Tierische Therapeutin auf vier Pfoten

Mit tiergestützter Pädagogik fördert die Grundschule Nadorst die sozio-emotionale, körperliche und seelische Entwicklung ihrer Grundschulkinder. Schulleiterin Sabine Stehno und Schul-Sozialarbeiterin Kerstin Pößiger haben dieses Konzept an der Grundschule Nadorst in Oldenburg eingeführt. Nun ist das tierische Angebot mit dem Projekt „Präventionsarbeit mit tiergestützter Pädagogik“ ausgeweitet worden. Die wertvolle Zusammenarbeit zwischen Tier und Kindern, die während der langen Phase der Pandemie umso wichtiger für die jüngsten Schülerinnen und Schüler geworden ist, wird von BÜFA finanziell unterstützt.

Gerade haben die Grundschulkinder noch laut auf dem Schulhof während der Pause getobt, jetzt ist es ganz leise in der Klasse 1a – „Hundestunde“ lautet das nächste Fach. Gespannt und konzentriert hören sie der Hundetrainerin Marion Hartmann-Duzat zu. Heute lernen die Kinder spielerisch, welcher Körperteil wo bei Nila, der Labradorhündin, zu finden ist, was sie mag und was nicht. Und sie erteilen Nila in kleinen Trainingseinheiten sogar Kommandos, probieren sich aus oder trauen sich auch mehr zu.

Seit rund drei Jahren ist Nila, die Therapie-Begleithündin, zusammen mit ihrer Trainerin Marion Hartmann-Duzat regelmäßig an der Grundschule im Einsatz. Mit dem aktuellen Projekt wird die tiergestützte Pädagogik noch intensiver in den Schulalltag eingebunden. Denn möglichst viele Kinder sollen die Chance erhalten, Begegnungen, Kontakt und Umgang mit der Labrador-Hündin zu haben. Manchmal ist sie Seelentrösterin, manchmal Mutmacherin für die Kinder, manchmal schafft sie einfach nur ein gutes Klassenklima oder weckt viele soziale Kompetenzen bei den Kindern. So oder so, allein die Anwesenheit von Nila hat einen grundsätzlich positiven Einfluss auf die Schülerinnen und Schüler und so ist sie gar nicht mehr aus dem Alltag der Grundschule Nadorst wegzudenken.

 

„Hundestunde“ an der Grundschule Nadorst: Die Schülerinnen und Schüler lernen mit und über Labradorhündin Nila.

BÜFA begrüßt neue Auszubildende

17 Berufseinsteiger starten beim Oldenburger Familienunternehmen ihre Ausbildung

Das Oldenburger Familienunternehmen BÜFA begrüßte am Montag, den 2. August 2021, 17 neue Auszubildende. An drei Standorten in Oldenburg, Hude-Altmoorhausen und Rastede-Liethe sowie in Kooperation mit Plixxent Oldenburg bildet das mittelständische Unternehmen der chemischen Industrie aktuell insgesamt 49 junge Menschen aus. Damit hält das Traditionsunternehmen auch in diesen herausfordernden Zeiten seine hohe Anzahl an Auszubildenden. In acht Berufen in den Bereichen Labor, Produktion, Logistik und im (digitalen) kaufmännischen Bereich erhalten die Berufseinsteiger eine mehrfach ausgezeichnete, gut strukturierte und zukunftsorientierte Ausbildung bei BÜFA.

Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei BÜFA, und die Ausbilderinnen hießen die neuen Kolleginnen und Kollegen im Innovationsdorf ZUKUNFT.unternehmen in Ohmstede  willkommen: „Wir freuen uns, dass wir erneut so viele Auszubildende begrüßen dürfen und die Ausbildung bei BÜFA mit Highlights wie der Azubi-Firma Grüne Tierwelt punkten kann.“ Die eigenständige Arbeit in der Azubi-Firma ist ein Alleinstellungsmerkmal und seit diesem Jahr auch fester Bestandteil der Ausbildung bei BÜFA. In dem Start-Up, das nachhaltige Tierprodukte über den Onlineshop www.gruene-tierwelt.de vertreibt, lernen die Berufseinsteiger die Strukturen und Tätigkeiten eines Unternehmens im kleinen Rahmen kennen. Von der Websiteoptimierung über die Weiterentwicklung des Produktportfolios bis hin zur Vermarktung des Shops und der Produkte übernehmen die Startupper alle Aufgaben selbst. Unternehmensbereiche wie Einkauf, Logistik und E-Commerce lernen sie somit nicht nur in den Geschäftsfeldern der BÜFA-Gruppe, sondern in einem agilen, selbstbestimmten Umfeld kennen. Außerdem erfahren sie, was es bedeutet, ein kleines Unternehmen zu leiten. Dabei erlernen sie nicht nur die fachlichen Fähigkeiten in den verschiedenen Bereichen, sondern entwickeln auch soziale Kompetenzen individuell und im Team weiter.

