BÜFA erhält Sonderpreis für innovative Produktlösung „DIAS-OL“

Jury der Fachzeitschrift WRP würdigt Entwicklung des desinfizierenden Reinigungsverfahrens für Textilreinigungsmaschinen

2021 hat BÜFA ein Desinfektionsmittel zur Behandlung von Textilien auf den Markt gebracht, das vollumfänglich auch gegen Corona-Viren wirksam ist. BÜFA DIAS-OL („Desinfection in all solvents“) ist das Ergebnis intensiver Forschung gemeinsam mit weiteren Unternehmen.

Seit der Markteinführung von BÜFA DIAS-OL gibt es weltweit überhaupt erstmals ein Desinfektionsreinigungsverfahren für Textilreinigungsmaschinen. Im Zuge der Corona-Pandemie gaben Branchenverbände der Textilreinigung im April 2020 den Impuls, ein Desinfektionsmittel für alle gängigen Lösemittel in der Textilreinigung zu entwickeln.

Das von BÜFA ins Leben gerufene Forschungsteam entwickelte in Kooperation mit anderen Unternehmen in Rekordzeit BÜFA DIAS-OL. Das Produkt inaktiviert bei korrekter Anwendung alle Arten behüllter Viren, zu denen auch das Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen Mutanten gehören. Durch die Verwendung der innovativen Produktlösung in einem speziellen Badverfahren lassen sich behüllte Viren, Bakterien und Hefepilze schon bei niedrigen Temperaturen und kurzer Einwirkzeit farb- und faserschonend beseitigen.

Für diese Entwicklung erhält BÜFA nun den WRP-Star in der Kategorie „Innovative Lösung“. „Es ist eine große Ehre, den Preis für dieses innovative Produkt entgegennehmen zu dürfen, das in einer beispiellosen Kooperation entwickelt wurde“, freut sich Dr. Alexander Rohde, Team Forschung und Entwicklung bei BÜFA Reinigungssysteme.

Die Markteinführung von BÜFA DIAS-OL war der erste Schritt. In enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der gesamten Branche arbeitet das BÜFA-Forschungsteam nun daran, das Produkt zukunftssicher aufzustellen. Das bedeutet, kontinuierliche Normungsarbeit zu leisten.

Der WRP Star wird jedes Jahr von der Fachzeitschrift WRP (Wäscherei + Reinigungspraxis) ausgelobt. Mit dem Preis würdigt WRP vorbildliche Textilpflegebetriebe. Zu den Gewinnern gehören Wäschereien, Textilservicedienstleistern und Reinigungen, die sich in unterschiedlichen Kategorien auszeichnen.

Dr. Alexander Rohde mit dem WRP-Preis und dem Produkt DIAS-OL

BÜFA receives special prize for innovative product solution „DIAS-OL“
Jury of the trade journal WRP honours development of disinfecting cleaning process for textile cleaning machines

In 2021, BÜFA launched a disinfectant for the treatment of textiles that is also fully effective against corona viruses. BÜFA DIAS-OL („Disinfection in all solvents“) is the result of intensive research in cooperation with other companies.

Since the market launch of BÜFA DIAS-OL, there has been a disinfection cleaning process for textile cleaning machines for the first time anywhere in the world. In the wake of the Corona pandemic, textile cleaning industry associations gave the impetus in April 2020 to develop a disinfectant for all common solvents used in textile cleaning.

The research team set up by BÜFA developed BÜFA DIAS-OL in cooperation with other companies. When used correctly, the product inactivates all types of enveloped viruses, including the coronavirus SARS-CoV-2 and its mutants. By using the innovative product solution in a special bath process, enveloped viruses, bacteria and yeast fungi can be removed even at low temperatures and for a short time, without damaging colours or fibres.

For this development, BÜFA now receives the WRP Star in the category „Innovative Solution“. „It is a great honour to be able to accept the award for this innovative product, which was developed in an unprecedented cooperation,“ says a delighted Dr Alexander Rohde, Research and Development Team at BÜFA Reinigungssysteme.

