BÜFA und Leuphana Universität veranstalten Nachhaltigkeitsworkshop

Angehende Nachhaltigkeitsmanager:innen der Lüneburger Universität erarbeiten Zukunftslösungen für mehr unternehmerische Nachhaltigkeit

Nachdem BÜFA im letzten Jahr seine deutschen Standorte in einem ersten Schritt durch Kompensationsmaßnahmen klimaneutral stellen konnte, setzt das Oldenburger Familienunternehmen 2022 seine Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit fort: BÜFA ist Praxispartner des aktuellen Abschlussjahrgangs des MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg und somit Themengeber für den Abschlussworkshop der Studierenden. Im Rahmen eines einwöchigen digitalen Workshops haben 23 angehende Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten in Gruppen maßgeschneiderte Strategien und Maßnahmen erarbeitet. Das Ziel: Nachhaltigkeit bei BÜFA mit praxisnahen Konzepten für die verschiedenen Geschäfts- und Tätigkeitsfelder beflügeln. Ihre Ansätze und Handlungsempfehlungen präsentierten die Studierenden am Ende der Woche einer Jury mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen: Felix Thalmann (BÜFA-Geschäftsführer), Dr. Stephan Göttke (Chief Business Development Officer), Dr. Karsten Hurrelmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Geschäftsführer Netzwerk Innovation und Gründung im Klimawandel (NIK)) und Renate Klingenberg (stellv. Geschäftsführerin Verband der Chemischen Industrie e. V. Landesverband Nord (VCI Nord)).

Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis

Der Abschlussworkshop ist einer der Höhepunkte des Weiterbildungsstudiengangs MBA Sustainability Management. Die Studierenden wenden die während des Studiums erlernten Konzepte und Methoden an, um für Unternehmen reale Nachhaltigkeitsprobleme zu lösen. Im Idealfall reduzieren die Lösungen nicht nur negative ökologische und soziale Auswirkungen, sondern stärken zugleich die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. „Der Abschlussworkshop ist für unsere MBA-Studierenden eine Feuertaufe, von der aber auch die Partnerunternehmen durch die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis profitieren. BÜFA hat dies intensiv genutzt und die Veranstaltung ‚von ganz oben‘ begleitet: Sowohl der CEO wie auch der Chief Business Developer des Unternehmens haben sich viel Zeit genommen und die Ergebnisse mit den Studierenden diskutiert“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger, Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg. Mit ihrer während des MBA erlernten Expertise haben die Studierenden die drei BÜFA-Geschäftsfelder Chemicals, Cleaning und Composites sowie das Reporting und die Kommunikation im Bereich Nachhaltigkeit analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. „Für uns sind der Blick von außen sowie die speziell für BÜFA entwickelten Maßnahmen besonders spannend. Obwohl wir schon viel erreicht haben, befinden wir uns in einem fortlaufenden Prozess. BÜFA ist im Wandel und wir wollen unsere Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft nachhaltig und transparent angehen“, so Felix Thalmann, Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe.

Eine der ersten Maßnahmen aus dem Workshop wird beispielsweise sein, den Nachhaltigkeitsbericht von BÜFA für das kommende Jahr 2023 neu aufzubauen und hier die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) stufenweise zu integrieren. Die Einbindung der SDGs bedeutet für BÜFA eine fokussierte Weiterentwicklung aller bisherigen Nachhaltigkeitsmaßnahmen und lässt eine noch verständlichere, klare Beurteilung der Unternehmenstätigkeiten zu.

Heute für morgen managen: MBA Sustainability Management

Der MBA Sustainability Management am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg qualifiziert Studierende berufsbegleitend, nachhaltige Lösungen für Unternehmen und Organisationen zu entwickeln und umzusetzen. Der 2003 von Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger eingeführte Studiengang bereitet Absolvent*innen als weltweit erster universitärer „Green MBA“ darauf vor, reale Nachhaltigkeitsprobleme wirksam zu lösen und zugleich den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens zu stärken. Das Themenspektrum reicht vom Nachhaltigkeitsmanagement & Digitalisierung über Nachhaltigkeitsmarketing bis hin zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.leuphana.de/institute/csm.html.

CSM-Logo

BÜFA investiert in European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)

Venture-Capital-Fonds unterstützt als wichtiges Finanzinstrument die Erreichung der europäischen Klimaziele im Rahmen des EU-Green Deal

Beteiligung für BÜFA ein konsequenter Schritt, innovative, nachhaltige Impulse zu mehr Kreislaufwirtschaft zu erhalten

In der dritten Finanzierungsrunde beteiligt sich BÜFA am European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Der in 2020 gegründete Venture-Capital-Fonds stellt Finanzierungen ausschließlich für innovative Projekte und Unternehmen aus der Bioökonomie und der bioökonomischen Kreislaufwirtschaft in Europa bereit. Damit unterstützt der ECBF die wichtigen Ziele des Europäischen Grünen Deals (European Green Deal), mit zahlreichen Maßnahmen wie dem Fit-for-55-Paket bis 2050 erster klimaneutraler Kontinent zu werden.

