BÜFA initiiert Gründungs- und Innovationsinkubator in Oldenburg

BÜFA gewinnt GIZ gGmbH und Barthel Stiftung als Partner für Inkubator „ZUKUNFT.unternehmen“

Alte BÜFA Glas-Halle wird dafür ab 2020 umgebaut

Bei BÜFA läuft alles nach Plan: Zum einen verzeichnet das Oldenburger Chemieunternehmen nicht nur eine gute Geschäftsentwicklung, sondern wird auch wie vorgesehen den Neubau bei BÜFA Chemikalien in Hude-Altmoorhausen im Dezember übergeben bekommen. „Sowohl der Umsatz als auch das EBIT konnten wieder gesteigert werden“, zeigt sich Ralf Ramke, Finanzgeschäftsführer der BÜFA-Gruppe zufrieden. „Aktuell liegen wir bei einer Umsatzsteigerung von rund 4 Prozent und werden das Geschäftsjahr voraussichtlich mit circa 227 Mio. Euro abschliessen.“

Neben der Standorterweiterung bei BÜFA Chemikalien steht nun ein weiteres Projekt an: In der alten BÜFA Glas-Halle in Ohmstede entsteht ein Innovationszentrum, der Inkubator „ZUKUNFT.unternehmen“. Dafür konnte BÜFA sowohl die GIZ gGmbH als auch die Barthel Stiftung als Partner gewinnen.

Innovationen brauchen einen Ort, in dem günstige und flexibel einsetzbare Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, der aber auch Akteure verbindet und Kreativität stützt. In der alten BÜFA Glas-Halle in der August-Hanken-Straße, in der bis letztes Jahr SEMCO produziert hat, entsteht ein solcher Ort, der Leuchtturm für langfristige Innovationspartnerschaften in der Region sein kann. In dem Gründungs- und Innovationsinkubator sollen regionale Wirt-schaft mit Gründungsinteressierten und Startups mit digitalen, innovativen und nachhaltigen Ideen zusammengebracht werden.

„Start-ups sind enorm wichtig für unsere Wirtschaft. Außerhalb fest gefügter Unternehmens-strukturen entstehen viele neue Geschäftsmodelle und Innovationen“, führt Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe, aus. „Von Start-ups können etablierte Unternehmen Inspiration erfahren, die Start-ups wiederum von den Unternehmen Zugang zu Märkten erhalten und beide können sich gemeinsam auf zukünftige Marktentwicklungen erfolgreich einstellen. Deshalb haben wir die Initiative für einen Inkubator ergriffen und freuen uns, die GIZ gGmbH und die Barthel Stiftung als Partner für das Projekt gewonnen zu haben“, so Thalmann weiter.

„ZUKUNFT.unternehmen“ wird von der GIZ gGmbH, einem An-Institut an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg organisiert, verwaltet und betrieben. Die gemeinnützige Gesellschaft führt Veranstaltungen für junge Start-ups ebenso durch wie Gründungsberatung und Innovationsförderung. Die BÜFA-Gruppe selbst fungiert nicht nur als Vermieter des Objektes, sondern auch als Kooperationspartner in der Umsetzung. „Viele Startups benöti-gen in ihrer frühen Gründungsphase vor allem sehr flexible und kreative Räumlichkeiten, um ihre Ideen umzusetzen. Zudem benötigen sie ein gutes Netzwerk und Unterstützung, um schnell den Markt zu testen“, erläutert Miriam Wiediger, Geschäftsführerin der GIZ gGmbH, das Konzept. „Durch den Inkubator und die Anbindung an die BÜFA-Gruppe wird ein einzigartiges Konzept umgesetzt, das in Niedersachsen einmalig, in Deutschland kaum zu finden ist und Startups durch die Nähe zu einem regionalen Mittelständler viele Chancen bietet. Wir laden auch andere Mittelständler ein, Innovationspartnerschaften im „ZUKUNFT.unternehmen“ einzugehen“, fügt Wiediger hinzu.