The market launch of BÜFA DIAS-OL was the first step. In close cooperation with partners from the entire industry, the BÜFA research team is now working on making the product future-proof. This means doing continuous standardisation work.

The WRP Star is awarded every year by the trade journal WRP (Wäscherei + Reinigungspraxis). With the award, WRP recognises exemplary textile care companies. Winners include laundries, textile service providers and dry cleaners who excel in various categories.

BÜFA setzt Wachstum in 2021 fort

Positive Geschäftsdynamik aufgrund guter Rohstoffverfügbarkeit und Lagerkapazität 

Nachhaltigkeit wird auf allen Ebenen stark vorangetrieben 

Das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA hat im Geschäftsjahr 2021, das nach wie vor unter dem Einfluss der weltweiten Corona-Pandemie stand, eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung verzeichnen können. Dazu beigetragen haben gute Verfügbarkeiten von Rohstoffen und hohe Lagerkapazitäten trotz der internationalen Lieferengpässe. So konnte die BÜFA-Gruppe ihre Kunden durchgängig mit Produkten und Dienstleistungen versorgen. Im laufenden Geschäftsjahr bleibt die Situation aber hinsichtlich der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Rohstoffen und Handelswaren durch gestörte Lieferketten weiterhin herausfordernd.

Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA-Gruppe konnte im Vergleich zu 2020 deutlich von 244 Mio. EUR auf 343 Mio. EUR gesteigert werden. Die Absatzmengen haben sich im vergangenen Geschäftsjahr um rund 10 Prozent auf 251 tausend Tonnen erhöht. Das ordentliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 26 Mio. EUR. Zugleich ist BÜFA nach wie vor solide finanziert. Die Eigenmittelquote liegt auf Gruppenebene bei rund 50 Prozent der Bilanzsumme.

„Wir haben die vielen Widrigkeiten der Pandemie gut bewältigt und uns über die Unternehmensgruppe hinweg mit unterschiedlichen Ausprägungen positiv entwickelt “, resümiert Felix Thalmann, vorsitzender Ge­schäfts­führer der BÜFA-Gruppe. Während das Chemiehandelsgeschäft und der Composite-Bereich zulegen konnten, blieb die Entwicklung bei BÜFA Reinigungssysteme auch aufgrund von pandemisch bedingten Marktschwierigkeiten zunächst verhalten. „In allen Geschäftsfeldern mussten wir zudem die enormen Preissteigerungen bei den Rohstoffen zum Teil auch an unsere Kunden weitergeben“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke.

Insgesamt will BÜFA in den kommenden Jahren aber sein organisches Wachstum beschleunigen. „Gemeinsam mit unseren Beschäftigten haben wir dafür schon die Weichen gestellt. Aufgrund unserer Standorterweiterungen haben wir die Möglichkeiten für große Lagerkapazitäten sowie gute Verfügbarkeiten von Rohstoffen und damit für eine resilientere Lieferkette geschaffen. Diese Wettbewerbsvorteile wollen wir auch künftig erfolgreich nutzen“, erläutert Thalmann.

So zeigt sich das Geschäft von BÜFA im laufenden Jahr bisher dynamisch. Die Nachfrage war in allen Geschäftsbereichen in den vergangenen Monaten hoch. Welche Folgen neben der strikten Null-Covid Strategie Chinas der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben wird, bleibt jedoch abzuwarten. „In der Vergangenheit waren die Ukraine und Russland sowohl Absatz- als auch Bezugsgebiete. Hier haben wir nach dem russischen Überfall auf die Ukraine keine neuen Geschäfte mehr mit Russland abgeschlossen“, berichtet Ramke. Durch beide politischen Entwicklungen steigen aber immens die Preise für Energie und Rohstoffe. „Dadurch geraten nicht nur die Margen zusehends unter Druck, sondern auch die immer höheren Logistikkosten bereiten Sorgen“, führt Ramke weiter aus.