Dieser Mix aus fachlicher und persönlicher Entwicklung steht im Zentrum der Ausbildung bei BÜFA. Die Ausbilder, aber auch die Mitarbeitenden aus den Fachabteilungen stehen den jungen Kolleginnen und Kollegen dabei jederzeit coachend zur Seite. Neben dieser fundierten fachlichen Ausbildung legt BÜFA großen Wert auf die Unterstützung der individuellen Entwicklung der Berufseinsteiger: „In einem innovativen aber dennoch beständigen und professionellen Umfeld wollen wir die jungen Menschen optimal auf ihren weiteren Werdegang vorbereiten. Die Vielfalt der BÜFA-Gruppe und die familiäre Unternehmenskultur bieten den Auszubildenden beste Voraussetzungen, um sich beruflich und persönlich zu entfalten“, ergänzt Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs.

BÜFA investiert in European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)

Venture-Capital-Fonds unterstützt als wichtiges Finanzinstrument die Erreichung der europäischen Klimaziele im Rahmen des EU-Green Deal

Beteiligung für BÜFA ein konsequenter Schritt, innovative, nachhaltige Impulse zu mehr Kreislaufwirtschaft zu erhalten

In der dritten Finanzierungsrunde beteiligt sich BÜFA am European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Der in 2020 gegründete Venture-Capital-Fonds stellt Finanzierungen ausschließlich für innovative Projekte und Unternehmen aus der Bioökonomie und der bioökonomischen Kreislaufwirtschaft in Europa bereit. Damit unterstützt der ECBF die wichtigen Ziele des Europäischen Grünen Deals (European Green Deal), mit zahlreichen Maßnahmen wie dem Fit-for-55-Paket bis 2050 erster klimaneutraler Kontinent zu werden.

Neben Kooperationen und Beteiligungen an Startups sowie eigenen Ausgründungen ist für BÜFA die Investition in den ECBF ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Das Oldenburger Chemieunternehmen, das seine Emissionen im direkten Einflussbereich an den deutschen Standorten in 2021 klimaneutral stellen wird, will langfristig Prozesse, Produkte und Dienstleistungen nachhaltig gestalten.

„Die Nachhaltigkeit wird der Erfolgsfaktor für wettbewerbsfähige, zukunftsgerichtete Unternehmen sein“, zeigt sich Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe überzeugt. Neben der eigenen Forschung und Entwicklung sei es auch von elementarer Bedeutung, Impulse von außen zu bekommen. „Mit unserem Engagement beim ECBF erhalten wir ausgezeichnete Einblicke in nachhaltige Innovationen und können frühzeitig erfolgversprechende Trends identifizieren“, so Thalmann weiter.

Gerade der kontinuierliche Austausch zwischen dem ECBF-Management, den Fondsinvestoren und Innovatoren bietet den großen Vorteil, gemeinsam Potenziale und Bedarfe zu erkennen und so zielgenau, auf den Markt abgestimmte Entwicklungen auf den Weg zu bringen.

Aktuell hat der in 2020 gestartete ECBF mit einem Zielvolumen von 250 Millionen Euro bereits knapp 200 Millionen Euro von privaten und öffentlichen Anlegern eingeworben und ist weiterhin für interessierte Investoren geöffnet. Neben dem Leadinvestor der Europäischen Investitionsbank (EIB) sind in den Fonds bereits zwölf finanzgetriebene und strategische Investoren aus fünf verschiedenen Ländern investiert. Darunter zum Beispiel Nestlé, NRW.BANK und Hettich Beteiligungen. In der dritten Auflage haben sich nun neben BÜFA, die Koehler-Gruppe und ein privater Investor am Fonds beteiligt.

„Die Investitionszusage der BÜFA erweitert das Markt Know-how des ECBF enorm, wovon unser Netzwerk, vor allem aber die Bioökonomie Unternehmen in unserem Portfolio profitieren werden. Wir freuen uns jetzt schon auf die konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführender Partner des ECBF, zur Beteiligung von BÜFA.

Seit dem Start des ECBF sind bereits erste Investitionen in Unternehmen erfolgt. Peel Pioneers B.V. etwa veredelt Orangenschalen zu wertvollen Produkten für Anwendungen in Lebensmitteln, Tierfutter und Kosmetika. Aphea.Bio wiederum wurde 2017 gegründet und konzentriert sich auf Produkte, die helfen, den Düngereinsatz zu reduzieren und Pilzkrankheiten bei Mais und Weizen nachhaltig zu bekämpfen.

Mehr Informationen zum ECBF unter www.ecbf.vc

 

BÜFA invests in European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)

Venture capital fund as an important financial instrument supports the achievement of European climate targets within the framework of the EU Green Deal

Participation for BÜFA a consistent step towards innovative, sustainable impulses for more circular economy

In its third round of financing, BÜFA is participating in the European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Established in 2020, the venture capital fund provides financing exclusively for innovative projects and companies in the bioeconomy and bioeconomic circular economy in Europe. In this way, the ECBF supports the important goals of the European Green Deal to become the first climate-neutral continent by 2050 with numerous measures such as the Fit for 55 package.