Mit der Planung und Gestaltung des Inkubators ist das junge, überregional tätige Berliner Architekturbüro Schönborn Schmitz Architekten beauftragt worden. Der Ausbau der Inku-batorhalle soll auf Basis von umgebauten Seecontainern entstehen. Damit kann das Konzept phasenweise erweitert werden. In einem ersten Schritt werden ab 2020 acht Seecontainer aufgestellt. Dafür stellt die Gertrud und Hellmuth Barthel Stiftung als regionale Stiftung finanzielle Mittel zur Verfügung. „Der geplante Inkubator „ZUKUNFT.unternehmen“ leistet einen großen Beitrag für die regionale Wirtschaft im Nordwesten. Deshalb fördert die Barthel Stiftung gerne einen Teil des Ausbaus und unterstützt das Vorhaben“, begründet Kristian Evers, Vorstandsvorsitzender der Barthel Stiftung und Gesellschafter der Papier- und Kartonfabrik Varel das Engagement und ergänzt: „Auch für die Unternehmensgruppe rund um die Papier- und Kartonfabrik in Varel, die mit der Stiftung eng verbunden ist, bietet die Nähe zu innovativen Startups interessante Möglichkeiten.“

Neben dem Containerdorf bietet die rund 2000 Quadratmeter große Halle nicht nur Platz für Büro- und Seminarräume, sondern kann auch als Lager, Werkstatt oder für Veranstaltungen genutzt werden. In Summe ist vorgesehen in den kommenden Jahren 30 Seecontainer (40 Fuß) in der Halle zu verorten, welche dann zunächst 150 Arbeitsplätze bieten.

 

Berichteten von den Plänen (v.l.n.r.): Kristian Evers, Vorstandsvorsitzender der Barthel Stiftung und Gesellschafter der Papier- und Kartonfabrik Varel, Miriam Wiediger, Geschäftsführerin der GIZ gGmbH, Kai Geffken, Geschäftsführer WSM Funsport, Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe und Ralf Ramke, Geschäftsführer der BÜFA Holding. (Foto: BÜFA)

       

Blick in den geplanten Inkubator (Bilder: Schönborn Schmitz Architekten)

BÜFA Thermoplastic Composites und Covestro vereinbaren Zusammenarbeit für Maezio ™ UD Tapes

BÜFA Thermoplastic Composites bietet UD Tapes von Covestro an

Die Nachfrage nach Materialien für den Leichtbau, die trotzdem so robust sind wie Metall, wächst stetig weiter. Aufgrund dessen hat sich das junge Unternehmen BÜFA Thermoplastic Composites als Anbieter von Rohstoffen und Halbzeugen für thermoplastische Bauteile mit Covestro einen weiteren führenden Hersteller von sogenannten UD Tapes ins Boot geholt. Genauer gesagt die UD Tapes aus der Produktreihe Maezio™. Das Maezio™-Material ist ein endlosfaserverstärkter thermoplastischer Verbundwerkstoff, auch CFRTP (Continuous Fiber-Reinforced Thermoplastic) genannt.

Bei der Herstellung von UD Tapes werden orientierte Endlosfasern aus Carbon oder Glas in eine thermoplastische Matrix, beispielsweise Polycarbonat, eingebettet. In Verbindung mit dem thermoplastischen Kunststoff entsteht ein vielfältig einsetzbarer Werkstoff. „Obwohl das Maezio™ UD Tape besonders dünn hergestellt werden kann, weist es eine hohe Stabilität auf und ist gleichzeitig besonders leicht“, erläutert Dirk Punke, Geschäftsführer von BÜFA Thermoplastic Composites GmbH & Co. KG. „Das ermöglicht die Herstellung von komplexen, dreidimensionalen Bauteilen“, so Punke weiter.

Das CFRTP-Material lässt sich gezielt hinsichtlich der Steifigkeit und Festigkeit an kundenspezifische Bedürfnisse anpassen. Generell besitzen die UD Tapes von Covestro die Vorteile, dass sie besonders effizient verarbeitet werden können und eine hohe Schlagzähigkeit aufweisen. Eine hohe Steifigkeit sowie hervorragende Oberflächenqualität gehören ebenfalls zu den wichtigen Eigenschaften. Dies führt zu einem breiten Spektrum an Einsatzmöglichkeiten bei Interieur- und Exterieurbauteilen von Autos bis hin zu Sportartikeln und Consumer Anwendungen. Das Maezio™ CF FR 1000 Tape von Covestro ist darüber hinaus schwer entflammbar, weshalb es besonders für Interieuranwendungen im Transportwesen sowie für den Bereich der Unterhaltungselektronik interessant ist.