Trotz der schwierigen weltpolitischen Rahmenbedingungen konzentriert sich das Oldenburger Familienunternehmen weiter auf ein bedeutendes Thema unserer Zeit – die Nachhaltigkeit. Bereits in 2021 hat BÜFA durch Kompensationsmaßnahmen die Emissionen im direkten Einflussbereich an den deutschen Standorten klimaneutral gestellt. „Es war klar, dass Kompensieren nur ein erster Schritt sein würde“, betont Thalmann. Um die Klimaneutralität und die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu erreichen, habe sich BÜFA mit neuen internen Projekten ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesteckt.

Zum einen hat BÜFA begonnen, Produkte mit dem Product Carbon Footprint (PCF) zu bewerten. Mit dem PCF wird der Beitrag eines Produktes zum Klimawandel entlang seines gesamten Lebenszyklus gemessen und Transparenz geschaffen über die damit verbundenen Treibhausgasemissionen. Darüber hinaus wurde ein Screening des Rohstoffportfolios im Bereich Chemicals vorgenommen, das anhand von intern festgelegten Kriterien den Einfluss auf Mensch und Umwelt aufzeigt. Zudem werden für die Geschäftsfelder Cleaning und Composites ebenfalls Standards für Produkte definiert, um ökologische Aspekte besser einordnen und Zukunftsindustrien mit innovativen Produktlösungen unterstützen zu können.

Zum anderen setzt BÜFA verstärkt erneuerbare Energien ein. „Wir beziehen nicht nur Strom aus regenerativen Quellen, wir erzeugen bereits selbst Strom durch die Installation einer Photovoltaikanlage an unserem Standort BÜFA Reinigungssysteme in Oldenburg“, schildert Thalmann. Neben der Solarenergie ist auch geplant, künftig intensiver Windkraft zu nutzen. So ist das Oldenburger Chemieunternehmen hier in konkreten Gesprächen mit dem Landwirt Christian Meyer-Hullmann, um gemeinsam einen Energiepark in Rastede zu betreiben.

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit dem verantwortungsvollen Umgang der Ressource Wasser. „In der Konsequenz heißt das für BÜFA, nicht nur Wasser einzusparen und Abwasser zu reduzieren, sondern an unseren Standorten abwasserfrei zu produzieren“, gibt Thalmann abschließend eine Perspektive in zukünftige, nachhaltige Produktionsverfahren bei BÜFA.

 

Positive business momentum due to good raw material availability and storage capacity. Sustainability is strongly promoted at all levels

The Oldenburg-based chemical company BÜFA was able to report positive sales and profit development in fiscal year 2021, which continued to be impacted by the global corona pandemic. Good availability of raw materials and high storage capacities contributed to this despite the international supply bottlenecks. As a result, the BÜFA Group was able to supply its customers with products and services throughout. In the current fiscal year, however, the situation remains challenging with regard to the availability and supply capability of raw materials and merchandise due to disrupted supply chains. 

Compared to 2020, the consolidated group sales of the BÜFA Group increased significantly from EUR 244 million to EUR 343 million. Sales volumes increased by around 10 percent to 251 thousand tons in the past fiscal year. Ordinary results before interest and taxes (EBIT) amounted to EUR 26 million.  At the same time, BÜFA continues to be solidly financed. The equity ratio at group level is around 50 percent of total assets.

„We have managed the many adversities of the pandemic well and have developed positively throughout the Group with varying degrees of success,“ sums up Felix Thalmann, Chairman and CEO of the BÜFA Group. While the chemical trading business and the composites sector were able to grow, the development at BÜFA Reinigungssysteme initially remained subdued, also due to pandemic-related market difficulties. „In all business areas, we also had to pass on some of the enormous price increases for raw materials to our customers,“ adds Commercial Director Ralf Ramke. 

Overall, however, BÜFA intends to accelerate its organic growth in the coming years. „Together with our employees, we have already set the course for this. Due to our site expansions, we have created the possibilities for large storage capacities as well as good availability of raw materials and thus for a more resilient supply chain. We want to continue to successfully exploit these competitive advantages in the future,“ explains Thalmann. 

