definiert, um ökologische Aspekte besser einordnen und Zukunftsindustrien mit innovativen Produktlösungen unterstützen zu können.

Zum anderen setzt BÜFA verstärkt erneuerbare Energien ein. „Wir beziehen nicht nur Strom aus regenerativen Quellen, wir erzeugen bereits selbst Strom durch die Installation einer Photovoltaikanlage an unserem Standort BÜFA Reinigungssysteme in Oldenburg“, schildert Thalmann. Neben der Solarenergie ist auch geplant, künftig intensiver Windkraft zu nutzen. So ist das Oldenburger Chemieunternehmen hier in konkreten Gesprächen mit dem Landwirt Christian Meyer-Hullmann, um gemeinsam einen Energiepark in Rastede zu betreiben.

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit dem verantwortungsvollen Umgang der Ressource Wasser. „In der Konsequenz heißt das für BÜFA, nicht nur Wasser einzusparen und Abwasser zu reduzieren, sondern an unseren Standorten abwasserfrei zu produzieren“, gibt Thalmann abschließend eine Perspektive in zukünftige, nachhaltige Produktionsverfahren bei BÜFA.

 

Positive business momentum due to good raw material availability and storage capacity. Sustainability is strongly promoted at all levels

The Oldenburg-based chemical company BÜFA was able to report positive sales and profit development in fiscal year 2021, which continued to be impacted by the global corona pandemic. Good availability of raw materials and high storage capacities contributed to this despite the international supply bottlenecks. As a result, the BÜFA Group was able to supply its customers with products and services throughout. In the current fiscal year, however, the situation remains challenging with regard to the availability and supply capability of raw materials and merchandise due to disrupted supply chains. 

Compared to 2020, the consolidated group sales of the BÜFA Group increased significantly from EUR 244 million to EUR 343 million. Sales volumes increased by around 10 percent to 251 thousand tons in the past fiscal year. Ordinary results before interest and taxes (EBIT) amounted to EUR 26 million.  At the same time, BÜFA continues to be solidly financed. The equity ratio at group level is around 50 percent of total assets.

„We have managed the many adversities of the pandemic well and have developed positively throughout the Group with varying degrees of success,“ sums up Felix Thalmann, Chairman and CEO of the BÜFA Group. While the chemical trading business and the composites sector were able to grow, the development at BÜFA Reinigungssysteme initially remained subdued, also due to pandemic-related market difficulties. „In all business areas, we also had to pass on some of the enormous price increases for raw materials to our customers,“ adds Commercial Director Ralf Ramke. 

Overall, however, BÜFA intends to accelerate its organic growth in the coming years. „Together with our employees, we have already set the course for this. Due to our site expansions, we have created the possibilities for large storage capacities as well as good availability of raw materials and thus for a more resilient supply chain. We want to continue to successfully exploit these competitive advantages in the future,“ explains Thalmann. 

Thus, BÜFA’s business has been dynamic so far this year. Demand has been high in all business areas in recent months. However, it remains to be seen what consequences Russia’s war of aggression on Ukraine will have in addition to China’s strict zero-covid strategy. „In the past, Ukraine and Russia were both sales and supplier areas. Here, after the Russian invasion of Ukraine, we no longer did any new business with Russia,“ Ramke reports. However, as a result of both political developments, prices for energy and raw materials are rising immensely. „This not only puts margins under increasing pressure, but the ever higher logistics costs are also a cause for concern,“ Ramke continues.

Despite the difficult global political conditions, the Oldenburg family-owned company continues to focus on an important topic of our time – sustainability. As early as 2021, BÜFA has already made emissions in its direct sphere of influence at its German sites climate-neutral through compensation measures. „It was clear that compensating would only be a first step,“ emphasizes Thalmann. To achieve climate neutrality and the transformation to a circular economy, he says BÜFA has set itself ambitious sustainability goals with new internal projects.

For one, BÜFA has started to evaluate products with the Product Carbon Footprint (PCF). The PCF measures a product’s contribution to climate change along its entire life cycle and creates transparency about the associated greenhouse gas emissions. In addition, a screening of the raw material portfolio in the Chemicals business unit was carried out, which uses internally defined criteria to show the impact on people and the environment. In addition, standards for products are also being defined for the Cleaning and Composites business units in order to better classify ecological aspects and support future industries with innovative product solutions.