Die UD Tapes lassen sich zudem in verschiedenen Winkeln miteinander laminieren und bilden Platten, auch multiaxiale Organosheets genannt, deren Eigenschaften auf bestimmte Leistungsziele eingestellt werden können. Die mechanischen Eigenschaften der Laminate können die eines Metallbleches übertreffen. Von Bedeutung sind diese Halbzeuge insbesondere für Strukturanwendungen in verschiedenen Bereichen. Die UD Tapes lassen sich mit Hilfe des Thermoformens, Tapelegens oder Tapewickelverfahrens und der Kombination mit dem Spritzgießen verarbeiten.

Covestro gehört zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Das zeichnet Covestro als passenden Partner von BÜFA Thermoplastic Composites aus. Interessierte erhalten weitere Informationen über das gesamte Produktportfolio sowie jeweilige Verarbeitungsverfahren unter www.thermoplasticcomposites.de.

 

BÜFA Thermoplastic Composites                  

Michelle Oepping
Tel.: +49441 9317 906
E-Mail: michelle.oepping@buefa.de

Covestro AG

Dr. Frank Rothbarth
Tel.: +49214 6009 2536
E-Mail: frank.rothbarth@covestro.com

BÜFA-Partner Cordenka erhält Zertifikat für Kompostierbarkeit der Cellulosefasern

Die von BÜFA Thermoplastic Composites angebotenen Garne und Gewebe von Cordenka sind kompostierbar

Die Zusammenarbeit zwischen der Neuausgründung des Oldenburger Chemieunternehmens BÜFA Thermoplastic Composites und Cordenka läuft auf Hochtouren. Dabei konnten sie einen weiteren Erfolg verzeichnen: Denn die von Cordenka hergestellten, auf Cellulose basierenden Naturfasern erhalten vom TÜV Rheinland die Bestätigung der biologischen Abbaubarkeit. Die Zertifizierungen bestätigen, dass die Multifilamentgarne von Cordenka in industriellen sowie natürlichen Umgebungen biologisch abbaubar sind, das heißt im Boden und im Kompost.

Für die Zertifizierung wurden verschiedenste Prüfungen vorgenommen, in denen unterschiedliche Eigenschaften getestet wurden, wie zum Beispiel die Verstoffwechselung und Desintegration unter industriellen Kompostierbedingungen. Außerdem ergaben die Tests, dass keine Ökotoxizität besteht.

„Celluloseregeneratfasern, auch Rayonfasern genannt, sind eine umweltfreundliche Alternative für synthetische Verstärkungsfasern aus herkömmlichen Kunststoffen oder Glas. In vielen täglichen Gebrauchsgegenständen, die eigentlich bioabbaubar wären, ist unter anderem ein kleiner Bestandteil an Fasern enthalten, die nicht biologisch abbaubar sind. Diese können durch Rayon ersetzt werden“, erklärt Dr. Kurt Uihlein, Geschäftsführer von Cordenka.  „Deshalb ist die – jetzt auch zertifizierte – Kompostierbarkeit eine wichtige Eigenschaft unserer Rayonfaser“, so Uihlein weiter. Die auf natürlicher Cellulose basierende Faser wird als Verstärkungsmaterial eingesetzt. „Auch für den Einsatz als Rohstoff für Bauteile aus Thermoplasten ist die Celluloseregeneratfaser interessant, denn die besonders hochwertigen Fasern erhöhen die Schlagzähigkeit“, bestätigt der Geschäftsführer von BÜFA Thermoplastic Composites Dirk Punke. Die beiden Unternehmen sind Partner der ersten Stunde: BÜFA Thermoplastic Composites vertreibt die technischen Multifilamentgarne, auch in Form von Geweben, in thermoplastischen Anwendungsgebieten.

Cordenka, mit Sitz in Obernburg, produziert über 50 Prozent des globalen Bedarfs an industriellem Rayon, welches auch zu Korden und Gewebe weiterverarbeitet wird. Die Spinnerei hat eine Jahreskapazität von 32.000 Tonnen. Weitere Informationen über die Zertifikate finden Interessierte unter https://www.dincertco.tuv.com/ und über die Produkte unter thermoplasticcomposites.de/garne.