Thus, BÜFA’s business has been dynamic so far this year. Demand has been high in all business areas in recent months. However, it remains to be seen what consequences Russia’s war of aggression on Ukraine will have in addition to China’s strict zero-covid strategy. „In the past, Ukraine and Russia were both sales and supplier areas. Here, after the Russian invasion of Ukraine, we no longer did any new business with Russia,“ Ramke reports. However, as a result of both political developments, prices for energy and raw materials are rising immensely. „This not only puts margins under increasing pressure, but the ever higher logistics costs are also a cause for concern,“ Ramke continues.

Despite the difficult global political conditions, the Oldenburg family-owned company continues to focus on an important topic of our time – sustainability. As early as 2021, BÜFA has already made emissions in its direct sphere of influence at its German sites climate-neutral through compensation measures. „It was clear that compensating would only be a first step,“ emphasizes Thalmann. To achieve climate neutrality and the transformation to a circular economy, he says BÜFA has set itself ambitious sustainability goals with new internal projects.

For one, BÜFA has started to evaluate products with the Product Carbon Footprint (PCF). The PCF measures a product’s contribution to climate change along its entire life cycle and creates transparency about the associated greenhouse gas emissions. In addition, a screening of the raw material portfolio in the Chemicals business unit was carried out, which uses internally defined criteria to show the impact on people and the environment. In addition, standards for products are also being defined for the Cleaning and Composites business units in order to better classify ecological aspects and support future industries with innovative product solutions.

On the other hand, BÜFA is increasingly using renewable energies. „We not only obtain electricity from renewable sources, we already generate electricity ourselves by installing a photovoltaic system at our BÜFA Reinigungssysteme site in Oldenburg,“ Thalmann describes. In addition to solar energy, there are also plans to make more intensive use of wind power in the future. For example, the Oldenburg-based chemical company is in concrete talks with farmer Christian Meyer-Hullmann about jointly operating an energy park in Rastede.   Another project is concerned with the responsible use of water as a resource. „Consequently, for BÜFA this means not only saving water and reducing wastewater, but also producing without wastewater at our sites,“ concludes Thalmann, giving a perspective on future sustainable production processes at BÜFA. 

BÜFA Chemikalien und das innovative Start-Up Ferr-Tech bündeln Kräfte für umweltfreundliche Wasseraufbereitung

Oldenburger Chemikalienhändler ist der offizielle Vertriebspartner und Distributor für umweltfreundliche Produktneuheit FerSol®

Am Dienstag, den 26. April 2022, machten Natascha Fontanella, Geschäftsführerin von BÜFA Chemikalien sowie Judith le Fèvre und Richard Bruins, Co-Inhaber von Ferr-Tech aus dem niederländischen Meppel, mit der Vertragsunterzeichnung ihre Kooperation offiziell. BÜFA Chemikalien ist der offizielle Vertriebspartner des neuen Oxidationsmittels FerSol® für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das innovative Produkt basiert auf dem weltweit effektivsten Oxidationsmittel für die Wasseraufbereitung – Ferrat-VI. In der Vergangenheit war es nicht möglich, Ferrat-VI auf stabile und nachhaltige Weise herzustellen. Das Start-Up Ferr-Tech hat als erstes Unternehmen ein Produktionsverfahren entwickelt, dass dies nun ermöglicht.

Gemeinsam für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft

FerSol® reinigt Restwasser so, dass produzierende Betriebe es größtenteils in ihren Prozessen wiederverwenden können. Somit unterstützt das innovative Produkt einen nachhaltigen Wasserkreislauf in industriellen Prozessen. Unternehmen verschiedener Industrien können ökologischer und energieeffizienter arbeiten. Durch den nachhaltigen Kreislauf werden die Abwasserkosten gesenkt; darüber hinaus sparen Unternehmen Chemikalien und Energie ein, da die Reinigung des Wassers mit niedrigeren Temperaturen erfolgen kann. Das patentierte FerSol® ist dabei im Gegensatz zu den üblicherweise für die Wasseraufbereitung verwendeten Chemikalien umweltfreundlich bei gleichbleibender Effektivität. Unabhängige, offizielle Tests bestätigten, dass FerSol® keine schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Umwelt hat.