In addition to alliances and investments in startups and its own spin-offs, BÜFA’s investment in the ECBF is another important building block on the road to sustainability at all levels. The Oldenburg-based chemical company, which will neutralize its emissions in its direct sphere of influence at its German sites climate-neutral in 2021, aims to make its processes, products and services sustainable in the long term.

„Sustainability will be the success factor for competitive, future-oriented companies,“ Felix Thalmann, CEO of the BÜFA Group, is convinced. In addition to the company’s own research and development, he said, it is also of elementary importance to receive impulses from outside. „Our involvement with the ECBF gives us excellent insights into sustainable innovations and enables us to identify promising trends at an early stage,“ Thalmann continues.

The continuous exchange between the ECBF management, the fund investors and innovators in particular offers the great advantage of jointly identifying potential and needs and thus launching targeted developments tailored to the market.

Currently, the ECBF, which was launched in 2020 with a target volume of 250 million euros, has already raised almost 200 million euros from private and public investors and is still open to interested investors. In addition to the lead investor, the European Investment Bank (EIB), twelve finance-driven and strategic investors from five different countries have already invested in the fund. Among them are Nestlé, NRW.BANK and Hettich Beteiligungen. In the third edition, BÜFA, the Koehler Group and a private investor have now joined the fund.

„The investment commitment of BÜFA expands the market know-how of the ECBF enormously, from which our network, but especially the bioeconomy companies in our portfolio will benefit. We are already looking forward to a constructive cooperation,“ says Dr. Michael Brandkamp, Managing Partner of the ECBF, about BÜFA’s participation.

Since the launch of ECBF, the first investments in companies have already been made. Peel Pioneers B.V., for example, refines orange peels into valuable products for applications in food, animal feed and cosmetics. Aphea.Bio, on the other hand, was founded in 2017 and focuses on products that help reduce fertilizer use and sustainably combat fungal diseases in corn and wheat.

For more information about the ECBF, visit www.ecbf.vc

BÜFA steuert sicher durch das Coronajahr

  • Wachstum auch im europäischen Auslandsgeschäft trotz volatiler Märkte
  • Nachhaltigkeit im Unternehmen verstärkt im Fokus

Trotz des massiven Einflusses durch die Corona-Krise konnte BÜFA ein gutes Ergebnis in 2020 erzielen. Auch in den neuen europäischen Gesellschaften ist es im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, die nicht unerheblichen Auswirkungen der Krise zu meistern und profitabel zu wachsen. Zugleich hat das Oldenburger Chemieunternehmen seine Beschäftigten mit zahlreichen Maßnahmen sicher durch die Pandemie begleitet. Für die laufende Geschäftsentwicklung bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die teils starken Preiserhöhungen bei den Rohstoffen sowie Risiken und Einschränkungen bei der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Rohstoffen und Handelswaren weiter auswirken werden.

Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe konnte im Vergleich zu 2019 um rund 8 Prozent von 224 Mio. EUR auf 244 Mio. EUR gesteigert werden. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr noch einmal um rund 8,5 % auf 166 tausend Tonnen erhöht. Das ordentliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte vor allem auch durch den Aufbau und Zukauf der neuen Standorte in Europa auf über 12 Mio. EUR gesteigert werden (Vorjahr 9,1 Mio. EUR).

„Das Jahr 2020 war herausfordernd, aber wir sind robust durch die Pandemie gekommen“, fasst Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen. Die Corona-Pandemie habe die bisherige Arbeitswelt von einem auf den anderen Tag verändert: Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten seien ebenso eingeführt worden wie isolierte Schichten, verstärktes Arbeiten von zu Hause und zahlreiche digitale Kommunikationstechniken. „Unter all diesen Umständen konnten wir dennoch gemeinsam mit unseren Beschäftigten in vielen Bereichen die Weichen für unser zukünftiges Wachstum stellen“, so Thalmann weiter.

Im Coronajahr 2020 zeigten sich die Märkte durch veränderte Rahmenbedingungen sehr volatil. Während es im Bereich der Desinfektionsmittel und bei einzelnen Rohstoffen wie Ethanol, Isopropylalkohol oder Glycerin extrem hohe Nachfragen gab, entwickelte sich im vergangenen Frühjahr der europäische Composites-Bereich aufgrund von Betriebsschließungen und unterbrochenen Lieferketten stark rückläufig. „Insgesamt sind wir jedoch weiterhin breit und stabil aufgestellt sowie sehr solide finanziert. Die Eigenmittelquote liegt auf Gruppenebene bei rund 50 Prozent der Bilanzsumme“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke.

Aufgrund der besonderen Versorgungssituation von Rohstoffen wirkten sich die klassischen Chemiehandelsgeschäfte insbesondere auch in den Benelux-Ländern und im Export positiv auf den Gesamtumsatz von BÜFA aus. Darüber hinaus wurde im Spätsommer 2020 das neue Hochregallager am Standort Hude-Altmoorhausen in Betrieb genommen, um die logistischen Potenziale weiter erhöhen zu können. Hinzu kamen die Investitionen in neue und moderne Abfülleinrichtungen, um zukünftig Abläufe noch effizienter zu gestalten.