On the other hand, BÜFA is increasingly using renewable energies. „We not only obtain electricity from renewable sources, we already generate electricity ourselves by installing a photovoltaic system at our BÜFA Reinigungssysteme site in Oldenburg,“ Thalmann describes. In addition to solar energy, there are also plans to make more intensive use of wind power in the future. For example, the Oldenburg-based chemical company is in concrete talks with farmer Christian Meyer-Hullmann about jointly operating an energy park in Rastede.   Another project is concerned with the responsible use of water as a resource. „Consequently, for BÜFA this means not only saving water and reducing wastewater, but also producing without wastewater at our sites,“ concludes Thalmann, giving a perspective on future sustainable production processes at BÜFA. 

BÜFA Chemikalien und das innovative Start-Up Ferr-Tech bündeln Kräfte für umweltfreundliche Wasseraufbereitung

Oldenburger Chemikalienhändler ist der offizielle Vertriebspartner und Distributor für umweltfreundliche Produktneuheit FerSol®

Am Dienstag, den 26. April 2022, machten Natascha Fontanella, Geschäftsführerin von BÜFA Chemikalien sowie Judith le Fèvre und Richard Bruins, Co-Inhaber von Ferr-Tech aus dem niederländischen Meppel, mit der Vertragsunterzeichnung ihre Kooperation offiziell. BÜFA Chemikalien ist der offizielle Vertriebspartner des neuen Oxidationsmittels FerSol® für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das innovative Produkt basiert auf dem weltweit effektivsten Oxidationsmittel für die Wasseraufbereitung – Ferrat-VI. In der Vergangenheit war es nicht möglich, Ferrat-VI auf stabile und nachhaltige Weise herzustellen. Das Start-Up Ferr-Tech hat als erstes Unternehmen ein Produktionsverfahren entwickelt, dass dies nun ermöglicht.

Gemeinsam für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft

FerSol® reinigt Restwasser so, dass produzierende Betriebe es größtenteils in ihren Prozessen wiederverwenden können. Somit unterstützt das innovative Produkt einen nachhaltigen Wasserkreislauf in industriellen Prozessen. Unternehmen verschiedener Industrien können ökologischer und energieeffizienter arbeiten. Durch den nachhaltigen Kreislauf werden die Abwasserkosten gesenkt; darüber hinaus sparen Unternehmen Chemikalien und Energie ein, da die Reinigung des Wassers mit niedrigeren Temperaturen erfolgen kann. Das patentierte FerSol® ist dabei im Gegensatz zu den üblicherweise für die Wasseraufbereitung verwendeten Chemikalien umweltfreundlich bei gleichbleibender Effektivität. Unabhängige, offizielle Tests bestätigten, dass FerSol® keine schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Umwelt hat.

„BÜFA und Ferr-Tech stützen sich auf gemeinsame Werte und drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Wirtschaft und Soziales. Zudem ergänzen sich die Stärken beider Partner – Ferr-Tech mit ihrer innovativen Technologie und BÜFA mit einem starken Distributionsnetzwerk“, so kommentiert Natascha Fontanella, Geschäftsführerin von BÜFA Chemikalien die neue Partnerschaft.

Nachhaltigkeit im Fokus                                          

Nachhaltigkeit ist sowohl bei BÜFA als auch bei Ferr-Tech fest in der Firmenphilosophie verankert. Diese gleiche Ausrichtung war ausschlaggebend für den offiziellen Abschluss der Kooperation. Judith le Fèvre, Co-Inhaberin von Ferr-Tech: „Unsere Expertise liegt in der Herstellung und Weiterentwicklung des Produkts. Deshalb haben wir einen Vertriebspartner gesucht, der ebenfalls Wert auf Nachhaltigkeit und umweltschonende Chemie legt. BÜFA ist in dieser Hinsicht ein wertvoller Partner mit einem erfahrenen, kompetenten Außendienst.“ Das Produkt ist ab sofort für BÜFA-Kunden verfügbar, die außerdem von dem gemeinschaftlichen KnowHow profitieren – von der professionellen Beratung, über die Analyse bis hin zur individuellen Empfehlung.