Neben Kooperationen und Beteiligungen an Startups sowie eigenen Ausgründungen ist für BÜFA die Investition in den ECBF ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Das Oldenburger Chemieunternehmen, das seine Emissionen im direkten Einflussbereich an den deutschen Standorten in 2021 klimaneutral stellen wird, will langfristig Prozesse, Produkte und Dienstleistungen nachhaltig gestalten.

„Die Nachhaltigkeit wird der Erfolgsfaktor für wettbewerbsfähige, zukunftsgerichtete Unternehmen sein“, zeigt sich Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der BÜFA-Gruppe überzeugt. Neben der eigenen Forschung und Entwicklung sei es auch von elementarer Bedeutung, Impulse von außen zu bekommen. „Mit unserem Engagement beim ECBF erhalten wir ausgezeichnete Einblicke in nachhaltige Innovationen und können frühzeitig erfolgversprechende Trends identifizieren“, so Thalmann weiter.

Gerade der kontinuierliche Austausch zwischen dem ECBF-Management, den Fondsinvestoren und Innovatoren bietet den großen Vorteil, gemeinsam Potenziale und Bedarfe zu erkennen und so zielgenau, auf den Markt abgestimmte Entwicklungen auf den Weg zu bringen.

Aktuell hat der in 2020 gestartete ECBF mit einem Zielvolumen von 250 Millionen Euro bereits knapp 200 Millionen Euro von privaten und öffentlichen Anlegern eingeworben und ist weiterhin für interessierte Investoren geöffnet. Neben dem Leadinvestor der Europäischen Investitionsbank (EIB) sind in den Fonds bereits zwölf finanzgetriebene und strategische Investoren aus fünf verschiedenen Ländern investiert. Darunter zum Beispiel Nestlé, NRW.BANK und Hettich Beteiligungen. In der dritten Auflage haben sich nun neben BÜFA, die Koehler-Gruppe und ein privater Investor am Fonds beteiligt.

„Die Investitionszusage der BÜFA erweitert das Markt Know-how des ECBF enorm, wovon unser Netzwerk, vor allem aber die Bioökonomie Unternehmen in unserem Portfolio profitieren werden. Wir freuen uns jetzt schon auf die konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführender Partner des ECBF, zur Beteiligung von BÜFA.

Seit dem Start des ECBF sind bereits erste Investitionen in Unternehmen erfolgt. Peel Pioneers B.V. etwa veredelt Orangenschalen zu wertvollen Produkten für Anwendungen in Lebensmitteln, Tierfutter und Kosmetika. Aphea.Bio wiederum wurde 2017 gegründet und konzentriert sich auf Produkte, die helfen, den Düngereinsatz zu reduzieren und Pilzkrankheiten bei Mais und Weizen nachhaltig zu bekämpfen.

Mehr Informationen zum ECBF unter www.ecbf.vc

 

BÜFA invests in European Circular Bioeconomy Fund (ECBF)

Venture capital fund as an important financial instrument supports the achievement of European climate targets within the framework of the EU Green Deal

Participation for BÜFA a consistent step towards innovative, sustainable impulses for more circular economy

In its third round of financing, BÜFA is participating in the European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Established in 2020, the venture capital fund provides financing exclusively for innovative projects and companies in the bioeconomy and bioeconomic circular economy in Europe. In this way, the ECBF supports the important goals of the European Green Deal to become the first climate-neutral continent by 2050 with numerous measures such as the Fit for 55 package.

In addition to alliances and investments in startups and its own spin-offs, BÜFA’s investment in the ECBF is another important building block on the road to sustainability at all levels. The Oldenburg-based chemical company, which will neutralize its emissions in its direct sphere of influence at its German sites climate-neutral in 2021, aims to make its processes, products and services sustainable in the long term.

„Sustainability will be the success factor for competitive, future-oriented companies,“ Felix Thalmann, CEO of the BÜFA Group, is convinced. In addition to the company’s own research and development, he said, it is also of elementary importance to receive impulses from outside. „Our involvement with the ECBF gives us excellent insights into sustainable innovations and enables us to identify promising trends at an early stage,“ Thalmann continues.

The continuous exchange between the ECBF management, the fund investors and innovators in particular offers the great advantage of jointly identifying potential and needs and thus launching targeted developments tailored to the market.

Currently, the ECBF, which was launched in 2020 with a target volume of 250 million euros, has already raised almost 200 million euros from private and public investors and is still open to interested investors. In addition to the lead investor, the European Investment Bank (EIB), twelve finance-driven and strategic investors from five different countries have already invested in the fund. Among them are Nestlé, NRW.BANK and Hettich Beteiligungen. In the third edition, BÜFA, the Koehler Group and a private investor have now joined the fund.

„The investment commitment of BÜFA expands the market know-how of the ECBF enormously, from which our network, but especially the bioeconomy companies in our portfolio will benefit. We are already looking forward to a constructive cooperation,“ says Dr. Michael Brandkamp, Managing Partner of the ECBF, about BÜFA’s participation.

Since the launch of ECBF, the first investments in companies have already been made. Peel Pioneers B.V., for example, refines orange peels into valuable products for applications in food, animal feed and cosmetics. Aphea.Bio, on the other hand, was founded in 2017 and focuses on products that help reduce fertilizer use and sustainably combat fungal diseases in corn and wheat.

For more information about the ECBF, visit www.ecbf.vc

Nachhaltigkeitsbericht 2021

Nachhaltigkeit steht bei BÜFA weiterhin im Fokus. 2020 war geprägt durch die Coronapandemie: Auswirkungen der globalen Krise zeigten sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft und ein „Weiter-so-wie-vorher“ wird es auch nach der Pandemie nicht geben. Zeitweilig hatte die Pandemie als Nebeneffekt sogar verringerte CO2-Emissionen aufgrund eingeschränkter Mobilität. Doch auch nach der Krise brauchen wir langfristige Ziele und nachhaltige Maßnahmen. Deshalb setzt BÜFA auf nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse, um das Thema Nachhaltigkeit auf allen Ebenen und an allen BÜFA-Standorten voranzutreiben.

In unserem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht finden sich alle Maßnahmen und Projekte der BÜFA-Gruppe aus den strategischen Bereichen Nachhaltigkeit, Innovationen und Digitalisierung. Der Bericht ist abrufbar auf der Unternehmenswebsite.

BÜFA erhält Kennzeichnung „Wir sind dabei.“ der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit

Ende des Jahres wurde BÜFA die Kennzeichnung „Wir sind dabei.“ der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit verliehen. Die Auszeichnung des niedersächsischen Umweltministeriums würdigt besonderes Engagement in der betrieblichen Nachhaltigkeit. BÜFA erhält das Siegel „Wir sind dabei.“ u.a. für die Zertifizierungen des Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001 und des Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001. Im sozialen Bereich wurde BÜFA für die nachhaltige Personalpolitik mit zahlreichen Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit und Unternehmenskultur mit dem Zertifikat „Demografiefest 4.0 – Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“ prämiert. Außerdem konnte BÜFA durch die Betriebsvereinbarung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Unterstützung bei Pflegefällen in der Familie sowie eine im Niedersachsenvergleich überdurchschnittlich hohe Auszubildenden-Quote überzeugen.

Nachhaltigkeit ist neben Digitalisierung und Innovation eines der drei strategischen Handlungsfelder der BÜFA-Gruppe. Bis 2021 will BÜFA in den drei Geschäftsfeldern Chemicals, Cleaning und Composites die Emissionen im direkten Einflussbereich durch verschiedene Maßnahmen reduzieren und kompensieren sowie klimaneutral stellen. Auf diese Weise stellt sich die BÜFA-Gruppe wettbewerbsfähig auf und übernimmt vor allem Verantwortung für die Zukunft. Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei BÜFA finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

Bildunterschrift: Dr. Stephan Goettke, Chief Business Development Officer bei BÜFA, nimmt für BÜFA die Plakette von Frank Doods, Staatssekretär des niedersächsischen Umweltministeriums, entgegen. Foto: Niedersächsisches Umweltministerium

Neue Azubi-Firma bei BÜFA – Launch des Onlineshops gruene-tierwelt.de

2020 wurden die BÜFA-Auszubildenden zu Gründern und haben ihr eigenes Start-Up ins Leben gerufen, das die drei strategischen Handlungsfelder Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit von BÜFA vereint. Nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitungen ist der Onlineshop www.gruene-tierwelt.de heute, am 2. November 2020, live gegangen. Im Shop finden Kunden ab sofort ökologische Tierpflege- und Haltungsprodukte. Konzept, Logistik, Einkauf oder auch die Gestaltung und Vermarktung des Onlineshops – in allen Bereichen des jungen Unternehmens waren und sind die jungen Gründer federführend.

Die neue Azubi-Firma ist ab sofort Bestandteil der Ausbildung bei BÜFA. Das etablierte Ausbildungskonzept des Oldenburger Familienunternehmens, das mit zahlreichen Maßnahmen stark auf die Entwicklung von Eigenverantwortung und Selbständigkeit der Lernenden zielt, wird nun um einen innovativen Ansatz erweitert. In kleinerem Rahmen erfahren die Berufseinsteiger, was es bedeutet ein Unternehmen zu gründen und zu führen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachabteilungen stehen ihnen dabei jederzeit beratend zur Seite. Auf diese Weise werden die Fach- und Führungskräfte von morgen optimal auf ihren weiteren Weg vorbereitet. Weitere Informationen zur Ausbildung bei BÜFA sind auf der Karriere-Seite abrufbar.