High-Tech Gründerfonds zu Gast bei EWE, CEWE und BÜFA

Am 23. und 24. September 2019 treffen sich die Investoren des High-Tech Gründerfonds (HTGF) im Rahmen einer jährlichen Konferenz in Oldenburg. Die Stadt in der Metropolregion Nordwest ist nicht zufällig ausgewählt worden, schließlich haben gleich drei namhafte Oldenburger Unternehmen in den HTGF investiert: EWE, CEWE und BÜFA. Gemeinsam sind sie Gastgeber des HTGF-Meetings 2019.

Der HTGF ist einer der aktivsten und größten Venture Capital-Fonds in Europa. Er bietet innovativen Technologie Start-ups die Möglichkeit, vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umzusetzen. Die Investorenlandschaft aus etabliertem Mittelstand und Großunternehmen ist sehr vielfältig: BASF, Deutsche Post und Fraunhofer Ventures sind nur einige Beispiele. „Das Vernetzen von unterschiedlichen Akteuren ist tief in der DNA des HTGF verankert. Etablierte Unternehmen und Start-ups können sehr viel voneinander lernen. Beide können von engen Partnerschaften miteinander erheblich profitieren“, betont Dr. Alex von Frankenberg, Managing Partner des HTGF.

Rund 60 Teilnehmer aus dem bundesweiten Investorenkreis des HTGF diskutieren während der beiden Veranstaltungstage über Trends und Entwicklungen in der Gründerszene, die eine zunehmend wichtigere Rolle in der Wirtschaft spielen. Denn die Mehrzahl der Start-ups beherbergt wertvolle, zukunftsweisende Ideen und Impulse, die das Potenzial haben, ihre Branche voranzutreiben. „Es liegt an uns, das Unternehmertum zu fördern und den Fortschritt von Start-ups durch konstruktive Zusammenarbeit mitzugestalten“, erläutert Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe, das Engagement beim HTGF. In 2016 hat das Oldenburger Chemieunternehmen mit chembid, der weltweit größten Metasuchmaschine für Chemikalien und Kunststoffe, sogar selbst ein Start-up gegründet. „Es ist eine Frage der Zeit, bis auch der europäische Chemikalienmarkt nach und nach digitalisiert wird – dann sind wir am Markt schon präsent“, begründet Thalmann den Schritt.

Auch der Energie- und Telekommunikationsanbieter EWE sieht die Zukunft in automatisierten und digitalen Angeboten, die Kunden einen wirklichen Mehrwert bieten und ohne großen Aufwand umzusetzen sind. „Wir nutzen die Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung heute bieten für innovative Lösungen und effizientere Prozesse. So stellen wir EWE nachhaltig und zukunftsorientiert auf“, so EWE Vorstand Technik, Dr. Urban Keussen. Die Oldenburger EWE AG hat kürzlich in mehrere Start-ups rund um die Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft investiert und auch eigene innovative Projekte wie gridlux gegründet, das Planungsprozesse im Glasfaserausbau massiv beschleunigt und kosteneffizienter gestaltet.

CEWE ist Vorreiter im industriellen Fotofinishing und investiert seit Jahren in neue Tech-nologien und Innovationen. Aktuell ist CEWE mit dem eigens gegründeten Mobile & Artificial Intelligence Campus (MAIC) in verschiedenen Forschungsfeldern aktiv. So werden hier KI-basierte Systeme entwickelt, die die Kunden bei ihrer Bestellung unterstützen. Auch mit der Beteiligung am HTGF soll diese Vorreiterrolle weiter ausgebaut werden. „Mit dem HTGF haben wir ein starkes Netzwerk, um junge und chancenreiche Technologie-Unternehmen zu unterstützen“, betont CEWE Vorstand Thomas Mehls. „Darüber hinaus bietet uns der Fonds die Chance, mit einzelnen Start-ups auch über unser Engagement im HTGF hinaus Synergien einzugehen.“

 

Pressekontakt EWE:

Mathias Radowski
Tel. 0441 4805-18 57
E-Mail: Mathias.Radowski@ewe.de
www.ewe.de

 

Pressekontakt CEWE:

Christian Stamerjohanns
Tel. 0441 404-13 39
E-Mail: christian.stamerjohanns@cewe.de
www.cewe.de

Pressekontakt BÜFA:

Dr. Anette Koch-Wegener
Tel.: 0441 9317-175
E-Mail: anette.koch-wegener@buefa.de
www.buefa.de

(Auf dem Foto v.l.n.r.: Dr. Urban Keussen, EWE Vorstand Technik, Thomas Mehls, CEWE Vorstand, Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer BÜFA-Gruppe und Dr. Alex von Frankenberg, Managing Partner des HTGF)

BÜFA Composite Systems erhält erneut AVK Innovationspreis

Neues Spezialharzsystem überzeugt Jury des AVK´s (Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.)

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr ist BÜFA Composite Systems erneut Preisträger des  AVK Innovationspreis in der Kategorie „Innovative Produkte / Bauteile bzw. Anwendungen“. Im Rahmen der Composites Europe am 10. September 2019 in Stuttgart hat das in Rastede ansässige Unternehmen die Auszeichnung für ein neu entwickeltes und einzigartiges Spezialharzsystem erhalten.

Das BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A übertrifft die bisher im Markt erhältlichen Systeme in puncto Nachhaltigkeit und perfekte Oberfläche bei glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK)-Bauteilen. Zum einen wird die Oberflächenwelligkeit bei Anwendung des innovativen Harzsystems um ein Vielfaches reduziert. Bisher mit bloßem Auge erkennbare Metallinserts, Lochungen, Fließkanäle oder Stöße von Sandwichkernen, die in den Bauteilen verarbeitet werden, zeichnen sich nicht mehr ab. Zum anderen weist das Harzsystem neben hervorragenden mechanischen Eigenschaften und exzellenter Haftung zu weiter verwendeten Substraten einen sehr geringen Schrumpf auf: Nach Aushärtung beträgt dieser statt bisher 2 Prozent nur noch minimale 0,04 Prozent und führt zu einer besonders homogenen Oberfläche. Positiver Effekt der geringen Schwindung ist auch, dass die übliche Spannung in den Composite-Bauteilen massiv reduziert wird. Diese außergewöhnlichen Eigenschaften sind durch den Einsatz eines speziell entwickelten Low-Profile-Additivs in einer Epoxid-Vinylester-Rezeptur erreicht worden.

Im Vergleich zu anderen vergleichbaren, handelsüblichen  Produkten besitzt das BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A gerade mit Blick auf Nachhaltigkeit zusätzliche Vorteile: Direkt nach Auftragen des Gelcoats wird das Spezialharz unter Vakuum in die Faserlagen in die geschlossene Form injiziert. Aufgrund der geringen Viskosität eignet sich BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A ideal für dieses sogenannte Resin Transfer Moulding (RTM)-Verfahren. Der geschlossene Herstellungsprozess dient einerseits dem Schutz von Mensch und Umwelt und ermöglicht andererseits bessere Bauteilqualitäten und schnellere Zykluszeiten bei Minimierung von Fehlerquellen, Ausschuss und Nacharbeiten.

Neben der Zeitersparnis besitzt das BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A einen weiteren Pluspunkt: Bei der Verarbeitung des Spezialharzes kann auf Materialen verzichtet werden, die bislang im Laminataufbau notwendig waren, beispielsweise ein Barriercoat oder Vlieseinlagen.  In der Folge lassen sich Emissionen von bis zu 50 Prozent, Produktionszeit um 25 Prozent sowie Rohstoffe und Abfälle stark reduzieren.

Aufgrund der mechanischen Produkteigenschaften, des effizienten und ökologischen Herstellungsprozesses sowie der hohen Oberflächen-Qualität von GFK-Bauteilen mit BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A ist BÜFA Composite Systems mit dem AVK Innovationspreis 2019 ausgezeichnet worden.

Mehr über das innovative Produkt erfahren Sie auf www.buefa.de.

BÜFA Composite Systems receives AVK Innovation Award again

The new special resin system wins over the AVK judges (Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V.)

Following its success over the past year, BÜFA Composite Systems has once again won the AVK Innovation Award in the “Innovative Products/Components or Applications” category. During Composite Europe, held on 10 September 2019 in Stuttgart, the Rastede-based company received the award for its unique and newly developed special resin system.

BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A surpasses other systems currently available on the market in terms of sustainability and its ability to produce flawless surfaces on glassfibre-reinforced plastic (GRP) components. The innovative resin system reduces surface waviness many times over. This means that marks on components that were previously visible to the naked eye, such as metal inserts, perforations, flow channels or sandwich core indentations, are no longer apparent. Furthermore, the resin system not only has exceptional mechanical properties and excellent adhesion to substrates applied subsequently, but also exhibits very low shrinkage: the system has a cure shrinkage of just 0.04 per cent instead of the previous 2 per cent, resulting in an extraordinarily homogeneous surface. Another positive effect of the low shrinkage is that it hugely reduces the level of strain usually seen in composite components. These exceptional properties are achieved by using a specially developed low-profile additive to a epoxy vinyl ester formulation.

Compared with other similar products that are commercially available, BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A also provides additional benefits when it comes to sustainability: the special resin is injected under vacuum into a closed mould carrying fibre layers immediately after the gelcoat has been applied. Due to its low viscosity, BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A is ideal for the resin transfer moulding (RTM) process. This closed-mould manufacturing process not only protects human health and the environment but also ensures higher component quality and faster cycle times, while minimising sources of faults, scrap and the need to rework products.

Besides saving time, BÜFA® Resin VE RTM 6520 Class A offers yet another advantage: processing the special resin does not require materials that have previously been needed in a laminate structure, such as a barrier coat or non-woven liners.  As a result, emissions can be cut by up to 50 per cent and production time by 25 per cent while the amount of raw materials needed and waste generated are greatly reduced.

Thanks to the mechanical properties of its products, its efficient and environmentally friendly manufacturing process, and the high surface quality it produces on GRP components, BÜFA®-Resin VE RTM 6520 Class A has helped BÜFA Composite Systems secure the AVK Innovation Award 2019.

Visit www.buefa.de/en to find out more about this innovative product.

16 Auszubildende starten bei BÜFA ins Berufsleben

Fachkräftesicherung gewinnt auch bei der Ausbildung an Bedeutung

16 Auszubildende und ein Jahrespraktikant wurden am 1. August bei BÜFA willkommen geheißen. An drei Standorten in Oldenburg, Hude-Altmoorhausen und Rastede-Liethe sowie in Kooperation mit Covestro Oldenburg bildet das mittelständische Chemieunternehmen aktuell insgesamt 44 Auszubildende aus. In acht Berufen erhalten die jungen Menschen eine mehrfach ausgezeichnete, gut strukturierte und zukunftsorientierte Ausbildung bei BÜFA.

Sabine Hinrichs, Ausbildungsleiterin bei der BÜFA, und die Ausbildungsbeauftragten begrüßten die neuen Auszubildenden herzlich in der BÜFA Holding. „Mit einem gelungenen Mix aus Aus- und Weiterbildung wollen wir unserem Nachwuchs gute berufliche Perspektiven aufzeigen und sie frühzeitig an unser Unternehmen binden“, erläutert Hinrichs. „Denn  Fachkräftesicherung beginnt bei der Ausbildung“, so die Ausbildungsleiterin weiter.

Aus diesem Grund bildet das Oldenburger Chemieunternehmen von Beginn an auch im neuen Ausbildungsgang „Kaufmann/-frau im E-Commerce“ aus, der erst im vergangenen Jahr eingeführt worden ist.

Darüber hinaus bietet BÜFA neben einer prozessorientierten Ausbildung auch zahlreiche Zusatzqualifizierungen der Berufsschulen wie beispielsweise den Europakaufmann (m/w/d), die Fachkraft im Im- und Export (m/w/d) oder auch die Möglichkeit, den Lernhorizont durch Auslandsaufenthalte zu erweitern.

„Wir wollen die jungen Menschen optimal auf ihre berufliche Karriere vorbereiten und dazu gehört nicht nur die fachliche Ausbildung. Uns ist es wichtig, dass wir unseren Fach- und Führungskräften von morgen auch Strategien zur persönlichen Entwicklung, körperlichen und geistigen Gesunderhaltung sowie zum Aufbau sozialer Kompetenzen mit auf den Weg geben“, erläutert Hinrichs das umfassende Ausbildungskonzept der BÜFA.