Über Ferr-Tech

Ferr-Tech ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Ferrat-(VI)-Anwendungen für die industrielle AbwasserAufbereitung. Durch ein patentiertes Verfahren macht Ferr-Tech die Verwendung von Ferrat-(VI)-Produkten für die (Abwasser-)Industrie verfügbar. Vom Hauptsitz in Meppel aus betreibt Ferr-Tech ein Wasserlabor und bietet hochwertige Tests, Experimente und Analysen für Kunden an. Weitere Informationen zu Ferr-Tech sind unter www.ferr-tech.com abrufbar.

Über BÜFA Chemikalien

BÜFA Chemikalien ist eine eigenständige Tochtergesellschaft der BÜFA-Gruppe mit Sitz in Hude bei Oldenburg. Das Traditionsunternehmen bietet eine Vielzahl an chemischen Produkten für verschiedenste industrielle Anwendungen und Branchen an. Hierzu gehören unter anderem Wasch- und Reinigungsmittelhersteller, Farben- und Lackproduzenten sowie die Agrar- und Lebensmittelbranche. Zudem liegt der Fokus auf einem wachsenden umweltfreundlichen Produktportfolio. Ergänzt wird das vielfältige Angebot durch umfassende Zusatzleistungen wie z.B. die Lohnabfüllung, das Warehousing-Angebot und die Logistik in Verbindung mit höchster Produktsicherheit. Weitere Informationen zum breiten Produktsortiment und den Services gibt es unter www.buefa-chemicals.de.

BÜFA und Leuphana Universität veranstalten Nachhaltigkeitsworkshop

Angehende Nachhaltigkeitsmanager:innen der Lüneburger Universität erarbeiten Zukunftslösungen für mehr unternehmerische Nachhaltigkeit

Nachdem BÜFA im letzten Jahr seine deutschen Standorte in einem ersten Schritt durch Kompensationsmaßnahmen klimaneutral stellen konnte, setzt das Oldenburger Familienunternehmen 2022 seine Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit fort: BÜFA ist Praxispartner des aktuellen Abschlussjahrgangs des MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg und somit Themengeber für den Abschlussworkshop der Studierenden. Im Rahmen eines einwöchigen digitalen Workshops haben 23 angehende Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten in Gruppen maßgeschneiderte Strategien und Maßnahmen erarbeitet. Das Ziel: Nachhaltigkeit bei BÜFA mit praxisnahen Konzepten für die verschiedenen Geschäfts- und Tätigkeitsfelder beflügeln. Ihre Ansätze und Handlungsempfehlungen präsentierten die Studierenden am Ende der Woche einer Jury mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen: Felix Thalmann (BÜFA-Geschäftsführer), Dr. Stephan Göttke (Chief Business Development Officer), Dr. Karsten Hurrelmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Geschäftsführer Netzwerk Innovation und Gründung im Klimawandel (NIK)) und Renate Klingenberg (stellv. Geschäftsführerin Verband der Chemischen Industrie e. V. Landesverband Nord (VCI Nord)).

Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis

Der Abschlussworkshop ist einer der Höhepunkte des Weiterbildungsstudiengangs MBA Sustainability Management. Die Studierenden wenden die während des Studiums erlernten Konzepte und Methoden an, um für Unternehmen reale Nachhaltigkeitsprobleme zu lösen. Im Idealfall reduzieren die Lösungen nicht nur negative ökologische und soziale Auswirkungen, sondern stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. „Der Abschlussworkshop ist für unsere MBA-Studierenden eine Feuertaufe, von der aber auch die Partnerunternehmen durch die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis profitieren. BÜFA hat dies intensiv genutzt und die Veranstaltung ‚von ganz oben‘ begleitet: Sowohl der CEO wie auch der Chief Business Developer des Unternehmens haben sich viel Zeit genommen und die Ergebnisse mit den Studierenden diskutiert“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger, Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg. Mit ihrer während des MBA erlernten Expertise haben die Studierenden die drei BÜFA-Geschäftsfelder Chemicals, Cleaning und Composites sowie das Reporting und die Kommunikation im Bereich Nachhaltigkeit analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. „Für uns sind der Blick von außen sowie die speziell für BÜFA entwickelten Maßnahmen besonders spannend. Obwohl wir schon viel erreicht haben, befinden wir uns in einem fortlaufenden Prozess. BÜFA ist im Wandel und wir wollen unsere Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft nachhaltig und transparent angehen“, so Felix Thalmann, Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe.