Mit dem Kauf von AOC (UK) Ltd. in Großbritannien Anfang 2020 sowie dem Aus- und Aufbau des Distributionsgeschäftes im Bereich der Composites-Aktivitäten in Europa wurden zugleich wichtige Grundsteine für eine profitablere Entwicklung gelegt. „Auch hier ist erfolgreiche Arbeit geleistet worden, wenngleich der Einfluss der Pandemie auf die Geschäftsentwicklung nicht unerheblich war“, berichtet Ramke.

Bereits im vierten Quartal 2020 hatte sich im Composite-Bereich die Nachfrage aber wieder stabilisiert. Seit Jahresbeginn 2021 werden die Kapazitäten europaweit sogar auf Vollauslastung hochgefahren, da vor allem im Bausektor und im Freizeitbereich eine hohe Nachfrage nach Composite-Bauteilen besteht.

„Insgesamt stehen wir aktuell nach Ablauf des ersten Quartals 2021 in der BÜFA-Gruppe durchaus gut da. Dennoch beeinflussen die Preisentwicklungen und die Versorgungssicherheit nach wie vor das Tagesgeschäft. Der weitere Verlauf des Jahres bleibe daher herausfordernd“, so Ramke.

Ungeachtet der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie  ist und bleibt auch die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema bei BÜFA. Mit verschiedenen Maßnahmen stärkt das Oldenburger Chemieunternehmen nachhaltiges Handeln auf allen Unternehmensebenen. Auf den Prüfstand kommen dafür kontinuierlich sowohl Produkte als auch Prozesse. Gemeinsam mit Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurden beispielsweise in Workshops und Seminarmodulen im Herbst und Winter des vergangenen Jahres Konzepte für innovative Logistiklösungen, Digitalisierungslösungen im Kundenservice oder für regionale Klima-Projekte erarbeitet.

Darüber hinaus hat sich BÜFA in diesem Jahr noch ein großes Ziel gesteckt: „Wir wollen an unseren deutschen Standorten unsere Emissionen im direkten Einflussbereich klimaneutral stellen“, schildert Thalmann. Dafür unterstütze das Unternehmen in einem ersten Schritt Kompensationsprojekte wie die Wiedervernässung von Mooren. „Zugleich arbeiten wir in Projekten aber daran, unsere CO₂-Emissionen langfristig zu vermindern oder zu vermeiden“, erläutert der vorsitzende Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe weiter. So sei die Installation einer Photovoltaikanlage genauso in Prüfung wie das Kanister-Recycling oder das Vorantreiben von E-Mobilität. „Für uns ist klar, dass Nachhaltigkeit der Indikator für erfolgreiche, wettbewerbsfähige Unternehmen sein wird“, ist Thalmann überzeugt.

BÜFA Thermoplastic Composites erweitert mit neuer Partnerschaft nachhaltiges Produktportfolio

BÜFA Thermoplastic Composites bietet ab sofort naturfaserbasierte Thermoplasthalbzeuge aus Flachs von BPREG Composites an

Die Reduzierung der Umweltbelastung erhält in Unternehmen einen immer höheren Stellenwert. Um diesem Ziel näher zu kommen, ist der Ersatz, beziehungsweise die gezielte Verwendung von synthetischen Materialien wie Glas- und Kohlenstofffasern sinnvoll. Aufgrund dessen steigt die Nachfrage nach Naturfasern. Diesen Trend erkennt auch das Oldenburger Unternehmen BÜFA Thermoplastic Composites als Anbieter von Rohstoffen und Halbzeugen für die Herstellung thermoplastischer Leichtbauteile. In Kooperation mit BPREG Composites, Lieferant von naturfaserbasierten Verbundwerkstoffen, bedienen sie die steigende Nachfrage an nachhaltigen Werkstoffen. Genauer gesagt handelt es sich bei den Produkten um unidirektionale Tapes, sogenannte UD-Tapes, sowie um Gewebe für faserverstärkte Laminate. Die angebotenen thermoplastischen Halbzeuge bestehen aus einer Polypropylen Polymermatrix verstärkt mit Flachsfasern.

 

„Die Prepregs, also die vorimprägnierte textile Faser-Matrix-Halbzeuge, von BPREG Composites sind thermoplastische Platten, die mit ausgerichteten Naturfasern verstärkt sind. Sie kombinieren die Vorteile der Rezyklierbarkeit und Formbarkeit von Thermoplasten mit einer kohlenstoffneutralen biobasierten Verstärkung. Die Einsparpotentiale bei anfallenden Produktionsabfällen entlasten die Umwelt“, erklärt Dirk Punke, Geschäftsführer von BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG. „Für Anwendungen, die über die Rezyklierbarkeit hinausgehen sollen, gibt es zudem Lösungen mit biologisch abbaubaren Thermoplasten“, so Punke weiter.