„BÜFA und Ferr-Tech stützen sich auf gemeinsame Werte und drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Wirtschaft und Soziales. Zudem ergänzen sich die Stärken beider Partner – Ferr-Tech mit ihrer innovativen Technologie und BÜFA mit einem starken Distributionsnetzwerk“, so kommentiert Natascha Fontanella, Geschäftsführerin von BÜFA Chemikalien die neue Partnerschaft.

Nachhaltigkeit im Fokus                                          

Nachhaltigkeit ist sowohl bei BÜFA als auch bei Ferr-Tech fest in der Firmenphilosophie verankert. Diese gleiche Ausrichtung war ausschlaggebend für den offiziellen Abschluss der Kooperation. Judith le Fèvre, Co-Inhaberin von Ferr-Tech: „Unsere Expertise liegt in der Herstellung und Weiterentwicklung des Produkts. Deshalb haben wir einen Vertriebspartner gesucht, der ebenfalls Wert auf Nachhaltigkeit und umweltschonende Chemie legt. BÜFA ist in dieser Hinsicht ein wertvoller Partner mit einem erfahrenen, kompetenten Außendienst.“ Das Produkt ist ab sofort für BÜFA-Kunden verfügbar, die außerdem von dem gemeinschaftlichen KnowHow profitieren – von der professionellen Beratung, über die Analyse bis hin zur individuellen Empfehlung.

Über Ferr-Tech

Ferr-Tech ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Ferrat-(VI)-Anwendungen für die industrielle AbwasserAufbereitung. Durch ein patentiertes Verfahren macht Ferr-Tech die Verwendung von Ferrat-(VI)-Produkten für die (Abwasser-)Industrie verfügbar. Vom Hauptsitz in Meppel aus betreibt Ferr-Tech ein Wasserlabor und bietet hochwertige Tests, Experimente und Analysen für Kunden an. Weitere Informationen zu Ferr-Tech sind unter www.ferr-tech.com abrufbar.

Über BÜFA Chemikalien

BÜFA Chemikalien ist eine eigenständige Tochtergesellschaft der BÜFA-Gruppe mit Sitz in Hude bei Oldenburg. Das Traditionsunternehmen bietet eine Vielzahl an chemischen Produkten für verschiedenste industrielle Anwendungen und Branchen an. Hierzu gehören unter anderem Wasch- und Reinigungsmittelhersteller, Farben- und Lackproduzenten sowie die Agrar- und Lebensmittelbranche. Zudem liegt der Fokus auf einem wachsenden umweltfreundlichen Produktportfolio. Ergänzt wird das vielfältige Angebot durch umfassende Zusatzleistungen wie z.B. die Lohnabfüllung, das Warehousing-Angebot und die Logistik in Verbindung mit höchster Produktsicherheit. Weitere Informationen zum breiten Produktsortiment und den Services gibt es unter www.buefa-chemicals.de.

Nachhaltigkeitsbericht 2021

Nachhaltigkeit steht bei BÜFA weiterhin im Fokus. 2020 war geprägt durch die Coronapandemie: Auswirkungen der globalen Krise zeigten sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft und ein „Weiter-so-wie-vorher“ wird es auch nach der Pandemie nicht geben. Zeitweilig hatte die Pandemie als Nebeneffekt sogar verringerte CO2-Emissionen aufgrund eingeschränkter Mobilität. Doch auch nach der Krise brauchen wir langfristige Ziele und nachhaltige Maßnahmen. Deshalb setzt BÜFA auf nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse, um das Thema Nachhaltigkeit auf allen Ebenen und an allen BÜFA-Standorten voranzutreiben.

In unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht finden sich alle Maßnahmen und Projekte der BÜFA-Gruppe aus den strategischen Bereichen Nachhaltigkeit, Innovationen und Digitalisierung. Der Bericht ist abrufbar auf der Unternehmenswebsite.

Produktinnovation bei BÜFA Reinigungssysteme

BÜFA DIAS-OL – Ein neuartiges Desinfektionsmittel für die Textilreinigung, das Keime auf den Textilien entfernt.

Es ist eine Innovation und das Ergebnis intensiver Forschung und Entwicklung: Mitte März hat BÜFA Reinigungssysteme mit BÜFA DIAS-OL („Desinfection in all solvents“) ein Desinfektionsmittel zur Behandlung von Textilien auf den Markt gebracht. Ab sofort gibt es erstmals ein Desinfektionsreinigungsverfahren für Textilreinigungsmaschinen.

Bisher gab es im Bereich der Textilreinigung keine existierenden Standards, Normen oder Wirkstoffe zur Desinfektion. Im Zuge der Corona-Pandemie gaben Branchenverbände der Textilreinigung im April 2020 den Impuls, ein Desinfektionsmittel für alle gängigen Lösemittel in der Textilreinigung zu entwickeln. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen gründete BÜFA Reinigungssysteme ein Forschungsteam, das mit viel Expertise in die Produktentwicklung ging. Anhand von zukünftigen Erfahrungswerten wird das Forschungs- und Entwicklungsteam das Produkt stetig optimieren.

In Rekordzeit konnte das Problem „gelöst“ werden. Ein Produkt, das bei korrekter Anwendung alle Arten behüllter Viren zerstört. Zu diesen zählen auch das Coronavirus SARS-CoV-2 und dessen Mutanten.

Durch die Verwendung von DIAS-OL in einem speziellen Badverfahren lassen sich behüllte Viren, Bakterien und Hefepilze schon bei niedrigen Temperaturen farb- und faserschonend beseitigen.

Die Wirksamkeit dieser Produktneuheit bestätigen unabhängige Labore, die das Produkt nach EN 1276 und EN 13727 (Bakterien), EN 1650 und EN 13624 (Hefen) sowie EN 14476 (behüllte Viren) geprüft haben.

Weitere Informationen zum Produkt sind unter https://www.buefa.de/de/cleaning/produkte/waescherei-textilreinigung/buefa-dias-ol/ abrufbar.

Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Neue Azubi-Firma bei BÜFA – Launch des Onlineshops gruene-tierwelt.de

2020 wurden die BÜFA-Auszubildenden zu Gründern und haben ihr eigenes Start-Up ins Leben gerufen, das die drei strategischen Handlungsfelder Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit von BÜFA vereint. Nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitungen ist der Onlineshop www.gruene-tierwelt.de heute, am 2. November 2020, live gegangen. Im Shop finden Kunden ab sofort ökologische Tierpflege- und Haltungsprodukte. Konzept, Logistik, Einkauf oder auch die Gestaltung und Vermarktung des Onlineshops – in allen Bereichen des jungen Unternehmens waren und sind die jungen Gründer federführend.

Die neue Azubi-Firma ist ab sofort Bestandteil der Ausbildung bei BÜFA. Das etablierte Ausbildungskonzept des Oldenburger Familienunternehmens, das mit zahlreichen Maßnahmen stark auf die Entwicklung von Eigenverantwortung und Selbständigkeit der Lernenden zielt, wird nun um einen innovativen Ansatz erweitert. In kleinerem Rahmen erfahren die Berufseinsteiger, was es bedeutet ein Unternehmen zu gründen und zu führen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachabteilungen stehen ihnen dabei jederzeit beratend zur Seite. Auf diese Weise werden die Fach- und Führungskräfte von morgen optimal auf ihren weiteren Weg vorbereitet. Weitere Informationen zur Ausbildung bei BÜFA sind auf der Karriere-Seite abrufbar.