Eine der ersten Maßnahmen aus dem Workshop wird beispielsweise sein, den Nachhaltigkeitsbericht von BÜFA für das kommende Jahr 2023 neu aufzubauen und hier die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) stufenweise zu integrieren. Die Einbindung der SDGs bedeutet für BÜFA eine fokussierte Weiterentwicklung aller bisherigen Nachhaltigkeitsmaßnahmen und lässt eine noch verständlichere, klare Beurteilung der Unternehmenstätigkeiten zu.

Heute für morgen managen: MBA Sustainability Management

Der MBA Sustainability Management am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg qualifiziert Studierende berufsbegleitend, nachhaltige Lösungen für Unternehmen und Organisationen zu entwickeln und umzusetzen. Der 2003 von Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger eingeführte Studiengang bereitet Absolvent*innen als weltweit erster universitärer „Green MBA“ darauf vor, reale Nachhaltigkeitsprobleme wirksam zu lösen und zugleich den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens zu stärken. Das Themenspektrum reicht vom Nachhaltigkeitsmanagement & Digitalisierung über Nachhaltigkeitsmarketing bis hin zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.leuphana.de/institute/csm.html.

CSM-Logo

BÜFA investiert in den kommenden Jahren erneut in Standorte

  • Robuste Geschäftsentwicklung in ersten drei Quartalen trotz schwieriger Liefersituation und starker Rohstoffpreisanstiege
  • Erweiterungen und Modernisierungen an drei Standorten geplant

Trotz einer bisher guten Geschäftsentwicklung im zweiten Jahr der Corona-Pandemie sieht sich BÜFA auch ernst zu nehmenden Herausforderungen gegenüber. Denn weltweit zeigen sich die Märkte weiterhin ausgesprochen volatil. Um den globalen Marktschwankungen noch besser begegnen zu können, plant das Oldenburger Chemieunternehmen weitere Investitionen in seine Standorte.

„Insgesamt hat BÜFA in 2021 eine positive und robuste Geschäftsentwicklung verzeichnet “, zeigt sich der vorsitzende Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe Felix Thalmann zufrieden. Sowohl im Umsatz als auch in den Absatzmengen konnten wir zulegen, wozu unsere internationalen Gesellschaften überproportional beigetragen haben“, so Thalmann weiter.

Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe stieg in den ersten drei Quartalen um 42 Prozent auf 255 Mio. EUR. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr noch einmal um mehr als 13 Prozent auf 190 tausend Tonnen erhöht. „Ungeachtet dessen behalten wir die derzeitigen Marktentwicklungen und die anspruchsvolle Versorgungslage aufmerksam im Auge“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke. „Zahlreiche Effekte könnten die Ergebnisentwicklung nicht nur des laufenden Jahres, sondern auch des kommenden Geschäftsjahres beeinflussen“, erläutert Ramke.

Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei zahlreichen Rohstoffen hatte im Verlauf des Jahres nicht nur einen Anstieg vieler Rohstoffpreise zu Folge. Dies führte auch zu zahlreichen Engpässen in den Lieferketten. Verantwortlich dafür waren und sind nicht nur direkte Auswirkungen der Corona-Pandemie, wie Kapazitätsreduzierungen in der Logistik oder die knappe Verfügbarkeit von Seecontainern. Es sind auch Ereignisse, wie der Kälteeinbruch in Teilen der USA Anfang des Jahres oder der Hurrikan Ida Ende August. Beide Ereignisse legten Großteile der chemischen Industrie in zahlreichen US-Staaten lahm.

Zusätzlich verschärfte die chinesische Energiepolitik Mitte des Jahres die Lage auf den ohnehin schon angespannten globalen Rohstoffmärkten. In vielen chinesischen Provinzen wurde durch Regulierung des Energieverbrauches eine Reduzierung beim Abbau von Rohstoffen und bei der Produktion von Zwischenprodukten von teilweise bis zu 90 Prozent verzeichnet. „Für die Industrie ist die Versorgungssituation dieses Jahr mehr als herausfordernd gewesen und es gibt nach wie vor wenig Anzeichen von Entspannung“, berichtet Tim Wenzel, Leiter der Beschaffung bei BÜFA.