 

Die UD-Tapes und Gewebe lassen sich mit den Verfahren Tapelegen, Thermoformen, Vakuumformen, Pressen und Spritzgießen (Hinterspritzen sowie Überspritzen) verarbeiten. Dies bedeutet kurze Zykluszeiten bei hoher Designflexibilität für biobasierte Verbundwerkstofflösungen. Durch anwendungsspezifische Faserorientierungen und Schichtdicken werden diese Materialien zum Beispiel in der Innenarchitektur bei Wandpaneelen, Kabinen, Design- und Luxusmöbeln oder auch bei Innenverkleidungen von Flugzeugen verwendet. Ebenfalls eignen sich die thermoplastischen Halbzeuge aus Flachs für dünne und gleichzeitig leichte Lärmschutzwände.

 

Das Team von BPREG Composites hat sich auf industrielle Angebote für naturfaserbasierte Leichtbautechnologien spezialisiert. Aufgrund ihres Nachhaltigkeitsgedankens stimmt das Unternehmen mit der Philosophie von BÜFA Thermoplastic Composites überein. „Für uns sind nicht nur die Produkte eines Lieferanten ausschlaggebend, sondern eben auch die positive Einstellung eines Unternehmens. Im Hinblick auf neue Entwicklungen ergänzt BPREG Composites das Lieferantenportfolio ideal, auch für mögliche Zusammenarbeiten mit weiteren Partnern“, ergänzt Punke abschließend. Weitere Informationen über die naturfaserbasierten Halbzeuge sowie das gesamte Produktportfolio erhalten Interessierte unter www.thermoplasticcomposites.de.

 

Über BÜFA Thermoplastic Composites

BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG, mit dem Hauptsitz in Oldenburg, Deutschland, ist ein Unternehmen der Oldenburger BÜFA-Gruppe und wurde 2019 gegründet. Die Ausgründung spezialisiert sich auf den Vertrieb von Rohstoffen und Halbzeugen für die Herstellung von Bauteilen aus lang- und endlosfaserverstärkten Thermoplasten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Material aus nachwachsenden Rohstoffen.

Die BÜFA-Gruppe pflegt ganz im Sinne seiner hohen ethischen Werte eine faire, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit. In den Unternehmensgrundsätzen verankert orientiert sich BÜFA streng am Prinzip der Nachhaltigkeit. BÜFA setzt auf „Neue Chemie“ und verbindet Wirt­schaftlichkeit mit gesellschaftlicher Verantwortung.

 

BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG

Ansprechpartner:                           

Michelle Oepping

Stubbenweg 40

26125 Oldenburg

Tel.: +49441 9317 906

E-Mail: michelle.oepping@buefa.de

chembid verstärkt Management-Team mit neuem CEO

Neue Führung bei chembid: Nachdem Evonik zu Jahresbeginn als Investor bei chembid eingestiegen ist, stellt sich auch die Geschäftsführung neu auf. Seit Januar 2021 ist Stefan Schweikart als CEO bei chembid tätig. Er verantwortet die Bereiche Strategie, Vertrieb und Marketing und treibt zusammen mit dem Geschäftsführer und CTO Marc Riley die Weiterentwicklung der SaaS-Plattform voran.  Daten sind das Herzstück von chembid, der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien. Tagtäglich erfasst und analysiert chembid Millionen an Produkt- und Marktdaten und stellt diese über die chembid Plattform in Form von intelligenten Lösungen für Einkäufer und Anbieter von Chemikalien bereit. Mit Stefan Schweikart verstärkt chembid das Management nun mit einem Experten in den Bereichen B2B-Produktdaten und digitale Dienste. Stefan Schweikart steigt als CEO bei chembid ein und übernimmt die Rolle von Christian Bürger, der die Plattform seit Gründung begleitet hat. „Ich bin überzeugt, dass chembid mit Stefan Schweikart als neuem CEO und gemeinsam mit den Gesellschaftern BÜFA, Evonik und Stockmeier die Digitalisierung der Chemiebranche weiter vorantreiben wird“, so Felix Thalmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei BÜFA. Schweikart verantwortet ab sofort alle Strategie, Vertriebs- und Marketingaktivitäten des SaaS-Unternehmens. Neben seiner langjährigen Erfahrung im Management digitaler Unternehmen bringt Schweikart fundierte Kenntnisse im Bereich Produktdaten mit. Vor seinem Einstieg bei chembid hat er als Managing Director den Aufbau globaler digitaler Product-Data-Management Dienste im B2B-Sektor verantwortet.

Als CEO möchte er eine auf den Kundennutzen ausgerichtete Unternehmens- und Produktstrategie umsetzen. „chembid ist angetreten, um Kunden aus der Chemiebranche mit datengetriebenen SaaS-Lösungen bei der Digitalisierung zu begleiten. Seit Gründung hat chembid bereits entscheidende Impulse als die umfassendste Suchmaschine für Chemieprodukte gesetzt. Gemeinsam mit dem Team möchte ich diesen Erfolgskurs fortführen und chembid weltweit als die Anlaufstelle für Markt- und Produktdaten für die chemische Industrie positionieren,“ führt Stefan Schweikart aus. Neben dem Ausbau der chembid Suchmaschine liegt der Fokus auf den damit verbundenen PRO Services und der Entwicklung neuer marktrelevanter Features. Über das chembid Dashboard können Nutzer bereits heute den Chemikalienmarkt und wertvolle Marktdaten, wie die aktuelle Nachfrage, weltweite Neukundenpotenziale und Preisentwicklungen, stetig im Blick behalten.

Über chembid:

Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffen bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

chembid gewinnt Evonik als Investor

Die Suchmaschine und Market Intelligence Plattform chembid startet mit einem neuen strategischen Partner in das Jahr. Hauptinvestor der Finanzierungsrunde und neuer Shareholder von chembid ist Evonik Venture Capital. Mit dem Investment soll der Aufbau einer unabhängigen Vermarktungsplattform für die chemische Industrie weiter vorangetrieben werden.

Die weltweit größte Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien chembid hat mit Evonik, einem der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie, einen weiteren starken Partner aus der für sie wichtigen Chemiebranche von sich überzeugt. „chembid ist ein vielversprechendes, innovatives Software-as-a-Service-Unternehmen. In den letzten Jahren hat chembid erfolgreich die Entwicklung der Plattform vorangetrieben und einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Chemiebranche geleistet. Evonik verfügt über großes Know-How und umfassende Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung und digitale Plattformen. Das macht chembid und Evonik zu idealen Partnern“, erklärt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital.

Evonik wird das Wissen aus der Entwicklung und dem Betrieb seines digitalen Marktplatzes OneTwoChem® in die chembid-Plattform einbringen und seine eigene Plattform nicht weiter betreiben. Die Fokussierung auf eine unabhängige Plattform stärkt den globalen Vermarktungsansatz. Mit der Integration des digitalen Laborassistenten COATINO®, den Evonik im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat, baut chembid zusätzlich ihre Plattform-Services aus. Neben seiner Produktempfehlungs-Funktion bietet COATINO® einen Sprachassistenten für die Lackindustrie, der Antworten auf komplexe Fragen zu Rezepturen und Inhaltsstoffen von Lacken gibt.
Mithilfe von Evonik, BÜFA und Stockmeier möchte chembid weitere Meilensteine in ihrer Erfolgsgeschichte erreichen. Fokus liegt dabei auf einem dynamischen Wachstum und dem Ausbau des Produkt- und Serviceangebots mittels neuer Technologien. „Ziel ist es, chembid als zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Chemikalienmarkt zu positionieren und echte Mehrwerte für alle Akteure der chemischen Lieferkette zu schaffen. Sowohl unser neuer Partner Evonik als auch die bestehenden Gesellschafter BÜFA und Stockmeier können uns hierbei mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk unterstützen und zum digitalen Erfolg von chembid beitragen,“ sagt Marc Riley, Geschäftsführer und CTO bei chembid.
Mit dem chembid Dashboard hat das SaaS-Unternehmen im vergangenen Jahr zusätzlich zur Suchmaschine einen innovativen Service geschaffen, der exklusive Marktinformationen, wie Preisentwicklungen, Neukundenpotenziale und aktuelle Nachfrage bereitstellt. Technologien, wie KI basierte Analysen und intelligente Algorithmen, sollen Geschäftsentscheidungen für Einkäufer sowie Anbieter von Chemikalien in Zukunft noch einfacher machen.
Über die finanziellen Bedingungen des Deals haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Über Evonik
Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 13,1 Mrd. € und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,15 Mrd. €. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 32.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag.

Über chembid
Mit dem Betrieb der weltweit größten Suchmaschine und Market Intelligence Plattform für Chemikalien stellt chembid Market Intelligence Services für gewerbliche Einkäufer und Anbieter von Chemikalien und Kunststoffe bereit. Das SaaS-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die im Internet verfügbaren Informationen zum Chemikalienmarkt, zu Produkten und deren Lieferanten besser zugänglich zu machen und über die Plattform in Form von Markt- und Produktinsights bereitzustellen. Die im Jahre 2016 von der BÜFA GmbH & Co. KG ins Leben gerufene chembid-Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, Chemikalien in Millionen Angeboten verschiedener Marktplätze und Webshops über eine zentrale Suche zu finden und zu vergleichen. Andererseits können Nutzer auf Basis von automatisierten Markt- und Produktanalysen den Chemikalienmarkt einfacher beobachten und auf dieser Basis schnellere und bessere Geschäftsentscheidungen treffen. Weitere Informationen zu chembid erhalten Sie auf www.chembid.com.

Pressekontakt:
chembid GmbH
Wiebke Mikolajczyk
Tel.: +49 (0)441 36116 326
E-Mail: wiebke.mikolajczyk@chembid.com
Marie-Curie-Straße 1
26129 Oldenburg
Deutschland

BÜFA unterstützt soziale Projekte in Oldenburg

Oldenburger Familienunternehmen gibt finanzielle Unterstützung sowie Spende aus Desinfektionsmittel und medizinischen Masken

Das Familienunternehmen BÜFA hat vier Oldenburger Initiativen jeweils 1.000 Euro sowie Desinfektionsmittel und Masken gespendet, um die sozialen Projekte und Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Nicht nur in der Corona-Pandemie stehen die Initiativen vor täglichen Herausforderungen, jedoch erschwert die Krise den Alltag zusätzlich. Aus diesem Grund fördert BÜFA das Projekt KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land, die Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom, die TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. sowie die inklusive Freizeitstätte KIEK-IN der SELAM Lebenshilfe.

„Die vier ganz unterschiedlichen Initiativen zeigen die Vielfalt der Hilfsprojekte in Oldenburg. Als Oldenburger Traditionsunternehmen engagieren wir uns gerne für die sozialen Angebote in der Region, um diese in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen“, so Felix Thalmann, CEO der BÜFA-Gruppe. Neben einer Geldspende stellt das Unternehmen der chemischen Industrie den Projekten auch Desinfektionsmittel aus dem eigenen Sortiment sowie medizinische Masken zur Verfügung.

Bildunterschrift: v.l. Mareike Kampen (Abteilungsleiterin Freizeit, SELAM Lebenshilfe), Hille Ballin (TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.), Felix Thalmann (CEO BÜFA-Gruppe), Hauke Hayen mit Tilda (Rett Deutschland e.V. Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom), Ute Dorczok (Vorstand und Einrichtungsleitung KIOLA – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land), Prof. Dr. Michael Albani (Vorstand KIOLA e.V.), Foto: BÜFA

BÜFA geht neue Wege mit „Azubi-Firma“ und Beteiligung an Startup

  • Auszubildende gründen bei BÜFA ihr eigenes „Unternehmen“
  • Chemieunternehmen beteiligt sich an Oldenburger Startup InProSens

Das Jahr 2020 ist geprägt durch die Corona-Pandemie und ihre zahlreichen Auswirkungen. So hat der Lockdown im Frühjahr auch bei BÜFA Spuren in der Geschäftsentwicklung hinterlassen. Im Verlauf des Jahres hat sich jedoch eine schrittweise Erholung abgezeichnet: „BÜFA ist durch die Corona-Pandemie sowohl positiv als auch negativ geprägt worden“, fasst Ralf Ramke, kaufmännischer Geschäftsführer bei BÜFA, zusammen.

Die durch das neuartige Virus hervorgerufene weltweite Krise bedeutet für BÜFA aber nicht Stillstand. Vielmehr werden neue Ideen oder auch Partnerschaften mit Startups und Neugründungen vorangetrieben.

Bei dem Oldenburger Familienunternehmen hat eine zukunftsorientierte, ausgezeichnete Aus­­bildung lange Tradition. Bereits vor der Corona-Pandemie ist bei BÜFA aber im Rahmen des Ausbildungskonzeptes ein weiteres Highlight entwickelt worden: die BÜFA-Auszubildenden haben in diesem Jahr eine eigenes „Unternehmen“ gegründet. „Bei BÜFA legen wir schon immer großen Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung, in der auch eigenständig Aufgabenbereiche übernommen werden sollen“, berichtet Felix Thalmann, verantwortlicher Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe. „Hier sind wir sogar noch einen Schritt weitergegangen: von Fachkräften der BÜFA lediglich beratend begleitet, haben unsere Auszubildenden von der Idee bis zur Realisierung auch alle relevanten Funktionen innerhalb einer neuen Azubi-Firma übernommen“, ergänzt Thalmann.

Entstanden ist eine Azubi-Firma mit dem Online-Shop www.gruene-tierwelt.de. Die Idee dazu wurde zu Beginn der Corona-Pandemie geboren. „Wir haben uns gefragt, was den Menschen wohl in diesen außergewöhnlichen Zeiten wirklich wichtig ist“, erzählt die Auszubildende Anna Pfeifer, wie die Idee zur „Firma“ entstand. „Mit einem tierischen Begleiter waren und sind viele Menschen nicht so einsam zu Hause“, so Pfeifer weiter. Für die Azubis war es daher eine logische Konsequenz, hochwertige, ökologische Produkte für Tiere anzubieten – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit von BÜFA.

Seit Anfang November 2020 bieten sie im neuen Online-Shop ein kleines Produktportfolio für Hunde, Katzen und Pferde, das nach und nach erweitert werden soll. „Gestartet sind wir mit Produkten, die wir selbst schon kannten oder uns für unsere eigenen Tiere gewünscht haben“, schildert die Auszubildende Vanessa Fischer. „Künftig heißt es jetzt auch, Erfahrungswerte mit Produkten zu sammeln, das Sortiment sinnvoll anzupassen und Kundenbedürfnisse aufzugreifen“, gibt Fischer einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Azubi-Firma und fügt hinzu: „Hier lernen wir im Kleinen, wie das große Ganze – eine Firma – funktioniert.“

Aber nicht nur im Bereich Ausbildung geht BÜFA neue Wege. Im Geschäftsfeld Cleaning ist das Chemieunternehmen auch eine Beteiligung mit dem Oldenburger Startup InProSens eingegangen. InProSens entwickelt innovative Analysesysteme für die Prozessanalytik und Qualitätssicherung. Auf Grundlage von Detektionstechniken können zahlreiche Substanzen in fester oder flüssiger Form zerstörungsfrei in Sekundenschnelle in diversen industriellen Produktionsprozessen gemessen werden. „Mit der Sensortechnik dieses jungen Unterneh­mens ergänzen wir hervorragend unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio bei BÜFA Reinigungssysteme“, begründet Felix Thalmann das Engagement.

Eingesetzt werden soll der neuartige Nahinfrarotsensor NIRScreen zur Identifizierung von Textilmaterialen und zur Analyse von Verschmutzungen auf Textilien. Denn sowohl jede Gewebesorte ist beim Waschen und Reinigen unterschiedlich zu behandeln als auch jede Art von Fleck. „Der Fleckendetektor von InProSens unterstützt auf diese Art und Weise die effektive und schonende Reinigung von Textilgeweben in Kombination mit unseren Produkten“, so Thalmann.

Zusätzlich kann der Sensor auch zur Identitätsprüfung von häufig gefälschten Materialien eingesetzt werden. Beispielsweise können mithilfe des Sensors Echtleder- und Kunstleder­artikel eindeutig identifiziert und unterschieden werden.

Seit 2018 agiert InProSens als eigenständiges Unternehmen, das aus der Universität Oldenburg ausgegründet worden ist. Neben dem EXIST-Gründerstipendium vom Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie an der Universität Oldenburg weisen die Gründer bereits jahrelange Erfahrung im Bereich der Entwicklung von Sensorik und Analysegeräten auf. Zum Kernteam gehören die Chemiker René und Alexandra Ungermann, der Wirt­schaftsinformatiker Thore Stratmann sowie der Systemelektroniker Janek Willms.

 

(v.l.) Projektleiter Hans Zabel, und die Auszubildenden Carina Stanke, Dmitri Jaschutkin, Lars Plönzig, Laetitia Haase, Chiara Hagemann, Vanessa Fischer, Jana Baxmeyer, Leon Recknagel, Bjarne Göricke sowie Ausbildungsleiterin Sabine Hinrichs. Es fehlen die Auszubildenden: Anna Pfeifer, Sabrina Seifert

 

Ansprechpartnerin Presse:

Dr. Anette Koch-Wegener
Telefon: 0441 9317-175
E-Mail: anette.koch-wegener@buefa.de

 

Rekord-Ausbildungsjahr bei BÜFA

Mit 21 Auszubildenden starten beim Oldenburger Familienunternehmen so viele junge Menschen ins Berufsleben wie noch nie

Das Oldenburger Familienunternehmen BÜFA begrüßte am Montag und Dienstag, den 3. und 4. August, 19 Auszubildende, eine Jahrespraktikantin und einen Umschüler. An drei Standorten in Oldenburg, Hude-Altmoorhausen und Rastede-Liethe sowie in Kooperation mit Plixxent Oldenburg bildet das mittelständische Unternehmen der chemischen Industrie aktuell insgesamt 49 junge Menschen aus. Damit erlernen ab sofort so viele Auszubildende wie nie zuvor bei BÜFA einen Beruf. In acht Berufen in den Bereichen Labor, Produktion, Logistik und im (digitalen) kaufmännischen Bereich erhalten die Berufseinsteiger eine mehrfach ausgezeichnete, gut strukturierte und zukunftsorientierte Ausbildung bei BÜFA.

Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei BÜFA, und die Ausbildungsbeauftragten hießen die neuen Auszubildenden an zwei Tagen herzlich in der BÜFA Holding und bei BÜFA Composite Systems in Rastede willkommen: „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr so viele Berufseinsteiger bei uns begrüßen dürfen. Aus- und Weiterbildung haben bei BÜFA einen hohen Stellenwert, weshalb wir unsere Ausbildungen stetig optimieren und an die aktuellen Anforderungen des Arbeitsalltags anpassen.“ So wurde in diesem Jahr der Ausbildungsberuf der Industriekaufleute um einen neuen, digitalen Schwerpunkt erweitert. Die zukünftigen Industriekauffrauen und -männer erhalten beim Start-Up BÜFA Thermoplastic Composites u.a. Einblicke ins Online-Marketing im B2B-Bereich sowie ins digitale Kundenbeziehungsmanagement.

Mit einem Mix aus Aus- und Weiterbildung bietet BÜFA dem Nachwuchs eine gute berufliche Perspektive bei einem innovativen Arbeitgeber. Darüber hinaus haben die Auszubildenden die Möglichkeit zahlreicher Zusatzqualifizierungen der Berufsschulen oder auch zu Auslandsaufenthalten.

Neben dieser fundierten fachlichen Ausbildung legt BÜFA großen Wert auf die Unterstützung der individuellen Entwicklung der Berufseinsteiger. „Wir wollen die jungen Menschen optimal auf ihre berufliche Karriere vorbereiten. Dazu gehört auch, dass wir unseren Fach- und Führungskräften von morgen Strategien zur persönlichen Entwicklung, körperlichen und geistigen Fitness sowie zum Aufbau sozialer Kompetenzen mit auf den Weg geben“, erläutert Sabine Hinrichs das umfangreiche Ausbildungskonzept von BÜFA.

Die neuen Auszubildende bei BÜFA