Die Corona-Pandemie habe aufgezeigt, wie komplex und verwundbar die aufgebauten Versorgungsnetze sind. Um die Effizienz der Lieferketten immer weiter zu steigern, seien viele Märkte in den letzten Jahren dazu tendiert, Lagerbestände abzubauen und das Lager auf die die Straßen zu verlegen. Dieses Konzept, bei dem die in der Produktion benötigten Rohstoffmengen zu dem Zeitpunkt geliefert werden sollen, zu dem sie verarbeitet werden, wird oft als „Just-In-Time“ bezeichnet. „Solche Prozesse sind auf sehr effiziente und reibungslose Abläufe angewiesen und in diesem Jahr vielerorts an Grenzen gestoßen“, erklärt Wenzel.

Um die regionale Versorgung mit Grundchemikalien sicherzustellen, hatte BÜFA bereits in der Vergangenheit die Lagerkapazitäten an den Distributionsstandorten in Hude-Altmoorhausen und im niederländischen Almelo ausgebaut. Das hat sich in der aktuellen Corona-Krise als ein Vorteil für die Versorgungs- und Liefersituation erwiesen.

„An beiden Standorten sind derzeit weitere Investitionen geplant, um die Kapazitäten noch einmal erhöhen und die hohe Nachfrage auch in Zukunft bedienen zu können“, schildert Thalmann. In Almelo soll das Erweiterungsprojekt, das auch CO2-optimierende Maßnahmen beinhaltet, in 2022 starten. Bei BÜFA Chemikalien in Hude-Altmoorhausen ist der Zukauf von weiteren 12.000 Quadratmetern, die der Gemeinde Hatten angehören, ebenfalls konkret in Planung. Hier ist BÜFA in guten Gesprächen mit den beiden Gemeinden Hude und Hatten. Darüber hinaus werden auch bei BÜFA Reinigungssysteme in Oldenburg Tanklager und Produktionsbereiche aufgrund der stärkeren Nach­frage nach ökologischen Rohstoffen modernisiert. „Mit den neuen Investitionen wird nicht nur der Grundstein für künftiges Wachstum gelegt, es ist auch ein klares Bekenntnis zu den Stand­orten“, schließt Thalmann die Vorstellung der Pläne.

Bildunterschrift: Tim Wenzel (Leiter Beschaffung), Felix Thalmann (CEO) und Ralf Ramke (CFO)

Tierische Therapeutin auf vier Pfoten

Mit tiergestützter Pädagogik fördert die Grundschule Nadorst die sozio-emotionale, körperliche und seelische Entwicklung ihrer Grundschulkinder. Schulleiterin Sabine Stehno und Schul-Sozialarbeiterin Kerstin Pößiger haben dieses Konzept an der Grundschule Nadorst in Oldenburg eingeführt. Nun ist das tierische Angebot mit dem Projekt „Präventionsarbeit mit tiergestützter Pädagogik“ ausgeweitet worden. Die wertvolle Zusammenarbeit zwischen Tier und Kindern, die während der langen Phase der Pandemie umso wichtiger für die jüngsten Schülerinnen und Schüler geworden ist, wird von BÜFA finanziell unterstützt.

Gerade haben die Grundschulkinder noch laut auf dem Schulhof während der Pause getobt, jetzt ist es ganz leise in der Klasse 1a – „Hundestunde“ lautet das nächste Fach. Gespannt und konzentriert hören sie der Hundetrainerin Marion Hartmann-Duzat zu. Heute lernen die Kinder spielerisch, welcher Körperteil wo bei Nila, der Labradorhündin, zu finden ist, was sie mag und was nicht. Und sie erteilen Nila in kleinen Trainingseinheiten sogar Kommandos, probieren sich aus oder trauen sich auch mehr zu.

Seit rund drei Jahren ist Nila, die Therapie-Begleithündin, zusammen mit ihrer Trainerin Marion Hartmann-Duzat regelmäßig an der Grundschule im Einsatz. Mit dem aktuellen Projekt wird die tiergestützte Pädagogik noch intensiver in den Schulalltag eingebunden. Denn möglichst viele Kinder sollen die Chance erhalten, Begegnungen, Kontakt und Umgang mit der Labrador-Hündin zu haben. Manchmal ist sie Seelentrösterin, manchmal Mutmacherin für die Kinder, manchmal schafft sie einfach nur ein gutes Klassenklima oder weckt viele soziale Kompetenzen bei den Kindern. So oder so, allein die Anwesenheit von Nila hat einen grundsätzlich positiven Einfluss auf die Schülerinnen und Schüler und so ist sie gar nicht mehr aus dem Alltag der Grundschule Nadorst wegzudenken.

 

„Hundestunde“ an der Grundschule Nadorst: Die Schülerinnen und Schüler lernen mit und über Labradorhündin Nila.

BÜFA begrüßt neue Auszubildende

17 Berufseinsteiger starten beim Oldenburger Familienunternehmen ihre Ausbildung

Das Oldenburger Familienunternehmen BÜFA begrüßte am Montag, den 2. August 2021, 17 neue Auszubildende. An drei Standorten in Oldenburg, Hude-Altmoorhausen und Rastede-Liethe sowie in Kooperation mit Plixxent Oldenburg bildet das mittelständische Unternehmen der chemischen Industrie aktuell insgesamt 49 junge Menschen aus. Damit hält das Traditionsunternehmen auch in diesen herausfordernden Zeiten seine hohe Anzahl an Auszubildenden. In acht Berufen in den Bereichen Labor, Produktion, Logistik und im (digitalen) kaufmännischen Bereich erhalten die Berufseinsteiger eine mehrfach ausgezeichnete, gut strukturierte und zukunftsorientierte Ausbildung bei BÜFA.

Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei BÜFA, und die Ausbilderinnen hießen die neuen Kolleginnen und Kollegen im Innovationsdorf ZUKUNFT.unternehmen in Ohmstede  willkommen: „Wir freuen uns, dass wir erneut so viele Auszubildende begrüßen dürfen und die Ausbildung bei BÜFA mit Highlights wie der Azubi-Firma Grüne Tierwelt punkten kann.“ Die eigenständige Arbeit in der Azubi-Firma ist ein Alleinstellungsmerkmal und seit diesem Jahr auch fester Bestandteil der Ausbildung bei BÜFA. In dem Start-Up, das nachhaltige Tierprodukte über den Onlineshop www.gruene-tierwelt.de vertreibt, lernen die Berufseinsteiger die Strukturen und Tätigkeiten eines Unternehmens im kleinen Rahmen kennen. Von der Websiteoptimierung über die Weiterentwicklung des Produktportfolios bis hin zur Vermarktung des Shops und der Produkte übernehmen die Startupper alle Aufgaben selbst. Unternehmensbereiche wie Einkauf, Logistik und E-Commerce lernen sie somit nicht nur in den Geschäftsfeldern der BÜFA-Gruppe, sondern in einem agilen, selbstbestimmten Umfeld kennen. Außerdem erfahren sie, was es bedeutet, ein kleines Unternehmen zu leiten. Dabei erlernen sie nicht nur die fachlichen Fähigkeiten in den verschiedenen Bereichen, sondern entwickeln auch soziale Kompetenzen individuell und im Team weiter.

Dieser Mix aus fachlicher und persönlicher Entwicklung steht im Zentrum der Ausbildung bei BÜFA. Die Ausbilder, aber auch die Mitarbeitenden aus den Fachabteilungen stehen den jungen Kolleginnen und Kollegen dabei jederzeit coachend zur Seite. Neben dieser fundierten fachlichen Ausbildung legt BÜFA großen Wert auf die Unterstützung der individuellen Entwicklung der Berufseinsteiger: „In einem innovativen aber dennoch beständigen und professionellen Umfeld wollen wir die jungen Menschen optimal auf ihren weiteren Werdegang vorbereiten. Die Vielfalt der BÜFA-Gruppe und die familiäre Unternehmenskultur bieten den Auszubildenden beste Voraussetzungen, um sich beruflich und persönlich zu entfalten“, ergänzt Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs.